Der Börsen-TagNvidia im Billionenfieber
Nvidia-Chef Jensen Huang traut allein den beiden Chip-Generationen Blackwell und Rubin bis Ende 2027 ein Umsatzpotenzial von mehr als einer Billion Dollar zu. Diese Schätzung beziehe sich ausschließlich auf die KI-Prozessoren, sagte Huang. In dieser Summe nicht enthalten seien die Erlöse aus dem Geschäft mit Netzwerkchips sowie die neuen Prozessoren, die auf der im Dezember lizenzierten Technologie des Start-Ups Groq basieren. Zum Auftakt der Nvidia-Entwicklerkonferenz GTC am Vortag hatte Huang bereits von einem Umsatzvolumen von einer Billion Dollar gesprochen, ohne jedoch Einzelheiten zur Zusammensetzung zu nennen.
Blackwell und Rubin sind Hochleistungsprozessoren, die das Training und den Betrieb von Künstlicher Intelligenz (KI) ermöglichen. Der Blackwell-Chip ist gegenwärtig verfügbar und soll Aufgaben wie das Antworten von Chatbots bis zu 30 Mal schneller erledigen als sein Vorgänger. Die nächste Generation Rubin ist für den weiteren Jahresverlauf geplant. Nvidia will künftig im Jahresrhythmus neue KI-Chipfamilien auf den Markt bringen, um seine dominierende Stellung bei der KI-Hardware gegen Konkurrenten wie AMD und Intel zu verteidigen.