Der Börsen-TagStarker Quartalsstart kostet Wall Street nun Punkte
Die US-Aktien dürften leichter in den Handel starten, nachdem sie einen fulminanten Start ins neue Quartal hinter sich haben - es war der beste seit 1938. Nach einem solchen Start sei eine Gegenbewegung erwartbar, sagen Teilnehmer. Die Rally folgte auf drei Quartale mit Rückgängen, in denen der S&P-500 rund 25 Prozent abgab.
Grund für die Erholung waren neben Käufen zum Quartalsbeginn Spekulationen auf eine weniger harsche Geldpolitik der US-Notenbank und anderer Notenbanken. Vor einer Woche gingen die Märkte noch davon aus, dass die US-Zinsen im April 2023 einen Höchststand von fast 4,8 Prozent erreichen würden, doch diese Zahl ist inzwischen auf 4,5 Prozent gesunken. Umso größer ist die Neugier auf Aussagen von Notenbankern. Der Präsident der Atlanta-Fed, Raphael Bostic, wird am Abend sprechen.
Unabhängig von der Begründung sei der Markt aber auch generell überverkauft gewesen, sagen Teilnehmer. Allerdings gingen die meisten nach den Erfahrungen des Jahres 2022 davon aus, dass es sich um eine weitere Rally innerhalb eines Bärenmarkts handle. Zur näheren Orientierung wird der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag dienen, auf den es am Mittwoch mit den ADP-Daten schon einmal einen Vorgeschmack gibt.