Der Börsen-TagSo ist die Lage am Geldmarkt
Die Sätze am europäischen Geldmarkt präsentieren sich weiterhin kaum verändert. Das gilt auch für das Jahr, das sich damit resistent gegen den Zinsanstieg am langen Ende zeigt. "Der Geldmarkt lebt ohnehin von der Überschussliquidität", so ein Marktteilnehmer. Diese, immer noch fast 2,5 Billionen Euro umfassend, zurre die Sätze auf dem aktuellen Niveau fest. Dagegen legten die Dollar-Zinsen weiter zu, auch weil die Zinsspekulation im Dollar zurückgehe. "Das Thema ist der Vertrauensverlust in Trump", so ein Marktteilnehmer. Dieser sei längerfristiger Natur, man müsse nun damit rechnen, dass die Halbwertszeit von Verträgen sehr begrenzt sei.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 1,80 - 2,10 (1,90 - 2,07), Wochengeld: 1,90 - 2,07 (1,90 - 2,07), 1-Monats-Geld: 1,95 - 2,13 (1,95 - 2,13), 3-Monats-Geld: 2,02 - 2,20 (2,04 - 2,22), 6-Monats-Geld: 2,07 - 2,27 (2,07 - 2,27), 12-Monats-Geld: 2,17 - 2,36 (2,17 - 2,36), Euribors: 19.01. 16.01. 3 Monate: 2,0290 2,0330, 6 Monate: 2,1550 2,1430, 12 Monate: 2,2590 2,2280