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US-Einzelhandelsdaten belastenGoldpreis steckt in Abwärtsspirale

15.01.2014, 12:05 Uhr
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Charttechnisch ist bei Gold die 1200-Dollar-Marke je Feinunze interessant. (Foto: REUTERS)

Besser als erwartet ausgefallene US-Einzelhandelsdaten befeuern die weltweiten Rohstoffmärkte. Analysten sehen darin den Grund für einen weiter fallenden Goldpreis. Die Charttechnik rückt in den Blick. Unter Druck stehen auch die Ölpreise.

Der Goldpreis hat seine Abwärtsbewegung am Mittwoch im asiatischen Handel fortgesetzt. Er notierte bei 1240 Dollar je Feinunze. Das war ein Abschlag von drei Dollar gegenüber dem Settlement am Dienstag.

Die besseren US-Einzelhandelsdaten wurden negativ für den Goldpreis gesehen, da sich damit die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Begrenzung der monatlichen Wertpapierkäufe durch die US-Notenbank erhöht. Eine Unterstützung für das Edelmetall sieht Analyst Kelly Teoh von IG bei 1200 Dollar je Feinunze.

Die Ölpreise sanken ebenfalls leicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete 106,22 US-Dollar. Das waren 17 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Ölsorte WTI fiel um 13 Cent auf 92,46 Dollar.

Die Anleger hielten sich vor offiziellen Daten der US-Regierung zu den Ölvorräten in der größten Volkswirtschaft der Welt noch zurück, sagten Händler. Die Daten sollten am Nachmittag veröffentlicht werden. Experten rechnen mit einem Rückgang der Lagerbestände.

Quelle: ntv.de, bad/DJ/dpa