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Der TagOperacion Puerto: Blutproben müssen herausgegeben werden

14.06.2016, 12:32 Uhr

Ein Gericht in Madrid hat entschieden, dass die vor etwa zehn Jahren im Zuge der "Operacion Puerto" gefundenen Blutproben nicht zerstört, sondern herausgegeben werden müssen. Zuvor hatten Spitzenvertreter des spanischen Sports sowie unter anderem auch die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und der Radsport-Weltverband UCI gegen die 2013 durch ein Gericht angeordnete Vernichtung Einspruch eingelegt. Die 211 Blutbeutel stammen von Spitzenathleten und wurden im Jahr 2006 beim spanischen Frauenarzt Eufemiano Fuentes sichergestellt. Fuentes soll eine Vielzahl von Top-Athleten mit leistungssteigernden Substanzen versorgt haben und wurde festgenommen. Zunächst war vor allem der Radsport von der Affäre betroffen gewesen. Angeblich gehören aber auch Blutbeutel von Athleten aus anderen Sportarten, unter anderem aus dem Fußball, dazu.

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Quelle: ntv.de