Der Börsen-TagSchnäppchenjäger an Asien-Börsen unterwegs
Auf breiter Front erholt zeigen sich die Aktienmärkte in der Region Ostasien und in Australien. Sie trotzen damit der Vorgabe der Wall Street, wo insbesondere der technologielastige Nasdaq-Index deutlicher nachgegeben hatte - erneut belastet von den offenbar länger erhöht bleibenden US-Zinsen.
In Tokio legt der Nikkei 0,5 Prozent zu auf 38.136 Punkte. Der Kospi in Seoul macht einen Satz um 1,6 Prozent, in Hongkong geht es für den HSI um 1,3 Prozent nach oben, der Composite in Shanghai zieht um 0,6 Prozent an. Marktteilnehmer in Seoul sprechen von Schnäppchenkäufen, nachdem es an den vier Handelstagen zuvor jeweils nach unten gegangen war mit den Kursen.
Zur im Verlauf des Handels deutlich verbesserten Stimmung trägt bei, dass sich lokale Währungen wie der Yen und der Won etwas stabilisieren, nachdem sich die Finanzminister Japans, Südkoreas und der USA in einer gemeinsamen Erklärung für die zuletzt stark angeschlagenen Währungen stark gemacht haben und "ernsthafte Bedenken" über die jüngste starke Abwertung der Währungen äußerten. Man wolle "sich weiterhin eng über die Entwicklungen am Devisenmarkt beraten", heißt es weiter. Das sorge für Zuversicht in die Stabilität der ostasiatischen Finanzmärkte, sagen Händler. Der Dollar hatte jüngst stark aufgewertet im Zuge der immer weiter nach hinten verschobenen Zinssenkungserwartungen in den USA.