Der Börsen-TagSchmuckhersteller Pandora dämpft Gewinnrückgang
Bei dem von der schwachen Konsumstimmung geplagten Modeschmuckhersteller Pandora sind Umsatz und Gewinn im ersten Quartal weniger stark geschrumpft als befürchtet. Wie das dänische Unternehmen mitteilte, sank das Betriebsergebnis (Ebit) auf 1,49 Milliarden Kronen von 1,64 Milliarden Kronen im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mit höheren Marketingkosten gerechnet und deswegen nur 1,28 Milliarden Kronen erwartet. Der Umsatz schrumpfte auf 7,11 Milliarden Kronen von 7,35 Milliarden vor einem Jahr und damit ebenfalls nicht so stark wie befürchtet. Die Pandora-Aktie legte um neun Prozent zu.
Die neue Pandora-Chefin Berta de Pablos-Barbier kämpft mit einer schwachen Konsumstimmung in den USA und Europa vor dem Hintergrund des Iran-Krieges. Kunden mit mittlerem und niedrigem Einkommen hielten sich zurück, was zu einem Umsatzrückgang von zwei Prozent in Nordamerika führte. Die Erlöse in Europa, dem Nahen Osten und Afrika sanken ebenfalls um zwei Prozent. Ein starkes Wachstum in Lateinamerika und Asien glich diese Schwäche jedoch teilweise aus. De Pablos-Barbier bezeichnete 2026 als Übergangsjahr.