Der Börsen-TagNeues vom Geldmarkt
Wenig verändert präsentiert sich der europäische Geldmarkt am Mittag. An den Zinserwartungen am Markt hat sich wenig verändert. Nach den schwachen europäischen Einkaufsmanagerindizes aus dem Euroraum vom Vortag wird eine Zinserhöhung im Juni durch die EZB laut der Deutschen Bank nun mit 78 nach zuvor 82 Prozent eingepreist. Mit Blick auf den Dollar-Raum wird eine Zinserhöhung bis Dezember derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von 82 Prozent eingepreist. Die EZB wird nach den Worten ihrer Präsidentin Christine Lagarde im Umgang mit dem aktuellen Ölpreisschock vor allem auf mögliche Zweitrundeneffekte und auf die Verankerung der Inflationserwartungen achten. "Das sind zwei wesentliche Treiber - nicht die einzigen, aber solche, auf die wir ganz besonders genau schauen werden", sagte sie auf der Pressekonferenz zum Abschluss von Beratungen der EU-Finanzminister.
Tagesgeld: 1,92 - 2,05 (1,87 - 2,07), Wochengeld: 1,87 - 2,12 (1,85 - 2,13), 1-Monats-Geld: 1,95 - 2,20 (1,94 - 2,19), 3-Monats-Geld: 2,05 - 2,25 (2,06 - 2,36), 6-Monats-Geld: 2,23 - 2,33 (2,22 - 2,32), 12-Monats-Geld: 2,62 - 2,79 (2,59 - 2,72), Euribors: 21.05. 20.05. 3 Monate: 2,1950 2,1810, 6 Monate: 2,5960 2,6030, 12 Monate: 2,8280 2,8250