Der Börsen-TagUneinheitliche Asien-Börsen zum Start ins Börsenjahr 2024
Der Start in das Börsenjahr 2024 in der Region Ostasien und Australien gestaltet sich uneinheitlich. Insbesondere Hongkong, wo der HSI 1,4 Prozent einbüßt, geben die Kurse nach, nachdem der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China im Dezember gesunken ist, die Erwartung verfehlte und weiter im Kontraktion anzeigenden Bereich liegt.
Der von Caixin ermittelte entsprechende Composite-Index kommt dagegen zunächst nicht an, er ist minimal gestiegen und liegt knapp über der Expansionsschwelle. Letzterer Index ist stärker auf kleinere, nicht staatliche Unternehmen ausgerichtet. Der offizielle Index für den Servicesektor stieg unterdessen ebenfalls ganz leicht und lag ebenfalls knapp über der 50er-Schwelle.
In Hongkong gehören Papiere aus dem Immobiliensektor zu den größeren Tagesverlierern. China Vanke verlieren 3,0, Longfor 5,9, New World 2,8 und Evergrande 5,1 Prozent. Weiter erholt zeigen sich dagegen die beiden Technologieaktien Tencent (+1,1%) und Netease (+4,5%). Sie waren zuletzt mit schärferen Regulierungsplänen für den Online-Spiele-Sektor ins Trudeln geraten, dann hatte Peking die Entwürfe aber aufgeweicht.
Im südkoreanischen Seoul liegt der Kospi inzwischen dagegen mit 0,6 Prozent im Plus, nachdem es hier zum Start noch leicht nach unten gegangen war. Für Unterstützung sorgt das Schwergewicht Samsung Electronics. Die Aktie liegt gut 1 Prozent im Plus und ist damit auf dem Weg, das achte Plus in Folge einzufahren. In Sydney ist der Handel bereits beendet, dort legte das Marktbarometer um ein halbes Prozent zu. In Japan wurde derweil wegen eines Feiertags nicht gehandelt. Dort wird das Geschäft erst am Donnerstag wieder aufgenommen.