Der Börsen-TagSamsung hievt Kospi ins Plus
Zum Start in die neue Woche dominieren an den Börsen in Ostasien und Australien negative Vorzeichen. Auf der Stimmung lastet der andauernde Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit neuen Militärschlägen gedroht, falls es nicht zu einer Einigung kommt. Die Straße von Hormus ist derweil noch immer geschlossen, was die Ölpreise am Montag weiter in die Höhe treibt. Das Barrel Brent verteuert sich um 1,8 Prozent auf 111,20 Dollar.
Der südkoreanische Aktienmarkt trotzt der negativen Tendenz in der Region und liegt 0,2 Prozent im Plus, gestützt vom Schwergewicht Samsung Electronics. Dessen Kurs steigt um 4,5 Prozent mit der Nachricht, dass der Konzern die Verhandlungen mit den Gewerkschaften wieder aufgenommen hat. Das nährt die Hoffnung, dass ein Streik noch abgewendet werden kann.
In Tokio gibt der Nikkei-Index derweil um 0,8 Prozent nach. Der Composite-Index in Schanghai hält sich vergleichsweise gut mit einem Minus von 0,2 Prozent. Der Hang-Seng-Index in Hongkong fällt jedoch um 1,4 Prozent. Auch in Sydney geht es mit den Kursen im Schnitt um 1,4 Prozent nach unten.