Der Börsen-TagPorsche SE baut Verschuldung zügig ab
Der VW- und Porsche-Großaktionär Porsche SE hat seine Verschuldung im Jahresverlauf um fast eine Milliarde Euro abgebaut. Die Nettoliquidität verbesserte sich bis Ende September auf einen Fehlbetrag von 5,8 Milliarden Euro nach 6,7 Milliarden Euro zu Jahresbeginn, wie das DAX-Unternehmen mitteilte. Dabei halfen Steuererstattungen von gut 500 Millionen Euro. Am Jahresende werde die Nettoliquidität am oberen Ende der Prognosespanne von minus 6,1 Milliarden bis minus 5,6 Milliarden Euro liegen.
Das Finanzloch rührt von der Beteiligung der Holding der VW-Eignerfamilien Porsche und Piëch am Börsengang der Porsche AG her. Das Konzernergebnis nach Steuern fiel, maßgeblich von der Entwicklung im Volkswagen-Konzern beeinflusst, von Januar bis September auf 3,8 Milliarden von 4,8 Milliarden Euro.