Der Börsen-TagSuchmaschinenbetreiber-Gewinn bricht ein
Baidu hat einen weiteren starken Gewinneinbruch und den vierten Umsatzrückgang in Folge verzeichnet. Der in China dominante Suchmaschinenbetreiber versucht weiterhin, sich als Unternehmen für Künstliche Intelligenz (KI) neu zu erfinden. Das in Peking ansässige Unternehmen, das einst als "Chinas Google" bezeichnet wurde, investiert massiv in Künstliche Intelligenz, selbstfahrende Autos und die Chip-Entwicklung, während sein traditionelles Werbegeschäft einbricht. Diese Neuausrichtung hat sich für das Unternehmen, das einst zu den größten Technologie-Titanen Chinas zählte, noch nicht in den Erträgen niedergeschlagen.
Der Nettogewinn von Baidu ist im ersten Quartal weiter gesunken. Er fiel um 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 3,45 Milliarden Yuan, was 506,6 Millionen US-Dollar entspricht. Analysten hatten laut einem Konsens von Factset mit 3,15 Milliarden Yuan gerechnet. Der Umsatz sank in den drei Monaten bis Ende März um 1,1 Prozent auf 32,08 Milliarden Yuan und lag damit über der Analystenschätzung von 30,945 Milliarden Yuan.