Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagUSA und China bremsen Philips aus

10.02.2026, 12:39 Uhr

Philips hat seine Wachstumserwartungen für das laufende Jahr gebremst. Statt eines Umsatzzuwachses von rund 4,5 Prozent sei nur noch mit drei bis 4,5 Prozent zu rechnen, teilte der niederländische Medizintechnik-Konzern mit. Gründe dafür seien der wachsende Druck durch die US-Zölle und die anhaltende Schwäche in China, wo Philips etwa zehn Prozent des Umsatzes erwirtschaftet. Die operative Umsatzrendite (Ebita-Marge) soll 12,5 bis 13,0 Prozent erreichen.

Vorstandschef Roy Jakobs hatte bereits im Dezember gewarnt, dass die im Frühjahr 2025 eingeführten US-Zölle Philips 2026 fast doppelt so stark belasten dürften wie im vergangenen Jahr, in dem sie den Konzern 150 bis 200 Millionen Euro kosteten. Sie drücken trotz anhaltender Sparprogramme auf die Margen. In China zentralisiert die Regierung den Einkauf in vielen Bereichen des Gesundheitswesens, auch um die Korruption in der Branche einzudämmen.

Im abgelaufenen Jahr steigerte Philips den Umsatz auf vergleichbarer Basis um zwei Prozent auf 17,8 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebita) verbesserte sich auf 2,20 bon 2,08 Milliarden Euro 2024, die operative Umsatzrendite stieg auf 12,3 von 11,5 Prozent.

Quelle: ntv.de