Der Börsen-TagZwei Themen belasten Asien-Börsen
Die festgefahrenen Gespräche zwischen Washington und Teheran sowie eine höher als erwartete US-Inflation belasten die asiatischen Börsen. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und die hartnäckig hohen Energiepreise sorgen für Zurückhaltung bei den Anlegern. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, er glaube nicht, Chinas Hilfe zur Beendigung des Krieges mit dem Iran zu benötigen. Ein Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping ist für diese Woche geplant.
"Die unerwartet hohe Inflation und die anhaltenden geopolitischen Spannungen erinnern die Anleger daran, dass hartnäckige Preise und erhöhte Energiekosten nicht so schnell verschwinden werden", sagt Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG.
Die japanische Börse zeigt sich uneinheitlich: In Tokio legt Nikkei-Index 0,3 Prozent auf 62.930,20 Punkte zu. In Südkorea bricht der Kospi zeitweise 3,2 Prozent ein, bevor er einen Teil der Verluste wieder aufholt. Der Shanghai Composite bleibt fast unverändert bei 4213,51 Stellen.