Der Börsen-TagSteigende Inflationssorgen am Geldmarkt
Etwas angezogen haben die Geldmarktsätze am Frankfurter Euro-Geldmarkt. Der Overnight-Satz wird mit 1,90 zu 2,10 Prozent gestellt. Die erhoffte Entspannung um den Iran-Krieg ist nicht eingetreten, daher legen Ölpreise und damit auch die Inflationssorgen wieder zu. Dazu kommen auch immer wieder vorsichtige Aussagen zur Inflation von EZB-Mitgliedern. EZB-Direktorin Isabel Schnabel hatte vergangene Woche betont, die Dynamik des Inflationsanstiegs sei diesmal höher als nach der Corona-Pandemie. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen wieder, kommentiert ein Disponent. Zwei Erhöhungen seien bis Jahresende eingepreist, ein dritte zum Teil.
Tagesgeld: 1,90 - 2,10 (1,87 - 2,07), Wochengeld: 1,91 - 2,11 (1,83 - 2,13), 1-Monats-Geld: 2,00 - 2,20 (1,90 - 2,20), 3-Monats-Geld: 2,23 - 2,39 (2,18 - 2,23), 6-Monats-Geld: 2,42 - 2,58 (2,19 - 2,29), 12-Monats-Geld: 2,64 - 2,75 (2,59 - 2,71), Euribors: 08.05. 07.05. 3 Monate: 2,2340 2,2480, 6 Monate: 2,4720 2,5220, 12 Monate: 2,7080 2,7950