Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagNeues vom Geldmarkt

12.07.2024, 12:26 Uhr
Euro-Geldscheine-mit-unterschiedlichen-Werten-liegen-aufeinander
(Foto: Jens Büttner/ZB/dpa/Symbolbild)

Leicht abwärts geht es am Frankfurter Euro-Geldmarkt. Im Fokus steht die EZB-Sitzung kommende Woche. Marktteilnehmer rechnen mit keiner Zinssenkung, sind jedoch gespannt auf den Ausblick. Erwartet werden weitere Zinsschritte ab September, entsprechend sinken vor allem die längerfristigen Eonia-Sätze (durchschnittliche Zinssätze im Euroraum, zu denen sich Banken über Nacht gegenseitig und ohne Besicherung Geld leihen) weiter. Auch in den USA wird nach den günstigen Verbraucherpreisen vom Donnerstag mit demnächst anstehenden Zinserleichterungen durch die US-Notenbank gerechnet. Ein Gleichlauf von Zinssenkungstrends in den USA und Europa würde der EZB die Arbeit erleichtern, heißt es am Markt.

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,55 - 3,90 (3,55 - 3,90), Wochengeld: 3,55 - 3,90 (3,55 - 3,90), 1-Monats-Geld: 3,62 - 3,87 (3,58 - 4,00), 3-Monats-Geld: 3,58 - 3,89 (3,61 - 4,01), 6-Monats-Geld: 3,57 - 3,81 (3,55 - 3,95), 12-Monats-Geld: 3,41 - 3,68 (3,45 - 3,85), Euribors: 3 Monate: 3,6640 (3,6850), 6 Monate: 3,6620 (3,6760), 12 Monate: 3,5640 (3,5950)

Quelle: ntv.de