Der Börsen-TagWoche beginnt mit steigenden Ölpreisen
Die Aussicht auf eine fortgesetzte Nachfrageerholung in Asien hat die Ölpreise zum Wochenbeginn angetrieben. Am Morgen kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent 44,88 US-Dollar. Das waren 48 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Leichtölsorte WTI stieg um 60 Cent auf 41,82 Dollar.
Der Chef des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco, Amin Nasser, hatte am Sonntag gesagt, dass der Ölverbrauch in Asien in seinen Augen nahezu das Niveau von vor der Corona-Krise erreicht habe. Mit China wurde die führende asiatische Wirtschaftsmacht zwar früher von der Krise getroffen als die westlichen Industriestaaten, allerdings konnte das Land die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie auch schneller wieder lockern.
Am Markt wurde außerdem auf einen weiteren Rückgang der Ölförderanlagen in den USA verwiesen. Ende vergangener Woche hatte die Ausrüsterfirma Baker Hughs gemeldet, dass die Zahl der aktiven Bohrlöcher in der vergangenen Woche um vier auf 176 gefallen sei. Dies ist der niedrigste Stand seit 15 Jahren und sorgt für ein geringeres Angebot an Rohöl auf dem Weltmarkt.