Der Börsen-TagVW will an der Kostenschraube drehen
Der Autobauer Volkswagen hat einem Medienbericht zufolge erste Maßnahmen für einen möglichen Personalabbau im Zuge seines Sparprogramms benannt. Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf einen VW-internen Podcast zwischen Markenchef Thomas Schäfer mit Personalvorstand Gunnar Kilian berichtet, sollen die Personalkosten der Volkswagen AG im sogenannten indirekten Bereich bis 2026 um ein Fünftel sinken. Der indirekte Bereich umfasse Volkswagens Verwaltungsapparat, in dem rund 40.000 Büroangestellte sowohl der Marke VW wie auch des Konzerns beschäftigt seien.
Volkswagen verhandelt derzeit mit dem Betriebsrat über milliardenschwere Einsparungen für die renditeschwache Hauptmarke VW. Die ersten Gespräche wurden im Oktober geführt. Das Unternehmen hat im Juni ein Performance-Programm angekündigt, um die Ertragskraft binnen drei Jahren zu trimmen. Die Volumenmarke soll die Rendite bis 2026 auf 6,5 Prozent hochschrauben - im abgelaufenen Quartal waren es 3,4 Prozent. Dafür sollen durch Effizienzsteigerungen und Einsparungen rund zehn Milliarden Euro freigeschaufelt werden.