Der Börsen-TagWall Street: Kreditkartenwerte wegen Trump tiefrot

Mit Abgaben ist die Wall Street in die neue Handelswoche gestartet. Der Dow-Jones-Index verliert kurz nach der Eröffnung 0,8 Prozent auf 49.124 Punkte. Der S&P-500 fällt um 0,3 Prozent und der Nasdaq-Composite gibt um 0,2 Prozent nach. Für Unsicherheit sorgt die Verschärfung des Konflikts zwischen US-Präsident Donald Trump und US-Notenbankpräsident Jerome Powell, was als neuerlicher Versuch gewertet wird, die Unabhängigkeit der Fed zu schwächen. Dazu kommen die Entwicklungen im Iran. Hier hat Trump erneut mit einem Eingreifen der USA gedroht. Die Entwicklungen rund um die Fed sorgen für Zulauf in den "sicheren Hafen" Gold. Dazu kämen die steigenden geopolitischen Unsicherheiten, heißt es. Die Feinunze hat bei 4621 Dollar ein Allzeithoch markiert. Aktuell geht es 1,9 Prozent auf 4597 Dollar aufwärts. Der Silberpreis steigt um 6,1 Prozent.
Bei den Einzelwerten geht es für die Aktien von Visa (minus 2,9 Prozent), Mastercard (minus -3,0 Prozent), American Express (minus 4,1 Prozent) und Capital One (minus 6,5 Prozent) abwärts. US-Präsident Trump hat eine einjährige Obergrenze für Kreditkartenzinsen von 10 Prozent gefordert. Der durchschnittliche Kreditkartenzins in den USA liegt aktuell bei 19,65 Prozent, bei von Geschäften ausgegebenen Kundenkarten mit Kreditfunktion werden im Schnitt 30,14 Prozent fällig, wie aus Daten von Bankrate hervorgeht.