Der Börsen-TagZahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe steigt
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA zuletzt gestiegen. In der vorigen Woche stellten 218.000 Amerikaner einen Antrag auf staatliche Stütze, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Experten hatten mit 220.000 gerechnet, nach aufwärts revidiert 211.000 in der vorangegangenen Woche. Der weniger stark schwankende Vier-Wochen-Schnitt fiel auf 220.000. Damit ist die kritische Marke von 270.000 noch weit entfernt, mit der sich eine negative Trendwende am Arbeitsmarkt abzeichnet.
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bekämpft die Inflation mit einer straffen Geldpolitik. Sie will zugleich den heiß gelaufenen Arbeitsmarkt abkühlen, ohne jedoch den Konjunkturmotor abzuwürgen. Nach teils kräftigen Zinserhöhungen pausierte die Fed zuletzt zweimal in Folge und beließ den geldpolitischen Schlüsselsatz in der Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent. Dies könnte auch auf der letzten Sitzung im laufenden Jahr im Dezember so bleiben, wie Händler an den Geldmärkten vermuten. Fed-Direktor Christopher Waller hat im Ausblick auf das kommende Jahr bereits eine Debatte über eine Zinssenkung in Gang gesetzt.