Der Börsen-TagStagflation wird ein Problem für die EZB
Wenig verändert zeigt sich der Frankfurter Euro-Geldmarkt zum Start in die neue Handelswoche. Der Overnight-Satz zeigt sich unverändert um 1,90 zu 2,10 Prozent. Bei der anstehenden EZB-Sitzung wird vor allem auf die Kommentare geblickt, denn alle Weichen sind auf Stagflation gestellt. Die Branchenverbände der Wirtschaft sind schwer enttäuscht von den ausgebliebenen Reformen seit dem Regierungswechsel in Deutschland. Entsprechend fallen die Investitionen bei Firmen. Auch der Konsum fällt als Konjunkturstütze aus. Für die EZB würden die Entscheidungen immer schwerer, denn vor allem Deutschland als "kranker Mann Europas" benötige Zinssenkungen als Stütze, so der Disponent. Die rasante Teuerung würde aber Zinserhöhungen erfordern.
Tagesgeld: 1,90 - 2,10 (1,90 - 2,10), Wochengeld: 1,91 - 2,11 (1,91 - 2,11), 1-Monats-Geld: 2,00 - 2,20 (1,90 - 2,15), 3-Monats-Geld: 2,05 - 2,25 (2,08 - 2,33), 6-Monats-Geld: 2,14 - 2,24 (2,49 - 2,79), 12-Monats-Geld: 2,54 - 2,64 (2,67 - 2,87), Euribors: 23.04. 22.04. 3 Monate: 2,1630 2,1650, 6 Monate: 2,4590 2,4270, 12 Monate: 2,7350 2,6870