Das war Dienstag, der 14. Juni 2016
Liebe Leser, der Tag neigt sich dem Ende zu und ich werde mich in Kürze aus der Redaktion verabschieden. Zuvor jedoch möchte ich Ihnen noch verraten, welche Themen (abseits der EM) auf unserer Seite heute besonders oft geklickt wurden:
Im Rhein-Main-Gebiet hat sich heute ein schweres Unwetter ergossen.
US-Präsident Obama ist entrüstet über die Aussagen Trumps zu dem Anschlag in Orlando.
Die offensive auf die irakische Stadt Falludscha schlägt Zehntausende in die Flucht.
Außerdem möchte ich Ihnen noch die Geschichte meines Kollegen Hannes Vogel empfehlen, der aufgeschrieben hat, wie die US-Großbank sich an den Reichtümern des ehemaligen libyschen Diktators Gaddafi bedient hat.
Falls Sie noch einmal nachlesen möchten, wie der EM-Tag so gelaufen ist, geht es hier zu den Kollegen aus dem Sport.
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!
Orlando: Sechs Opfer kämpfen mit dem Tod
Nach dem Attentat in Orlando sind sechs Opfer weiter in Lebensgefahr.
Das berichteten die Ärzte im Regional Medical Center von Orlando. Insgesamt werden dort noch 27 Patienten behandelt, meist an Schusswunden. "Die meisten erholen sich stetig", sagte der behandelnde Arzt, Mike Cheatham. Es seien jedoch weiterhin Operationen notwendig. Einige Patienten müssten auch mit lebenslangen Beeinträchtigungen rechnen.
Das Medizinerteam beschrieb, wie die Patienten teils auf Ladeflächen von Kleinlastern ins Krankenhaus gebracht wurden. Zusätzliche Ärzte wurden alarmiert, um die Flut an Verwundeten zu bewältigen. Kurzzeitig habe es Versorgungsengpässe gegeben, weil Operationsmaterial knapp geworden sei.
Cyber-Angriffe können Nato-Bündnisfall auslösen
Die Nato hat ein neues Operationsgebiet für sich beansprucht: Den virtuellen Raum. Die Verteidigungsminister des Militärbündnisses hätten beschlossen, Angriffe über Datennetze wie solche durch Land-, See- oder Luftstreitkräfte zu behandeln, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel.
Dies könne auch bedeuten, dass Cyber-Angriffe den Bündnisfall nach Artikel 5 des Nordatlantikvertrages auslösen könnten.
"Die Cyber-Abwehr ist Teil unserer kollektiven Verteidigung", sagte Stoltenberg. "Die meisten Krisen heute haben auch eine Cyber-Dimension."
Das Bündnis müsse deshalb seine Abwehr in diesem Bereich stärken, "um unsere Einsätze und Operationen besser zu schützen". Denn Hacker-Angriffe könnten "eine Menge Schaden" anrichten.
Bericht: Nordkorea baut Atomwaffenarsenal aus
Nordkorea hat nach Erkenntnissen von US-Wissenschaftlern sein Atomwaffenarsenal mutmaßlich deutlich ausgebaut. In den vergangenen 18 Monaten sei die Zahl der Atomwaffen möglicherweise um vier bis sechs erhöht worden, hieß es in einer Studie des Institute for Science and International Security (ISIS) in Washington.
Eventuell verfüge das Land damit über bis zu 21 Atomwaffen, es könnten aber auch mehr sein, so ISIS. Der Anstieg sei vor allem auf die Produktion atomwaffentauglichen Urans zurückzuführen.
Nach Informationen der US-Regierung gibt es auch Hinweise auf ein Wiederanfahren der Plutonium-Produktion in Nordkorea. Das atomwaffentaugliche Material werde durch Wiederaufbereitung aus dem Kernkraftwerk in Yongbyon gewonnen, sagte ein Insider vergangene Woche der Nachrichtenagentur Reuters.
Berliner Behörden besorgt wegen "Islamseminaren"
Die ideologische Schulung junger Muslime in salafistisch geprägten "Islamseminaren" bereitet den Berliner Sicherheitsbehörden Sorge.
Die Seminare fänden regelmäßig in verschiedenen Berliner Moscheen statt und würden von Muslimen aus ganz Deutschland besucht. Sie dienten "der Vermittlung eines salafistischen Islamverständnisses und salafistischer Ideologie", heißt es im Bericht des Verfassungsschutzes für 2015.
Islamseminare zur Radikalisierung gab es demnach in der Al-Nur-Moschee in Neukölln, der As-Sahaba-Moschee in Wedding und der Ibrahim al-Khalil-Moschee in Tempelhof. Ein weiterer Treffpunkt von Salafisten ist dem Bericht zufolge die Moschee des Vereins Fussilet 33 e.V. im Stadtteil Moabit.
Die Zahl der Salafisten in Berlin ist bis Ende April 2016 auf 710 gestiegen. 100 Islamisten seien in den vergangenen Jahren in Richtung der Kriegsgebiete im Nahen Osten ausgereist. Die meisten kamen aus den Berliner Stadtteilen Neukölln, Wedding und Reinickendorf.
Schweres Unwetter entlädt sich in Rhein-Main-Gebiet
Ein schweres Unwetter hat Teile von Offenbach unter Wasser gesetzt. Zahlreiche Keller seien vollgelaufen, die Feuerwehr sei im Dauereinsatz, sagte ein Sprecher. Auch in Frankfurt regnete es heftig. Wegen eines Blitzeinschlags in einem Stellwerk kam es zu Verspätungen am Frankfurter Südbahnhof, wie der Rhein-Main-Verkehrsbund auf seiner Internet-Seite mitteilte.
Bahrain verbietet größte Oppositionsgruppe
Ein Gericht in Bahrain hat die Schließung der größten Oppositionsgruppe des arabischen Golf-Königreichs angeordnet. Nach Angaben des bahrainischen Justizministeriums entschieden die Richter zudem, dass das Vermögen der schiitischen Wifak-Gesellschaft eingefroren wird.
Das Ministerium teilte mit, die Gruppe stelle eine Gefahr für den Frieden in Bahrain dar. Der Verteidiger der Wifak-Gesellschaft erklärte, der Richterspruch sei innerhalb von nur zwei Stunden nach der Einreichung einer Klage des Justizministeriums erfolgt.
Das Königreich wird von einem sunnitischen Herrscherhaus regiert, die Staatsbürger sind jedoch mehrheitlich Schiiten. Während des arabischen Aufstands 2011 schlug die Regierung Demonstrationen von Schiiten mit Gewalt nieder.
Verwirrter sticht auf Frau in Westfrankreich ein
Einen Tag nach dem blutigen Anschlag auf einen französischen Polizisten und seine Frau, ist es erneut zu einer Messerattacke in Frankreich gekommen. Ein geistig verwirrter Mann hat in der westfranzösischen Stadt Rennes eine junge Frau mit Messerstichen verletzt.
Zur Begründung habe er auf eine Stimme verwiesen, die von ihm ein Opfer für den islamischen Fastenmonat Ramadan gefordert habe, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP.
Der 32-Jährige, der mehrere Tage in einer psychiatrischen Klinik verbracht habe, sei festgenommen worden. Die 19-Jährige sei durch drei Stiche an Handgelenk und Bauch verletzt worden. Ihr Zustand wurde als nicht ernst beschrieben.
Schüsse in Supermarkt in Texas
Kurz nach dem Massaker von Orlando mit fast 50 Toten gibt es in den USA erneut einen bewaffneten Zwischenfall. In einem Supermarkt der Kette Walmart hatte sich ein Schütze verschanzt und mehrere Geiseln genommen, berichten US-Medien. Ein Swat-Team hat den Geiselnehmer inzwischen erschossen, alle Geiseln sind demnach in Sicherheit.
Obama: Trump spaltet das Land
US-Präsident Barack Obama wirft dem voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Donald Trump, vor, das Land zu spalten.
Mit seinem fahrlässigen Gerede über einen Einreisestopp für Moslems und seiner Achtlosigkeit bringe Trump Amerikaner gegen Amerikaner auf, sagte ein deutlich erzürnter Obama. "Dieses Land ist auf Freiheiten gegründet", sagte Obama.
Zu Trumps Auftreten und Rhetorik sagte Obama: "Das ist nicht das Amerika, das wir wollen."
Trump hatte nach dem Massaker von Orlando mit Dutzenden Toten seinen Vorschlag erneuert, Muslimen vorübergehend die Einreise in die USA zu verweigern.
Deutsche Bahn will ausgebuchte Züge kennzeichnen
Kunden der Deutschen Bahn sollen künftig schneller erkennen können, dass ein Zug ausgebucht ist.
Bereits in der Reiseauskunft werde auf dem Internetportal bahn.de, an den Fahrkartenautomaten und ab Ende Juni auch in der App DB Navigator angezeigt, ob in dem ausgewählten Zug noch Plätze frei sind, teilte die Deutsche Bahn mit. Ausgebuchte Züge würden durch ein Symbol gekennzeichnet, so dass Fahrgäste frühzeitig nach alternativen Verbindungen suchen könnten.
Mit den Neuerungen wolle die Deutsche Bahn den "aktuellen Trend zu steigenden Fahrgastzahlen weiter anfeuern". Der Konzern lockt bereits seit Monaten viele Reisende mit Billigangeboten in die Züge. Die Fernverkehrssparte verbuchte deshalb im vergangenen Jahr erneut einen Fahrgastrekord.
Bericht: Russische Hacker klauen Daten über Trump
Im Auftrag der russischen Regierung agierende Hacker sind nach einem US-Medienbericht in ein Computernetzwerk der US-Demokraten eingedrungen und haben dort gesammelte Daten über den voraussichtlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump gestohlen.
Die gesamte Datenbank der Parteiführung mit dem Recherchematerial über Trump sei in die Hände der Eindringlinge gefallen, berichtet die "Washington Post".
Über den Inhalt der gestohlenen Daten über den rechtspopulistischen Immobilienmilliardär Trump wurde zunächst nichts bekannt.
Die Hacker seien so tief in das Netzwerk des Demokratischen Nationalkomitees (DNC), also der zentralen Parteileitung, eingedrungen, dass sie auch den gesamten Mailverkehr sowie die Chats hätten lesen können, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Parteifunktionäre und Sicherheitsexperten.
Erneut Verbindungsstudent in Göttingen angegriffen
Erneut ist ein Verbindungsstudent in der niedersächsischen Uni-Stadt Göttingen Opfer einer Gewalttat geworden.
Vermummte griffen den 20-Jährigen an und verletzten ihn mit einer unbekannten Flüssigkeit im Gesicht sowie durch Tritte in den Unterleib. Die Angreifer hätten das Opfer erst als "Scheiß Burschi" beschimpft und dann attackiert, so die Polizei. Wie das Opfer ins Visier der Angreifer geriet, ist unklar.
Weil sich seit etwa einem halben Jahr Straftaten gegen studentische Verbindungen und deren Mitglieder in Göttingen häufen, hat die Polizei eine Sonder-Ermittlungsgruppe gebildet. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter aus dem linksextremen politischen Lager stammen.
Iran kauft erstmals seit 1979 Flugzeuge bei Boeing
Noch vor knapp einem halben Jahr wäre ein solcher Vorgang unmöglich gewesen: Der Iran kauft Flugzeuge des US-Herstellers Boeing. Einzelheiten des Abkommens würden in den nächsten Tagen bekanntgegeben, sagte Verkehrs- und Stadtentwicklungsminister Abbas Achundi.
Es wäre die erste Bestellung des Landes bei dem US-Unternehmen seit der islamischen Revolution 1979.
Im Januar hatte der Iran 118 Maschinen des europäischen Flugzeugbauers Airbus zum Listenpreis von 27 Milliarden Dollar bestellt.
Anfang des Jahres wurden die meisten Sanktionen gegen den Iran aufgehoben, nachdem das Land einer Beschränkung seines Atomprogramms zugestimmt hatte.
Pegida-Anhänger nach Demo angegriffen
Mehrere Pegida-Anhänger sind in Dresden nach einer Kundgebung von Unbekannten angegriffen worden. Zwei Männer wurden bei dem Angriff leicht verletzt, so die Polizei. Die Angreifer schlugen einen 62-Jährigen mit einer Eisenstange, ein 56-jähriger Mann wurde an der Hand verletzt.
Die beiden Männer waren mit weiteren Begleitern auf dem Rückweg von einer Pegida-Kundgebung, als jemand versuchte, dem 56-Jährigen eine Sachsen-Fahne zu entreißen. Als ihm seine Begleiter zu Hilfe eilten, standen sie etwa zehn Angreifern gegenüber.
Die Polizei ermittelt wegen versuchten Raubes und gefährlicher Körperverletzung gegen neun Verdächtige, die noch am gleichen Abend festgenommen wurden.
Grönland diskutiert EU-Beitritt
Großbritannien, so sieht es derzeit in den Brexit-Umfragen aus, könnte bald die EU verlassen. Pech gehabt, London! Dann holt sich der Kontinent eben einen neuen potenten Inselstaat in seine Reihen. Und zwar... ja, Grönland. Spaß beiseite, das sind die Fakten:
Drei Jahrzehnte nach dem Austritt Grönlands aus der Europäischen Gemeinschaft bringen Politiker und Unternehmer angesichts der Brexit-Debatte in Großbritannien einen Wiedereintritt in die EU ins Gespräch.
"Wir sollten wenigsten die Option eines erneuten Beitritts in Betracht ziehen", sagte der Parlamentsabgeordnete Michael Rosing, dessen Demokraten Juniorpartner in der Regierungskoalition sind.
Rosing sagte, eine EU-Mitgliedschaft könnte der beste Weg sein, Infrastruktur-Investitionen nach Grönland zu holen. Das zu Dänemark gehörende, teilautonome Land will seit langem seine Abhängigkeit von der Fischindustrie verringern.
Stadt darf Stuttgart21 weiter mitfinanzieren
Die Stadt Stuttgart darf sich weiterhin finanziell an der umstrittenen Tieferlegung des Hauptbahnhofs, dem Projekt Stuttgart 21 (S21), beteiligen. Dies entschied das Bundesverwaltungsgericht.
Damit scheiterte die Klage von S21-Gegnern, welche die Stadt über ein ihnen verwehrtes Bürgerbegehren zum Ausstieg aus dem Bahnprojekt zwingen wollten.
Laut Urteil ist die Beteiligung der Stadt keine unzulässige Mitfinanzierung fremder öffentlicher Aufgaben. Zur Begründung hieß es, der Bau von von Bahnhöfen sei seit der Privatisierung der Eisenbahnen des Bundes nicht mehr Verwaltungsaufgabe des Bundes, sondern Angelegenheit von "Wirtschaftsunternehmen".
Orlando-Killer: BKA prüft Verbindung nach Deutschland
Im Zusammenhang mit dem Massaker in einem Nachtclub in Florida hat das Bundeskriminalamt Kontakt zu den US-Behörden aufgenommen.
Eine BKA-Sprecherin bestätigte der "Rheinischen Post", dass mögliche Verbindungen nach Deutschland überprüft würden. Es gehe darum, dass der Vater des bei dem Attentat getöteten Omar Mateen eine Verbindung nach Düsseldorf haben soll.
Seddique Mateen, der Vater des Attentäters, hat in seiner Youtube-Show, in der er sich für die Belange Afghanistans einsetzt, ein Spendenkonto in Düsseldorf genannt, so die "Rheinische Post".
Wie glättet man eigentlich ein Ringelschwänzchen?
Man kann das Internet begreifen als:
Ort voller Möglichkeiten, Quell unendlicher Inspiration, mächtigstes Netzwerk aller Zeiten
Oder man kann das Internet begreifen als:
Sammelbecken des Unsinns, Treffpunkt der globalen Freak-Elite, Hort der Hirnamputierten
Irgendwo genau auf der Grenze beider Perspektiven befindet sich das folgende Video. Es bietet all jenen endlich Ruhe, die sich in ihren schlaflosen Nächten mit der Frage beschäftigten: "Wie glättet man das Ringelschwänzchen eines Hausschweins?". So geht das.
Zu viele Mitglieder: AfD muss Parteitag verschieben
Die Brandenburger AfD hat ihren geplanten Landesparteitag wegen stark gestiegener Mitgliederzahlen verschieben müssen.
Inzwischen gehörten dem Landesverband mehr als 800 Menschen an, sagte dessen Vize-Vorsitzender Andreas Kalbitz.
Laut Satzung dürfe die Partei ab dieser Grenze aber nicht mehr wie ursprünglich vorgesehen einen Mitglieder-, sondern nur noch einen Delegiertenparteitag machen. Dieser Passus solle beim nächsten Mal geändert werden. "Uns haben die Mitgliederzahlen überrollt", meinte Kalbitz.
Der Parteitag sollte eigentlich am kommenden Wochenende stattfinden und wurde nun auf das zweite Juliwochenende verschoben.
Berliner Imam wegen IS-Unterstützung verurteilt
Ein Berliner Imam hat für die Terrormiliz Islamischer Staat getrommelt und muss dafür nun für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Berliner Kammergericht verurteilte Gadzhimurak K. wegen Unterstützung einer terroristischen Organisation im Ausland und Billigung von Kriegsverbrechen. Das berichtet der "Tagesspiegel".
Der 30-Jährige hatte unter anderem in einem Internetvideo den IS beworben und seine Taten religiös gerechtfertigt. Das Köpfen von Ungläubigen geschehe auf Befehl Allahs, sagte er.
Vor Gericht gestand er und distanzierte sich vom IS. Im Prozess habe er mehrere Namen aus der Berliner Salafistenszene genannt. Daher entschieden sich die Richter zu einer "maßvollen" Gefängnisstrafe.
Mann klaut über 200 BHs aus Waschkellern
Über 200 BHs hat ein Mann aus dem nordrhein-westfälischen Werne bei dieversen Beutezügen durch die Waschkeller der Kleinstadt gestohlen. Nun hat die Polizei den 40-Jährigen überführt und fand in seiner Wohnung seine gesamte Beute - verarbeitet zu einem bizarren Werk. Die über 200 BHs hatte der polizeibekannte Mann an eine lange Leine geknotet. Was er damit gemacht hat? Die Polizei weiß es nicht und wir wollen es nicht wissen.
Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, sei einer Frau aus Werne mehrfach aufgefallen, dass immer wieder BHs aus ihrem Waschkeller verschwunden seien. Schließlich hatte sie die Nase voll, erstattete Anzeige und brachte eine Minikamera an ihrer Waschmaschine an.
Als der Täter schließlich überführt wurde stellte sich heraus, dass auch drei weitere Frauen, die in der selben Straße wohnen, regelmäßig von dem BH-Dieb heimgesucht wurden.
Medienberichte: IS-Anführer al-Baghdadi getötet
Der mutmaßliche Kopf der Terrormiliz Islamischer Staat ist Medienberichten zufolge tot. Unterschiedliche Nachrichtenquellen berichten übereinstimmend, dass Abu Bakr al-Baghdadi bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition in Rakka getötet wurde.
Es ist nicht das erste Mal, dass vom Tod des IS-Anführers berichtet wird. Mehrfach bereits erwiesen sich die Informationen als falsch. Neu ist jedoch, dass nun auch die Nachrichtenagentur des IS vom Tod ihres Anführers berichtet: Der Kalif sei gefallen, berichtet "Amaq". "Abu Bakr al-Abghdadi ist bei Luftangriffen am fünften Tag des Ramadan getötet worden", wird das Statement zitiert.
Über den Tod al-Baghdadis berichten zahlreiche britische, australische, iranische und türkische Medien. Ein Statement des US-Militärs liegt bisher noch nicht vor.
Putin überprüft Einsatzbereitschaft der Armee
Auf Befehl von Präsident Wladimir Putin hat die russische Armee mit einer überraschenden Prüfung ihrer Einsatzbereitschaft begonnen. "Das ist keine Reaktion auf das Nato-Manöver im Baltikum und die Verstärkung der Nato-Kräfte in Osteuropa", sagte der Chef des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Wladimir Komojedow.
Putin hatte am Morgen als Oberbefehlshaber angeordnet, dass unter anderem die Bereitschaft zur Mobilmachung getestet werden soll. Zudem stünden mehrere Waffenarsenale sowie Militärverwaltungen im Fokus der Übung, sagte Verteidigungsminister Sergej Schojgu.
So sollen Kontrolleure während der achttägigen Übung den Zustand der Reserve und der eingelagerten Munition und Geräte prüfen. Russland werde die in Moskau akkreditierten Militärattachés anderer Länder umfassend informieren, kündigte Schoigu an.
29-Jähriger schießt vor Kita mehrfach auf anderen Mann
Schrecksekunden vor einer Kita im schleswig-holsteinischen Itzehoe: Ein 29-Jähriger hat dort zwei Mal auf einen zwei jahre jüngeren Mann geschossen und ihn schwer verletzt.
Nach Angaben der Polizei saß der angeschossene 27-Jährige mit einem weiteren Mann in einem Auto und wurde vom Wagen des Täters, in dem noch ein weiterer Beteiligter saß, vor der Kindertagesstätte in einem Gewerbegebiet gestoppt.
Der 29-Jährige sei daraufhin aus dem Wagen ausgestiegen, ebenso das 27-jährige Opfer. Der 29-Jährige habe sofort das Feuer eröffnet.
Der Tatverdächtige und sein Komplize flüchteten anschließend mit hoher Geschwindigkeit und wurden später im etwa 50 Kilometer entfernten Rendsburg festgenommen.
Schichtwechsel
[kein Linktext vorhanden]Hallo zusammen! Benjamin Konietzny übernimmt die Spätschicht. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Sie erreichen mich bei Twitter oder per Mail unter
benjamin.konietzny (at) nama.de
Falsche Ernährung wird immer normaler
Immer mehr Länder kämpfen einem aktuellen Bericht zufolge weltweit mit Übergewicht und Unterernährung zugleich. "Wir leben in einer Welt, in der es die neue Normalität ist, fehlerhaft ernährt zu sein", erklärte Lawrence Haddad vom Internationalen Forschungsinstitut für Ernährungspolitik (IFPRI) bei der Vorlage des "Global Nutrition Report". Der Zustand sei "völlig inakzeptabel". Der in Peking vorgestellte Bericht zeige "unzureichende Fortschritte" im Kampf gegen alle Formen falscher oder unzureichender Ernährung auf. Die Kosten seien "niederschmetternd".
Schlachter muss Reinigung von Kleidung übernehmen
Bei gesetzlich vorgeschriebener Hygienekleidung in Lebensmittelbetrieben müssen Arbeitgeber auch die Kosten für die Reinigung übernehmen. Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden.
Damit war ein Mitarbeiter eines niedersächsischen Schlachthofes jetzt auch in der dritten Instanz mit seiner Klage erfolgreich.
In der Lebensmittelverarbeitung hätten die Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass ihre Beschäftigten saubere und geeignete Arbeitskleidung tragen, erklärten die obersten Arbeitsrichter.
Damit gehöre ebenso die Kostenübernahme für die Reinigung dieser Kleidung zu den Pflichten der Arbeitgeber.
In dem konkreten Fall hatte der Mitarbeiter des Schlachthofs geklagt, weil sein Arbeitsgeber monatlich 10,23 Euro von seinem Nettolohn für die Reinigung einbehalten hatte. Zu Unrecht, wie jetzt die Erfurter Richter befanden.
Auktionshaus versteigert tennisballgroßen Rohdiamanten
Das Auktionshaus Sotheby's versteigert den mutmaßlich größten Rohdiamanten der Welt. Der 1109 Karat schwere Diamant mit dem Namen "Lesedi La Rona" (Deutsch: Unser Licht) wurde heute in London vorgestellt. Die öffentliche Versteigerung ist für den 29. Juni geplant. Laut Sotheby's ist der Rohdiamant der weltweit größte Fund seiner Art seit 1905 und erreicht knapp die Größe eines Tennisballs. Der Versteigerer schätzt den Verkaufspreis auf 70 Millionen US-Dollar (rund 60 Millionen Euro).
Facebook versetzt Philippinen in Kriegszustand
Eigentlich wollte Facebook seinen philippinischen Nutzern zum Nationalfeiertag eine Freude machen. Deswegen erschien auf der Startseite die Landesfahne und der Spruch "Froher Unabhängigkeitstag". Allerdings zeigte die Plattform die Flagge falsch herum. Das Problem: Wird die Fahne, die sich eigentlich aus einem weißen Dreieck mit Sonne und Sternen sowie einem blauen Streifen im oberen und einem roten Streifen im unteren Teil zusammensetzt, falsch herum gezeigt, bedeutet das, dass sich das Land im Krieg befindet. So wie bei Facebook. Das soziale Netzwerk entschuldigte sich für den Fehler.
Operacion Puerto: Blutproben müssen herausgegeben werden
Ein Gericht in Madrid hat entschieden, dass die vor etwa zehn Jahren im Zuge der "Operacion Puerto" gefundenen Blutproben nicht zerstört, sondern herausgegeben werden müssen. Zuvor hatten Spitzenvertreter des spanischen Sports sowie unter anderem auch die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und der Radsport-Weltverband UCI gegen die 2013 durch ein Gericht angeordnete Vernichtung Einspruch eingelegt. Die 211 Blutbeutel stammen von Spitzenathleten und wurden im Jahr 2006 beim spanischen Frauenarzt Eufemiano Fuentes sichergestellt. Fuentes soll eine Vielzahl von Top-Athleten mit leistungssteigernden Substanzen versorgt haben und wurde festgenommen. Zunächst war vor allem der Radsport von der Affäre betroffen gewesen. Angeblich gehören aber auch Blutbeutel von Athleten aus anderen Sportarten, unter anderem aus dem Fußball, dazu.
Mehr zu den neuen Entwicklungen im Operacion-Puerto-Fall lesen Sie, wenn Sie den Link anklicken.
Kim Jong Un lässt "Mini-Pjöngjang" schließen
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Medienberichten zufolge die Miniaturstadt "Mini Pjöngjang" schließen lassen, weil sie ihn angeblich an seinen hingerichteten Onkel Jang Song Thaek erinnert. Jedes Mal, wenn Kim an Pjöngjangs Modellanlage vorbeigefahren sei, habe er sich an seinen Onkel erinnert gefühlt, der als "Verräter" verurteilt und Ende 2013 hingerichtet wurde. Das 2012 fertiggestellte Modelldorf sei ein Lieblingsprojekt Jangs gewesen. Die 200 Hektar große Anlage präsentiert Mini-Nachbauten von Gebäuden der nordkoreanischen Hauptstadt.
UN fordern von USA strengere Waffenkontrollgesetze
Die Vereinten Nationen drängen die USA zu strengeren Waffenkontrollgesetzen, um nach der Tragödie von Orlando weitere tödliche Attentate zu verhindern. Die USA müssten ihrer Verpflichtung nachkommen, seine Bewohner vor solchen Angriffen zu schützen, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad Al-Hussein. Die Attacken seien zu verhindern und würden durch zu lasche Waffenkontrollen entstehen. "Unverantwortliche Pro-Waffen-Propaganda legt nahe, dass Waffen die Gesellschaft sicherer machen, wenn alle Hinweise das Gegenteil anzeigen", so Said.
Schlagzeilen zur Mittagspause
Weniger Sanktionen für Hartz-IV-Bezieher
Die Zahl der Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger ist weiter gesunken. Im Januar und Februar wurden rund 151.600 Strafen verhängt, wie ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit (BA) sagte. Das waren rund 23.800 (13,6 Prozent) weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Großteil der Sanktionen wird wegen Meldeversäumnissen ausgesprochen, zum Beispiel, wenn die Leistungsempfänger unentschuldigt einen Termin beim Jobcenter verstreichen lassen. Ein Sprecher der BA führte den Rückgang daher unter anderem auf die neue Erinnerungs-Technik zurück: "Viele nutzen inzwischen die Termin-Bestätigung über das Handy."
Berlusconi bekommt eine neue Herzklappe
Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi wird seit heute Morgen in einer Mailänder Klinik am Herzen operiert. Dem 79-Jährigen soll dabei eine neue Herzklappe eingesetzt werden. Der Eingriff hat um 8 Uhr begonnen und soll etwa vier Stunden dauern, so das Klinikum San Raffaele.
Update, 13.18 Uhr: Nach viereinhalb Stunden konnte die Herz-OP ohne Komplikationen beendet werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ansa und beruft sich auf Klinik-Quellen. Die Nachrichtenagentur AdnKronos zitierte Berlusconis Vertrauten Gianni Letta mit den Worten: "Alles gut."
Deutscher EU-Botschafter in der Türkei tritt zurück
Wegen eines Zerwürfnisses mit der türkischen Regierung hat der EU-Botschafter in der Türkei seinen Rücktritt erklärt. Der deutsche Diplomat Hansjörg Haber habe sein Amt niedergelegt, teilte sein Büro in Ankara mit. Die türkische Führung hatte zuvor Äußerungen Habers über den Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei scharf kritisiert.
Mehr zu dem Rücktritt des EU-Botschafters in der Türkei lesen Sie, wenn Sie den Link anklicken.
Windhose deckt zahlreiche Dächer ab
Eine Windhose hat im baden-württembergischen Bad Waldsee schwere Schäden angerichtet. Mehr als 50 Häuser wurden dadurch am Montagabend beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Es entstand demnach ein Schaden von schätzungsweise mehreren hunderttausend Euro. Es wurde aber niemand verletzt. Die Windhose deckte vor allem zahlreiche Dächer ab. Zudem knickten Bäume um. Umherfliegende Gegenstände beschädigten Autos und Gebäude. Über mehrere Stunden fiel in Teilen des Ortes der Strom aus.
Wenn sie mehr über die Windhose in Baden-Württemberg lesen möchten, klicken Sie den Link an.
Al-Bundy-Darsteller erkennt Britney Spears nicht
Ed O'Neill hat Britney Spears für einen gewöhnlichen Fan gehalten, als sie ihn vor einem Jahr nach einem gemeinsamen Foto gefragt hat. Die beiden hätten sich zufällig am Flughafen von Los Angeles getroffen, erzählte der US-Schauspieler jetzt in der Talkshow "Ellen". "Sie kam auf mich zu und sagte 'Oh Mr. O'Neill, ich liebe 'Modern Family' und Sie sind mein Favorit in der Show'." Dann habe sie um ein Foto gebeten. Am Tag danach habe ihm sein Manager gesagt, das Bild habe bei Twitter 50.000 Likes bekommen. Erst da habe er erfahren, dass die nette Frau Britney Spears war, sagte O'Neill. "Ich hatte keine Ahnung, dass sie es war. Schau dir meinen Gesichtsausdruck (auf dem Bild) an. Sehe ich so aus, als ob ich mit Britney Spears zusammensitze?", fragte der 70-Jährige, der in den 80er-Jahren als Al Bundy in "Eine schrecklich nette Familie" berühmt geworden war und nun bei "Modern Family" mitspielt.
Mehrere Menschen prügeln sich auf Rastplatz
An einem Rastplatz an der Autobahn 1 ist ein Streit zwischen mehreren Rumänen eskaliert. Auf der Raststätte bei Wildeshausen gingen 20 Leute am Montagabend mit Fäusten und Flaschen aufeinander los. Darüber berichtet die "Bild"-Zeitung. Bei dem Streit gab es fünf Verletzte, darunter ist ein Schwerverletzter. Auslöser der Auseinandersetzung sollen Zelte gewesen sein, die einige Rastende aufgestellt hatten.
Kommt die 1000-Euro-Strafe für Tempoverstöße?
Niedersachsen will eine drastische Verschärfung der Geldbußen bei Verkehrsvergehen beantragen. Landes-Innenminister Boris Pistorius kündigte einen Antrag an, der bereits für Tempoverstöße ab 20 Kilometer pro Stunde ein Bußgeld von 1000 Euro vorsieht. Dies wäre mehr als eine Verzehnfachung der bisherigen Strafen.
Mehr zu der geforderten 1000-Euro-Geldbuße erfahren Sie, wenn Sie den Link anklicken.
Erfinderin der Bienenstock-Frisur gestorben
Wissen Sie, was eine Bienenstock-Hochsteckfrisur ist? Ich muss gestehen, ich wusste es bis eben nicht. Jedenfalls ist die Erfinderin der "Beehive"-Frisur, Margaret Vinci Heldt, gestorben. Wie die "New York Times" unter Berufung auf die Tochter berichtete, starb Heldt bereits am Freitag im Alter von 98 Jahren an Herzversagen. Mit Haarspray und Kreativität hatte sich die US-Kosmetikerin in den frühen 1960ern einen Namen gemacht: Stars wie die Schauspielerinnen Audrey Hepburn und Brigitte Bardot, die Sängerin Aretha Franklin und später Amy Winehouse trugen die Frisur. Den Namen "Beehive" (Bienenstock) bekam die Frisur der "New York Times" zufolge von einem Reporter.
Griechenland räumt letzte wilde Lager
Die griechische Polizei hat damit begonnen, die letzten beiden wilden Migrantenlager an der Grenze zu Mazedonien zu räumen. Die Aktion begann am frühen Dienstagmorgen. Zuvor hatte die Polizei die Region rund um die wilden Lager nahe der Grenzortschaft Evzonoi und einer Tankstelle in der Region abgesperrt. Insgesamt sollen knapp 2000 Menschen in organisierte Aufnahmelager in Nordgriechenland gebracht werden.
Italienische Osteria ist bestes Restaurant der Welt
Die "Osteria Francescana" im italienischen Modena ist das beste Restaurant der Welt. Das hat die Jury der britischen Zeitschrift "Restaurant" entschieden. Der Vorjahressieger, das spanische "El Celler de Can Roca" in Girona belegte dieses Mal den zweiten Platz, dritter unter den 50 ausgewählten Gourmettempeln wurde New Yorks "Eleven Madison Park". Unter den Top Ten waren außerdem Restaurants aus Peru, Dänemark, Frankreich, Spanien, Japan und Österreich.
P.S.: Nun habe ich in der Besten-Liste noch einmal nachgeschlagen, wo eigentlich Deutschland steht: Auf Platz 34 kommt das Restaurant von Tim Raue in Berlin, Platz 35 belegt das "Vendôme" in Bergisch Gladbach.
Schlagzeilen am Morgen
Rapper Lil Wayne erleidet mehrere Schwächeanfälle
Der 33-jährige Rapper Lil Wayne wurde in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er in einem Privatjet mehrere Schwächeanfälle erlitten haben soll. Das berichtet "TMZ". Der Musiker war auf dem Weg von Milwaukee nach Kalifornien unterwegs. Wegen des Schwächeanfalls machte der Privatjet eine Notlandung in Omaha. Dort sollte Lil Wayne von einem Arzt untersucht werden. Nachdem sich der Rapper weigerte, startet das Flugzeug erneut. Bereits nach kurzer Zeit erlitt der 33-Jährige jedoch einen weiteren Schwächeanfall, weswegen das Flugzeug erneut notlandete. Laut "L.A. Times" leidet der Musiker an Epilepsie.
Mehr zu den Zusammenbrüchen von Lil Wayne lesen Sie, wenn Sie den Link anklicken.
Microsoft rüstet Xbox auf
Microsoft rüstet seine Spielekonsole Xbox für neue Techniken auf. Der US-Konzern kündigte an, die neue Generation werde hochauflösende Spiele und Erlebnisse aus der virtuellen Realität unterstützen. Microsoft äußerte sich nicht zum Preis der neuen Xbox-Generation, die wohl zum Weihnachtsgeschäft 2017 in den Handel t kommt. Künftig soll es auch möglich sein, ein Spiel einmal zu kaufen und auf der Xbox wie auch auf dem PC anzuwenden.
Junge Union will späteren Rentenbeginn
Wollen Sie auch unbedingt später in Rente gehen? Dann wird Sie die Forderung der Jungen Union sicherlich freuen: Diese fordert nämlich eine rasche Festlegung von CDU und CSU auf einen späteren Renteneintritt. Am Montag hatte die Versicherungswirtschaft eine Studie vorgelegt, nach der ohne ein deutlich späteren Rentenbeginn eine enorme Belastung der Steuerzahler und ein rapides Absinken des Rentenniveaus drohen.
Wird der Rundfunkbeitrag gesenkt oder nicht?
Eine Senkung des Rundfunkbeitrags ist unter den Ländern umstritten. Kurz vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag zeichnet sich noch keine gemeinsame Linie ab. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Mehrere Länder wie Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen sind dagegen oder haben Bedenken, dass der Beitrag wie von der Expertenkommission KEF vorgeschlagen ab 2017 von 17,50 Euro auf 17,20 Euro im Monat zurückgeht. Dagegen machen sich Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern für eine Entlastung der Nutzer stark. Die Mehrheit wartet noch ab. Die Regierungschefs werden aller Voraussicht nach erst bei ihrer Sitzung im Oktober eine Entscheidung treffen.
Feuerwehr rettet Entenküken
Da haben sie sich wohl verschwommen: In Saarbrücken hat die Feuerwehr sieben Entenküken aus einem Gully befreit.
Die Tiere waren in einem Park durch die Gitterstäbe in ein Abwasserrohr gefallen. Aus eigener Kraft konnten sie sich nicht aus ihrer misslichen Lage befreien.
Die Tierretter der Feuerwehr rückten an - "unter den neugierigen Blicken zahlreicher Schaulustiger und einer sichtlich nervösen Entenmutter", wie die Feuerwehr schrieb.
Fünf der Küken konnten die Retter aus dem Sammelbehälter wieder schnell an die Oberfläche bringen.
Zwei andere waren bereits weitergeschwommen und von der restlichen Familie im Kanal abgeschnitten.
Zwei Feuerwehrleute stiegen deshalb in das Abwasserrohr und leiteten das Wasser mit einem Rettungsbrett um, so dass auch die beiden Ausreißer unbeschadet herausgeholt werden konnten.
Schwule wegen Gedenken in Moskau festgenommen
In Moskau ist ein schwules Paar festgenommen worden, das zum Gedenken an die Opfer des Attentats von Orlando Blumen vor der US-Botschaft niederlegen wollte. Außerdem hatten die beiden ein Schild mit der Aufschrift "Die Liebe siegt - Haltet zu Orlando" angefertigt. Die Polizei begründete die Festnahme mit "unerlaubten Handlungen" Inzwischen sind die beiden aber wieder auf freiem Fuß.
Wenn Sie mehr über die Festnahme der beiden schwulen Männer wissen wollen, klicken Sie auf den Link.
Trump schließt "Washington Post" aus
Kritische Berichterstattung über seinen Wahlkampf? Nicht mit Donald Trump! Der US-Präsidentschaftskandidat hat die "Washington Post" von seiner Wahlkampf-Berichterstattung ausgeschlossen. In einer Botschaft bei Twitter bezeichnete der Republikaner die renommierte Tageszeitung am Montag als "unehrlich und verlogen". Wegen ihrer "unglaublich fehlerhaften Berichterstattung" werde der Zeitung umgehend die Akkreditierung für seine Wahlkampfveranstaltungen entzogen.
Mehr über Trumps "Washington Post"-Ablehnung lesen Sie, wenn Sie den Link anklicken.
Das wird heute wichtig
Heute kommen die Nato-Verteidigungsminister in Brüssel zusammen. Dort wollen sie den Nato-Gipfel im Juli vorbereiten. Schwerpunktthema heute: Russland und die Zusammenarbeit mit der EU.
Frau Merkel ist immer noch in China. Dort besucht sie heute unter anderem den Kaiserpalast und das BMW-Werk.
Der Streit ums Asylrecht geht weiter. Die Grünen hatten sich dagegen ausgesprochen, die Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsstaaten einzustufen. Nun steht das Vorhaben der Bundesregierung also auf der Kippe. Heute wollen sich mehrere Landesregierungen mit Regierungsbeteiligung der Grünen festlegen, wie sie am Freitag im Bundesrat abstimmen werden.
Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet über das nicht zugelassene Bürgerbegehren gegen Stuttgart 21. Die beiden Vorinstanzen hatten die Nichtzulassung des Bürgerbegehrens durch die Stadt Stuttgart für rechtmäßig erklärt.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag veröffentlicht heute seine Umfrage zum Thema "Ausbildung 2016". Dabei geht es um die Schwierigkeiten von Firmen, Auszubildende zu finden.
Heute beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der beiden Jungen Elias und Mohamed. Der Angeklagte soll die beiden Kinder entführt haben, um zu vertuschen, dass er sich an ihnen sexuell vergangen hat. Wenn Sie den Link anklicken, können Sie mehr über den Prozessauftakt lesen.
Bei der Fußball-EM spielen heute Österreich gegen Ungarn und Portugal gegen Island. Alles Wichtige erfahren Sie in unserem EM-Tag.
Mein Name ist übrigens Kira Pieper. Ich bin heute extra früh für Sie aufgestanden, um Sie durch die erste Tageshälfte zu begleiten!
Das Wetter mit Björn Alexander
Heute geht es mit dem Mix aus etwas Sonne und teils gewittrigen Regengüssen weiter. Stellenweise drohen neuerlich Unwetter durch Starkregen. Später ist zudem auch Hagel möglich. In der Osthälfte sind auch mal längere freundliche Phasen zwischen den Schauern möglich. Die Temperaturen liegen im Flachland bei 20 und 22, an der Küste sowie im Bergland zwischen 16 und 19 Grad. Der Südwestwind ist von örtlichen Gewitterböen meistens nur schwach bis mäßig. Und auch danach bleibt es sehr wechselhaft mit häufigen Regengüssen und Gewittern und nur etwas Sonne dazwischen. Auch eine erneute Schwergewitter-/Unwetterlage für größere Landesteile ist am Donnerstag leider nicht auszuschließen. Eine durchgreifende Wetterbesserung ist nach jetzigem Stand erst ab beziehungsweise nach dem Wochenende drin.
Schlagzeilen aus der Nacht