Der Börsen-TagZölle fressen BMW-Marge
BMW hat zum Jahresauftakt einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Der Nettogewinn verringerte sich um fast ein Viertel auf 1,67 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Die für das Unternehmen wichtige Gewinnmarge im Autogeschäft lag bei fünf Prozent und damit in der Mitte der für das Gesamtjahr erwarteten Spanne von vier bis sechs Prozent. Analysten hatten im Schnitt mit einer Marge von 4,7 Prozent gerechnet. Die Zölle in den USA und der EU hätten dabei die Marge um 1,25 Prozentpunkte gedrückt, hieß es. Die Belastung sei damit deutlich stärker ausgefallen als vor Jahresfrist, als allein die EU-Importzölle auf Elektroautos aus China angefallen seien. Der Umsatz verringerte sich zugleich um 8,1 Prozent auf 31 Milliarden Euro und damit stärker als von Analysten erwartet.
Für das Gesamtjahr zeigt sich BMW zuversichtlich, die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Zugute kommt den Münchnern dabei die starke Nachfrage insbesondere nach Elektroautos in Europa. Von Januar bis März sammelte das Unternehmen mehr als 60 Prozent mehr Bestellungen ein als vor Jahresfrist. Allein das im September vorgestellte Modell iX3 verkaufte sich mehr als 50.000 Mal.