Der Börsen-TagVarta-Chef: Rettung zeitnah in trockenen Tüchern
Die Zukunft des schwer angeschlagenen Batteriekonzerns Varta soll Mehrheitseigner Michael Tojner zufolge bis Jahresende geklärt sein. "Wir hoffen, dass wir bis Ende August oder Anfang September eine Lösung haben", sagte Tojner der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Dieses Ergebnis müsste im Anschluss noch das Verfahren nach dem Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) durchlaufen. "Das dauert dann auch noch mal zwei, drei Monate. Ich habe das Ziel, dass wir Varta bis zum Jahresende stabilisiert haben und es eine echte Zukunftsperspektive gibt."
Der Batteriekonzern hatte das vorinsolvenzliche Sanierungsverfahren im Juli angemeldet. Im Überlebenskampf will Varta unter anderem die Alt-Aktionäre aus dem Unternehmen drängen. Außerdem sollen Gläubiger auf einen Großteil ihres Geldes und ihrer Ansprüche verzichten. Der Wert der Varta-Aktie war nach der Ankündigung abgestürzt. Bei dem Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen arbeiteten zuletzt rund 4.000 Menschen.