Der Börsen-TagUS-Dollar ist der klare Kriegsgewinner
Der US-Dollar verteidigt seine Aufschläge vom Wochenschluss weitgehend - der Dollar-Index bewegt sich kaum. Der Euro erholt sich minimal um 0,2 Prozent auf 1,1445 Dollar. Die US-Notenbank werde voraussichtlich die Zinssätze unverändert lassen, da der Iran-Krieg sie zu einer vorsichtigen Vorgehensweise zwinge, was jedoch wahrscheinlich keine großen Auswirkungen auf den Dollar haben werde, erklären die Strategen des Investment Institute von Unicredit.
Der Dollar werde derzeit fast ausschließlich von dem Krieg im Nahen Osten getrieben, heißt es. Der Konflikt sollte den Dollar aufgrund seiner Rolle als sicherer Hafen stützen, wobei die Währung eine positive Korrelation zur Volatilität der US-Aktienmärkte aufweise. Faktoren, die in der Vergangenheit zur Schwäche des Dollar beigetragen hätten - darunter Unsicherheit über die US-Wirtschaft, die Politik der Fed und Zölle - würden laut den Strategen derzeit vom Krieg in den Hintergrund gedrängt.