Nasse Winter, heiße Sommer und mehr Stürme: Klimawandel in Deutschland
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Kein Zweifel, es wird wärmer in Deutschland.Bild 1 von 32 Klimaforscher sagen für uns erhebliche Veränderungen voraus.Bild 2 von 32 Nasse Winter, heiße Sommer und mehr Stürme - das wird Deutschlands Wetter in Zeiten des Klimawandels.Bild 3 von 32 In den vergangenen 100 Jahren ist die Temperatur in Deutschland laut Umweltbundesamt bereits um 0,8 Grad gestiegen.Bild 4 von 32 Der Erde droht bis Ende des Jahrhunderts im schlimmsten Fall eine Zunahme der Temperatur um bis zu 6,4 Grad Celsius. Das wird nicht ohne Folgen bleiben.Bild 5 von 32 Der Klimarat rechnet mit mehr Todesfällen, Verletzungen und Erkrankungen durch Hitzewellen, Überschwemmungen, Stürme, Waldbrände und Dürren.Bild 6 von 32 Bereits der Hitzesommer 2003 mit 30.000 Hitzetoten europaweit war zu einem gewichtigen Teil durch den Klimawandel bedingt.Bild 7 von 32 Läuft der Treibhausgasausstoß weiter wie bisher, sind insbesondere im niederschlagsarmen Osten durch die trocken-heißen Sommer Wasserprobleme garantiert.Bild 8 von 32 Die Menschen in Deutschland werden sich zudem auf weitere Krankheitskeime einstellen müssen.Bild 9 von 32 Bild 10 von 32 Schon seit 30 Jahren steigt die Zahl der FSME-Infektionen, ein Faktor dabei ist sicherlich das Klima mit milden Wintern.Bild 11 von 32 Ähnliches gilt für die ebenfalls von Zecken übertragene Lyme-Borreliose.Bild 12 von 32 Wenn es im Sommer über mehrere Wochen auch nachts über 24 Grad Celsius warm ist, kann sich nach Ansicht von Tropenmedizinern zudem das West-Nil-Virus in den Überträgermücken gut vermehren, die den Erreger dann auch übertragen.Bild 13 von 32 Ein stark erhöhtes Malariarisiko bringt der Klimawandel dagegen nicht mit sich.Bild 14 von 32 Einzelfälle sollten bei fachkundiger Behandlung schnell einzudämmen sein, betonen Mediziner.Bild 15 von 32 Bei einem guten Gesundheitssystem ist Malaria leicht zu kontrollieren. Aber wer weiß, unter welchen Bedingungen wir in Jahrzehnten leben.Bild 16 von 32 Die Temperatur jedenfalls ist nicht der entscheidende Faktor, schließlich kam die Krankheit noch 1950 in Norddeutschland vor.Bild 17 von 32 Auch eine stärkere Ausbreitung des Dengue-Fiebers ist selbst bei einer Temperaturerhöhung um vier Grad unwahrscheinlich, da dafür noch wesentlich höhere Temperaturen nötig sind.Bild 18 von 32 Die Zahl der Baumschädlinge könnte dagegen zunehmen.Bild 19 von 32 "Der Klimawandel führt dazu, dass neue schädliche Baumpilzarten in Deutschland heimisch werden", berichtet die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig.Bild 20 von 32 So habe der Rindenkrebs der Esskastanie schon den Sprung von Italien über die Alpen geschafft.Bild 21 von 32 Das Umweltbundesamt verweist auf erhöhte Waldbrandgefahr bei Trockenheit und auf Schäden durch Windwurf bei Stürmen.Bild 22 von 32 Besonders anfällig seien standortfremde Bäume wie in vielen Gebieten die Fichte.Bild 23 von 32 Auch die Bauern werden sich umstellen müssen, wenn die Menge der Treibhausgase weiter ansteigt.Bild 24 von 32 Weizen produziert bei höherem Gehalt an Kohlendioxid weniger Eiweiße und Klebstoffe, belegen neue Forschungen.Bild 25 von 32 Bäcker könnten damit Schwierigkeiten beim Brotbacken bekommen.Bild 26 von 32 Den meisten Pflanzen macht eine erhöhte Kohlenstoffdioxidkonzentration aber nichts aus.Bild 27 von 32 Bei Weizen und vielen weiteren Pflanzen kann man zudem züchterisch noch viel erreichen.Bild 28 von 32 Bisher wurde primär auf den Ertrag und die Pflanzengesundheit geschaut; in puncto Trockenstresstoleranz lässt sich bei entsprechender Forschung noch sehr viel machen.Bild 29 von 32 Die Landwirtschaft könnte sich in den Mittelmeerländern oder sogar in Afrika nach Kulturpflanzen umschauen und den künftigen Anbau danach ausrichten. Gerste wird schon jetzt auch in vielen halbtrockenen Gebieten angebaut.Bild 30 von 32 SonnenblumenBild 31 von 32 … auch der Anbau von Melonen etwa im oberen Rheingraben sei nicht auszuschließen, so ForscherBild 32 von 32
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