Der Börsen-TagNetzwerkausrüster Adva kämpft mit Chip-Engpässen
Es hat was von täglich grüßt as Murmeltier. Die Wirtschaft steht auf dem Schlauch, weil Halbleiter aus China fehlen. Auch der bayerische Netzwerkausrüster Adva kämpft mit Lieferengpässen. Das Betriebsergebnis lag im dritten Quartal mit 13,0 Millionen Euro um zehn Prozent unter dem Wert aus dem zweiten Quartal, wie Adva mitteilt.
Ein Grund dafür seien gestiegene Beschaffungskosten wegen der Chip-Krise, erklärte das vor der Übernahme durch den US-Glasfaserspezialisten Adtran stehende Unternehmen. Der Umsatz erhöhte sich im Quartalsvergleich um 1,6 Prozent auf 151,8 Millionen Euro. "Die Halbleiterkrise wird länger dauern, als wir ursprünglich angenommen haben", sagte Finanzvorstand Uli Dopfer. Dennoch bleibe er bei der Prognose eines Umsatzes von 580 bis 610 Millionen Euro und einer bereinigten Marge von 7,0 bis 10,0 Prozent vom Umsatz. Im dritten Quartal lag die Marge bei 8,6 Prozent.