Der Börsen-TagNvidia-Zulieferer rockt Asien-Börsen
An den Börsen in Ostasien und Australien lässt sich keine einheitliche Tendenz ausmachen. Einerseits bremst die Ungewissheit um die weitere Entwicklung des Iran-Kriegs, andererseits setzen Anleger darauf, dass die Kriegsparteien zu einer Einigung gelangen. Die USA und der Iran planten für diese Woche weitere Friedensverhandlungen, berichtet das "Wall Street Journal." Denn US-Präsident Donald Trump wolle den zweiwöchigen Waffenstillstand, der am Mittwoch ausläuft, nicht verlängern, so die Zeitung unter Berufung auf einen Vertreter des Weißen Hauses.
Angeführt werden die Börsen der Region vom südkoreanischen Aktienmarkt, wo der Kospi um 2,3 Prozent zulegt und ein neues Rekordhoch erreicht. KI-Fantasie trage den Index weiter nach oben, berichten Marktteilnehmer. SK Hynix verteuern sich um weitere 4,6 Prozent. Die Titel hatten schon am Montag davon profitiert, dass der Chiphersteller mit der Massenherstellung der KI-Superchips für die Vera-Rubin-Plattform von Nvidia beginnt. Index-Schwergewicht Samsung Electronics gewinnt 1,6 Prozent.
In Tokio rückt der Topix um 0,2 Prozent vor. Auch hier sind Technologiewerte gefragt. Lasertec steigen um 5,6 Prozent und Softbank Group um 7,7 Prozent. Wenig verändert tendieren die chinesischen Börsen. Der Börsengang des Nvidia-Zulieferers Victory Giant Technology in Hongkong verläuft erfolgreich: Die Aktie legte im frühen Handel 53 Prozent zu.