Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagRheinmetall baut mit MBDA Laserwaffe zur Drohnenabwehr für die Marine

09.07.2026, 15:14 Uhr
Kiel-die-Fregatte-Sachsen-F-219-im-Nord-Ostsee-Kanal-auf-Hoehe-der-Holtenauer-Hochbruecke-Die-Sachsen-ist-das-Typschiff-der-Luftverteidigungsfregatten-der-Klasse-124-der-Deutschen-Marine-Am-Oberdeck-ist-ein-Container-aufgestellt-auf-dem-sich-ein-Laser-der-Ruestungsunternehmen-Rheinmetall-Waffe-Munition-und-MBDA-Deutschland-zu-Testzwecken-befindet-der-vor-Surendorf-in-der-Ostsee-erprobt-wurde-Es-handelt-sich-um-einen-sogenannten-Hochenergie-Laser-HEL-mit-bis-zu-20-Kilowatt-Laserleistung
Kiel, die Fregatte "Sachsen" F 219 im Nord-Ostsee-Kanal auf Höhe der Holtenauer Hochbrücke. Die Sachsen ist das Typschiff der Luftverteidigungsfregatten der Klasse 124 der Deutschen Marine. Am Oberdeck ist ein Container aufgestellt auf dem sich ein Laser der Rüstungsunternehmen Rheinmetall Waffe Munition und MBDA Deutschland zu Testzwecken befindet. (Foto: picture alliance / SULUPRESS.DE)

Rheinmetall hat gemeinsam mit dem Rüstungsunternehmen MBDA den Auftrag des Bundes für die Entwicklung eines Hochenergie-Laserwaffensystems erhalten, das von der Marine eingesetzt werden soll. Der Vertrag sei heute unterzeichnet worden, teilte Rheinmetall mit. Ein entsprechendes Gemeinschaftsunternehmen mit MBDA werde gegründet. Das Laserwaffensystem zur Drohnenabwehr solle 2029 einsatzfähig sein. Der Vertrag habe ein Volumen im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Fertigung des Systems solle in erster Linie in Deutschland erfolgen. 

Quelle: ntv.de