Der Börsen-TagUS-Wirtschaft verliert trotz starken Konsums an Schwung
Die US-Wirtschaft hat im Frühling trotz eines sehr starken Privatkonsums an Schwung verloren. Im zweiten Quartal wuchs die weltgrößte Volkswirtschaft auf das Jahr hochgerechnet um 2,0 Prozent, wie das Handelsministerium in Washington in einer zweiten Schätzung mitteilt. Das Ergebnis der Erstschätzung wurde damit wie erwartet leicht um 0,1 Prozentpunkte nach unten korrigiert.
Zum Jahresstart war die Wirtschaft noch wesentlich stärker um 3,1 Prozent gewachsen. Die Abschwächung im Frühling trat ein, obwohl der Konsum der privaten Haushalte mit 4,7 Prozent so stark wuchs wie seit etwa fünf Jahren nicht mehr. Belastung kam jedoch von anderen Seiten: So entwickelte sich der Außenhandel schwächer als zunächst vermutet. Hier dürfte der Handelsstreit mit China eine Rolle gespielt haben.
Schwächer als bisher gedacht fiel zudem die Lagerhaltung der Unternehmen aus, es wurde also weniger auf Halde produziert. Die Bauinvestitionen und die Ausgaben des Bundes sowie der Lokalregierungen wurden ebenfalls nach unten korrigiert.
Die US-Wirtschaft ist alarmiert. Lesen Sie hier: