Der Börsen-TagSchnäppchenjäger stechen heraus
Die asiatischen Aktienmärkte zeigen sich im Handelsverlauf uneinheitlich. Bremsend wirken die weiter hohen Ölpreise vor dem Hintergrund der anhaltenden gegenseitigen Angriffe im Nahost-Krieg. Zum Wochenstart verteuert sich Öl um rund 1,5 Prozent, Brent-Öl wird mit fast 105 Dollar gehandelt. Die wichtige Öl-Schifffahrtsstraße, die Straße von Hormus, ist praktisch unpassierbar und die USA verstärken nun ihre Anstrengungen, bei anderen Ländern Unterstützung beim Geleitschutz von Schiffen durch die Straße von Hormus zu finden. Derweil lastet unverändert die mit den stark gestiegenen Energiepreisen einhergehende Sorge vor einem globalen Inflationsanstieg die Stimmung.
In Tokio gibt der Topix-500-Index um 0,7 Prozent nach, in Sydney, wo der Handel bereits beendet ist, ging es für das Marktbarometer um 0,4 Prozent nach unten. An den chinesischen Plätzen ist die Tendenz uneinheitlich, obwohl neue Wirtschaftsdaten aus dem Reich der Mitte in den ersten beiden Monaten des Jahres besser als erwartet ausgefallen sind. Während der Shanghai Composite um 0,4 Prozent nachgibt, legt der HSI in Hongkong um 1,1 Prozent zu und macht das Minus vom Freitag wieder wett.
In Seoul vermuten Marktteilnehmer hinter dem kleinen Plus des Kospi von 0,6 Prozent Schnäppchenkäufe. Die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix gewinnen 1,9 bzw. 5,0 Prozent.