Der Börsen-TagÖlpreise geben nach
Die Ölpreise geben zunächst leicht nach. Sie bewegen sich aber weiter in der Nähe ihrer Höchstwerte seit gut einem Jahr. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet 61,13 Dollar. Das sind 34 Cent weniger als zur Wochenmitte. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sinkt in ähnlichem Ausmaß auf 58,34 Dollar.
Leicht belastet werden die Ölpreise durch die zuletzt etwas vorsichtigere Stimmung an den Aktienmärkten. Hinzu kamen Lagerdaten aus den USA: Zwar sind die Erdölbestände in der vergangenen Woche nach Daten vom Mittwoch gefallen. Die Benzinbestände stiegen aber auf den höchsten Stand seit dem Sommer.
Unterstützt werden die Erdölpreise durch ein Gemisch aus knappem Angebot und der Erwartung steigender Nachfrage. Auf der Angebotsseite begrenzt der Ölgigant Saudi-Arabien die Förderung. Gleichzeitig besteht die Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage, soweit die Corona-Impfkampagnen zu weniger Beschränkungen und stärkerem Wirtschaftswachstum führen.
Brent Rohöl I