Der Börsen-TagThyssenkrupp-Investor Elliott drängt auf neuen Vorstandschef
Der US-Investor Elliott will die Chef-Frage bei Thyssenkrupp schnell lösen. Elliott begrüße die Ernennung des Finanzchefs Guido Kerkhoff zum Interims-Vorstandsvorsitzenden, "da dies dem Konzern vor der Ernennung eines neuen Vorstandsvorsitzenden eine gewisse Stabilität verleiht", teilte der Thyssenkrupp-Anteilseigner in einem veröffentlichten Brief an die Mitglieder des Thyssenkrupp-Aufsichtsrats mit.
Indes müsse diese Interimszeit kurz gehalten werden. "Die Aktionäre erwarten eine unvoreingenommene Suche nach einem neuen externen Vorstandsvorsitzenden", hieß es in dem Brief des US-Hedgefonds weiter. Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger hatte jüngst das Handtuch geworfen. Wenige Tage später tat dies auch Aufsichtsratschef Ulrich Lehner.
Nach dem angekündigten Rücktritt von Thyssenkrupp-Aufsichtsratschef Ulrich Lehner droht eine Zerschlagung des Dax-Konzerns. Zumindest setzen Investoren an der Börse darauf: Die seit Jahren eher dahindümpelnde Aktie legte am Dienstag zeitweise mehr als acht Prozent zu.
Wie es in Zukunft mit dem Traditionskonzern weitergehen könnte, habe ich hier aufgeschrieben.
