Der Börsen-TagÖlpreise versuchen Ausbruch nach oben
Mit den Ölpreisen ist es nach schwachem Beginn wieder nach oben gegangen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete 79,12 US-Dollar. Das waren 78 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 72 Cent auf 76,36 Dollar.
Marktbestimmend sind allerdings weiterhin Spekulationen über eine abgestimmte Freigabe nationaler Ölreserven. China hat einen solchen Schritt bereits angekündigt, gemutmaßt wird, dass die USA und Japan folgen könnten. Sollte es soweit kommen, würden sich die drei größten Volkswirtschaften der Welt gegen die immer noch hohen Erdölpreise stemmen. Im Oktober waren die beiden wichtigsten Ölsorten auf mehrjährige Höchststände gestiegen.
Zugleich würde der Rückgriff auf die nationalen Rohölreserven in einer Zeit erfolgen, die durch vielerorts steigende Corona-Infektionen gekennzeichnet ist. Vor allem in Europa trübt sich die Lage zunehmend ein, in den USA beginnen die Infektionen wieder zu steigen. In der Vergangenheit ging eine angespanntere Corona-Lage häufig mit trüben Konjunkturaussichten und fallenden Ölpreisen einher.
Brent Rohöl I