Der Börsen-TagPharma-Aktie bricht nach Bericht über geplatzten Milliardendeal ein
Ein Medienbericht über einen Abbruch der Übernahmegespräche mit dem US-Pharmariesen Merck lässt die Aktien des Krebsmedikamentenentwicklers Revolution Medicines einbrechen. Die Titel des US-Unternehmens verlieren im vorbörslichen Handel an der Wall Street mehr als 20 Prozent. Hält das Minus nach dem Handelsstart an, dürften sie den Großteil ihrer Gewinne seit Bekanntwerden der Annäherung an Merck wieder abgeben.
Die Verhandlungen seien vorerst ins Stocken geraten, nachdem die Unternehmen keine Einigung über den Preis erzielen konnten, berichtete das "Wall Street Journal" am Sonntag unter Berufung auf Insider. Die "Financial Times" hatte jüngst berichtet, Merck sei in Gesprächen, um Revolution für bis zu 32 Milliarden Dollar zu kaufen. An der Börse ist Revolution aktuell knapp 23 Milliarden Dollar wert. Die Papiere hatten am Freitag mit rund 117 Dollar geschlossen. Anfang Januar waren sie noch für unter 80 Dollar zu haben gewesen.