Das war Dienstag, 15. März 2016
Am zweiten Tag der Woche dominierte innenpolitisch weiter die Aufarbeitung der Landtagswahlen die politische Agenda. Daneben sorgten ein Anschlag auf einen Autofahrer in Berlin sowie die Anti-Terror-Aktion in Brüssel für Aufsehen. Damit haben wir auch schon umrissen, was Sie heute am meisten interessiert hat.
In Brüssel liefern sich Ermittler und mutmaßliche Terroristen eine Schießerei. Die Aktion dauert an.
In der Hauptstadt kommt ein polizeibekannter Krimineller bei einem Attentat ums Leben.
Unser Kolumnist Wolfram Weimer hat sich Kanzlerin Angela Merkel zur Person der Woche vorgenommen.
Der Fluchtversuch der Flüchtlinge in der griechisch-mazedonischen Grenze war offenbar vorbereitet - nur von wem?
Die faktische Abschaffung eines Preises für Geld - der Zins - trifft wohl umgekehrt den Verbraucher: Denn Geld wird teurer, zumindest wenn man es auf Girokonten zwischenlagert. Das zumindest deuten die Sparkassen an.
In der Nacht wird Sie der Kollege Petersen aus den USA über die weiteren Vorwahlen auf dem Laufenden halten.
Bleiben Sie uns gewogen und kommen Sie gut durch die Nacht.
Russischer Vize-Kulturminister festgenommen
Ein russischer Vizekulturminister ist wegen mutmaßlicher Veruntreuung von Staatsgeldern festgenommen worden. Er sei Oberhaupt einer Bande, die bei der Restaurierung historischer Gebäude durch überhöhte Preise den Staat geschädigt habe, sagten Justizvertreter in Moskau. Prominentester Fall ist demnach die Sanierung des bekannten Neu-Jungfrauenklosters, eines beliebten Touristenziels in der Hauptstadt. Der Schaden wurde vorläufig auf umgerechnet 640.000 Euro geschätzt.
Vizeminister Grigori Pirumow wurde nach Angaben der Agentur Interfax in Rostow in Südrussland festgenommen. Sein mutmaßlicher Komplize, Chef einer Moskauer Baufirma, wurde in Haft genommen. In dem von Präsident Wladimir Putin immer wieder beschworenen Kampf gegen Korruption sind in den vergangenen Monaten ranghohe Polizisten, Geschäftsleute, auch Gouverneure festgenommen worden. Ein Vorgehen gegen Regierungsmitglieder ist aber äußerst ungewöhnlich.
Argentinen versenkt chinesisches Fischerboot
Die argentinische Küstenwache hat nach eigenen Angaben ein chinesisches Fischereischiff versenkt. Dieses habe sich seiner Aufbringung gewaltsam widersetzen wollte, nachdem es in argentinischem Gewässer erwischt worden war, hieß es. Die Fischer seien vor dem Hafen Puerto Madryn auf Kollisionskurs gegangen, daraufhin habe die Küstenwache das Feuer eröffnet.
Nach Angaben der Polizei wurde die "Lu Yan Yuan Yu 010" so schwer beschädigt, dass sie sank. Die Besatzung des Schiffes habe gerettet werden können, erklärte die Polizei.
Weitere Einzelheiten finden Sie hier.
Mutter schickt Elfjährige als Sklavin nach Bosnien
Eine arbeitslose Hartz-IV-Empfängerin hat ihre elfjährige Tochter als eine Art Sklavin nach Bosnien geschickt und muss dafür nun sechs Jahren in Haft. "Es war ein furchtbares, unmenschliches Martyrium in den bosnischen Bergen", sagte der Vorsitzende Richter am Landgericht Halle an der Saale. Die Mutter habe nichts unternommen, um ihrer Tochter zu helfen.
Die Frau hatte ihre elfjährige Tochter 2004 von Naumburg (Sachsen-Anhalt) nach Bosnien-Herzegowina zu ihrem Ex-Ehemann gebracht. Dort wurde das Mädchen jahrelang körperlich misshandelt, musste schwer arbeiten und auf dem Fußboden schlafen. Die 59-Jährige wurde wegen Misshandlung Schutzbefohlener und schwerer Körperverletzung durch Unterlassen verurteilt. Laut dem Urteil soll die Mutter 75.000 Euro Schmerzensgeld an ihre Tochter zahlen.
Sony kauft Jackson-Erben Rechte an Beatles-Songs ab
Der japanische Konzern Sony sichert sich eine Reihe von Songrechten aus dem Erbe von Michael Jackson. Das Unternehmen erklärte, es werde 750 Millionen Dollar (675 Millionen Euro) für die restlichen 50 Prozent am gemeinsamen Musikverlag Sony/ATV zahlen. Sony kontrolliert den Verlag damit nun komplett - und damit auch sämtliche Rechte an Millionen Songs, darunter Titel der Beatles, von Marvin Gaye und Bob Dylan. Auch Songs von Taylor Swift, Rapper Kanye West und Lady Gaga gehören zum Katalog des Musikverlags.
Michael Jackson hatte ATV Music Publishing im Jahr 1985 für damals 47,5 Millionen Dollar gekauft und die Hälfte der Anteile fünf Jahre später für angeblich 100 Millionen Dollar an Sony weitergereicht.
Vom nun zwischen den Verwaltern seines Erbes und Sony geschlossenen Vertrag ausgenommen ist der Musikverlag Mijac Music, der die Rechte an allen Songs besitzt, die der im Jahr 2009 verstorbene "King of Pop" geschrieben hat.
29-Jähriger gewinnt härtestes Schlittenhunderennen - vor Vater
Es ist das wohl härteste Schlittenhunderennen der Welt: Im Westen Alaskas kommt der 29-jährige Dallas Seavey nach 8 Tagen, 11 Stunden, 20 Minuten und 16 Sekunden ins Ziel. In dieser Zeit hat er knapp 1600 Kilometer absolviert. Es ist bereits sein vierter Triumph nach 2012, 2014 und 2015. Vollkommen zu Recht fragen Sie sich nun natürlich, was war denn 2013? Damals gewann Mitch Seavey - der Vater von Dallas.
In diesem Jahr aber war sein Sohn gut eine Stunde eher mit seinen sechs Hunden im Ziel. Der Sieger stellte übrigens einen Streckenrekord auf. Der erste Sieger hatte 1973 noch mehr als 20 Tage gebraucht.
85 Hundeschlittengespann-Lenker waren am 6. März in Willow an den Start gegangen. Bei Seaveys Zieleinlauf hatten bereits zwölf Teams auf der Strecke aufgegeben.
Syrer sitzt angeblich seit einem Jahr auf türkischem Flughafen fest
Der Fall erinnert etwas an den Hollywood-Film "Terminal": Auf dem Istanbuler Flughafen wird seit einem Jahr ein syrischer Flüchtling festgehalten. Amnesty International kritisierte, der Mann sei dazu gezwungen, sich in dem "Raum für problematische Passagiere" am Atatürk-Flughafen aufzuhalten. Dort gebe es weder Betten noch Privatsphäre oder Tageslicht. In dem Raum warten normalerweise Ausländer auf ihre bevorstehende Abschiebung. Ein Anwalt des Syrers sei vor Gericht damit gescheitert, dessen Freilassung zu erwirken.
Der Mann sei im August 2012 geflohen, um dem Militärdienst in seinem Heimatland zu entgehen. Er erwäge in seiner Verzweiflung, darum zu bitten, nach Syrien zurückgeschickt zu werden. Amnesty zitierte ihn mit den Worten: "Dort sterbe ich zumindest einmal, und dann ist es vorbei, statt jeden Tag, den ich hier verbringe, immer mehr zu sterben."
Pharma-Aktie bringt Starinvestor um eine Milliarde - an einem Tag
Der Firma des milliardenschweren Investors Bill Ackman ist an einem einzigen Tag das Vermögen drastisch zusammengeschmolzen. Grund ist der Börsenabsturz des Pharmaunternehmens Valeant. Die Kanadier hatten Anleger mit einer Senkung der Umsatzprognose geschockt. "Unser Geschäft läuft nicht auf allen Zylindern", sagte Konzernchef Michael Pearson. "Aber wir bemühen uns darum, es wieder in die Spur zu bringen."
An der Börse halbierte sich der Kurs praktisch. Das dürfte die Ackmans Investmentfirma Pershing Square Capital mehr als eine Milliarde Dollar gekostet haben - bei einem Anteil von nur neun Prozent, wie die "New York Post" berichtet. Im August hatte das Papier bei 262 Dollar seinen bisherigen Höhepunkt. Seitdem hat es 86 Prozent an Wert verloren.
Obendrein ist das Unternehmen wegen seiner Geschäfts- und Bilanzpraktiken ins Visier der US-Aufsichtsbehörden geraten. Ein Senatsausschuss verlangt Informationen über die Preisgestaltung bei bestimmten Medikamenten. Ackman kündigte nun an, deutlich aktiver ins Tagesgeschäft des Unternehmens eingreifen zu wollen. So soll der Wert des Investments erhöht werden.
US-Russe zu 150 Jahren Haft verurteilt
Im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein 58-jähriger Mann zu 150 Jahren Haft wegen der Vergewaltigung eines 12-jährigen Mädchens verurteilt worden.
Der Mann, der über die russische und die US-Staatsbürgerschaft verfügt, hatte dem Mädchen nach der Vergewaltigung 2009 in Russland gedroht, es zu enthaupten und mit seinem Kopf Fußball zu spielen. Richter Otis Wright aus Los Angeles nannte den Täter den "ultimativen Feind".
Yusef Abramov reiste mehrfach nach Russland und missbrauchte dort Minderjährige. Als er dachte, einige der Mädchen hätten ihn verraten, kam er mit zwei Komplizen wieder, mit denen er die Mädchen dann erneut vergewaltigte.
Im April 2014 wurde Abramov nach gemeinsamen US-russischen Ermittlungen in Los Angeles verhaftet. Nach einem viertägigen Prozess gestand er im November 2015 die Taten.
"Schäuble ist mein neuer Hass-Feind"
Bombendrohung gegen türkisches Flugzeug in Hannover
Sicherheitskräfte am Flughafen Langenhagen bei Hannover durchsuchen derzeit ein türkisches Flugzeug. Laut "HAZ" war zuvor eine Bombendrohung eingegangen. Dies habe die Bundespolizei bestätigt. Die Passagiere seien zuvor in Sicherheit gebracht worden. Inzwischen werde der Airbus in einen Hangar geschleppt.
Update 18:26: An Bord ist Medienberichten zufolge ein Zettel mit dem Wort "Bombe" gefunden worden. Inzwischen sei die Sperrung des Flughafens wieder aufgehoben.
Berliner Linke attackiert Wagenknecht
Nach dem Wahldebakel bei den Urnengängen am vergangenen Sonntag gärt es auch innerhalb der Linken. Zunächst äußerte sich der Berliner Parteichef Klaus Lederer:
Und nur wenig später versuchte Alexander Fischer - bis vor Kurzem Regierungssprecher des ersten Linken-Ministerpräsidenten Bodo Ramelow in Thüringen - etwas Schärfe aus der Sache zu nehmen.
In Berlin wird übrigens im September über die Zusammensetzung im Abgeordnetenhaus abgestimmt.
Greisin erhält Schulabschluss
Deutsche Botschaft warnt vor möglichen Anschlägen in Ankara
Die deutsche Botschaft in Ankara warnt Bundesbürger vor neuen Anschlägen in der türkischen Hauptstadt, die direkt bevorstehen könnten. "Bitte begeben Sie sich möglichst unmittelbar nach Hause und warten Sie die weiteren Entwicklungen ab", hieß es am Nachmittag in einer Mitteilung an deutsche Staatsbürger in Ankara.
Es gebe konkrete Warnungen vor Anschlägen unter anderem in Einkaufszentren. "Wir müssen davon ausgehen, dass es noch weitere Bedrohungen gibt." Die deutsche Schule und der Kindergarten würden vorzeitig geschlossen. Bei einem Selbstmordanschlag am Sonntagabend waren in Ankara mindestens 37 Menschen getötet worden.
Schlagzeilen zum Feierabend
16-Jähriger will im Bordell mit Blüten bezahlen
In ein paar Jahren kann er vielleicht auch darüber lachen: Ein Besuch mit Falschgeld im Bordell ist für einen Jugendlichen in Dortmund gründlich danebengegangen. Als der Nachwuchs-Freier mit Blüten bezahlen wollte, lehnte die Liebesdienerin ab und verlangte echte Scheine. Hals über Kopf ergriff der 16-Jährige die Flucht und vergaß seinen Rucksack mit Passfotos, wie die Polizei mitteilte.
Und es kam noch dicker: Kaum hatten die Fahnder die Bilder ins Internet gestellt, da klingelte auch schon das Telefon. Am anderen Ende der Leitung war der Vater des 16-Jährigen, der seinen Sprössling als Täter identifizierte.
Trump gewinnt auf Inselgruppe
Es ist nicht der größte Flecken der USA: Doch auch im Außengebiet Marianen gibt es Vorwahlen. Und die entscheidet bei den Republikanern Donald Trump für sich. Der Immobilienunternehmer bekam auf der Inselgruppe im Westpazifik knapp 73 Prozent der Stimmen, wie die republikanische Partei der Marianen mitteilte.
Insgesamt beteiligten sich 471 Menschen an der Abstimmung. Es ging um neun Delegierte. Da im Alles-oder-Nichts-Verfahren gewählt wurde, konnte Trump alle auf sich vereinen.
Im Tagesverlauf stehen zudem Entscheidungen in den Staaten Florida und Ohio sowie in Illinois, Missouri und North Carolina an.
Rostocks OB: Kultur geht nicht an zehn Prozent Ausländeranteil kaputt
In Rostock tagen die Ostsee-Anrainerstädte zu Flüchtlingsfragen: Und der Oberbürgermeister der Hansestadt, Roland Methling, empfiehlt einen Blick nach Schweden. "Wenn unsere schwedischen Partner sagen, wir können auch gut mit einem Ausländeranteil von 25 Prozent leben, dann können wir Deutsche nicht meinen, dass mit 10 Prozent die deutsche Kultur kaputtgeht", sagte der Parteilose als Gastgeber der Konferenz. Zum Abschluss der Konferenz wollen die Mitglieder morgen eine Resolution verabschieden.
Grillmeisterschaften verzichten auf Bratwurst
Unfassbare Nachrichten erreichen uns soeben: Bei den Deutschen Grill- und BBQ-Meisterschaften kommt die klassische Bratwurst in diesem Jahr erstmals standardmäßig nicht mehr auf den Rost. Das sagte Volker Elm, Präsident der German Barbecue Association.
Die Meisterschaften wird am 6. und 7. August im hessischen Fulda ausgetragen.
Bis zu 50 Teams mit je maximal zehn Personen werden sich in zwei Wettbewerbsklassen miteinander messen.
Gegrillt werden vier Gänge: Spareribs, Fisch, Rindfleisch und ein Dessert.
Bei den Profis kommen ein vegetarischer Gang und eine Improvisationsaufgabe mit unbekannten Zutaten hinzu.
Mehr als 10.000 Euro Preisgeld werden ausgelobt.
Palins Mann verunglückt schwer mit Schneemobil
Der Ehemann der konservativen US-Politikerin Sarah Palin ist bei einem Unfall mit einem Schneemobil schwer verletzt worden. Todd Palin sei in intensivmedizinischer Behandlung und habe sich unter anderem mehrere Rippen, das Schulterblatt und das Schlüsselbein gebrochen, teilte seine Frau auf ihrer Facebook-Seite mit. "Danke für eure Gebete für eine schnelle Genesung", schrieb sie. Die Ärzte gehen nach CNN-Angaben davon aus, dass sich ihr Mann von seinen Verletzungen vollständig erholen wird.
Wegen des Unglücks hatte die ehemalige Gouverneurin von Alaska eine Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump im US-Bundesstaat Florida kurzfristig abgesagt.
TV-Regisseur Rola gestorben
Bekannt durch die ZDF-Krimireihe "Rosa Roth": Regisseur und Produzent Carlo Rola ist mit 57 Jahren gestorben. Wie seine Frau, die Schauspielerin Dennenesch Zoudé, mitteilen ließ, erlag der gebürtige Franke gestern in Berlin einem plötzlichen Herztod. Rola hatte 1996 zusammen mit Iris Berbens Sohn Oliver eine Filmproduktionsgesellschaft gegründet, die viele beliebte Fernsehfilme herausbrachte. Quotenerfolge fuhr er mit TV-Mehrteilern wie "Die Patriarchin" und "Afrika, mon amour" ein.
Italiens Supermärkte müssen Überschüsse spenden
Italienische Supermärkte müssen demnächst nicht verkaufte Lebensmittel an gemeinnützige Organisationen spenden. Ein entsprechendes Gesetz soll am Montag verabschiedet werden. Damit wäre Italien das zweite europäische Land nach Frankreich, das eine gesetzliche Regelung schafft, nicht verkaufte Lebensmittel zu spenden.
Im Gegensatz zu Frankreich, wo Supermärkte, die übrig gebliebene Lebensmittel nicht spenden, bestraft werden, will die italienische Regierung jedoch nicht sanktionieren, sondern Anreize schaffen, die Waren zu stiften, berichtet die Zeitung "The Independent".
Der Gesetzesentwurf wird dem Bericht zufolge von allen Parteien unterstützt. Am Montag soll im Senat abschließend darüber abgestimmt werden.
Zypern will EU-Beitrittsverhandlungen blockieren
Zypern will die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei solange blockieren, bis die Regierung in Ankara das EU-Mitglied Zypern anerkennt.
Dies sagte Präsident Nikos Anastasiades nach einem Treffen mit EU-Ratschef Donald Tusk. "Zypern wird nicht der Öffnung neuer (Verhandlungs-)Kapitel zustimmen, solange die Türkei ihre Verpflichtungen nicht erfüllt."
Tusk war nach Nikosia geflogen, um den EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag dieser Woche vorzubereiten. Bei dem Spitzentreffen soll das geplante Flüchtlingsabkommen mit der Türkei besiegelt werden.
Die EU stellt dabei auch das Öffnen weiterer Verhandlungsbereiche mit Kandidatenland in Aussicht.
Mann krallt sich bei Tempo 90 auf Motorhaube fest
Szenen wie in einem Actionfilm haben sich auf der Autobahn 7 in Schleswig-Holstein abgespielt.
Nach einem Streit ist ein 28-Jähriger bei Neumünster sechs Kilometer weit auf der Motorhaube eines Kleinwagens mitgefahren. Als die 68-jährige Fahrerin und ihr Beifahrer auf dem Seitenstreifen stoppten, kam es zu Handgreiflichkeiten, wie ein Polizeisprecher sagte.
Hintergrund des Vorfalls war ein Nachbarschaftstreit, dem das Paar entgehen wollte. Der 28-Jährige setzte sich jedoch auf die Motorhaube. Die 68-Jährige gab trotzdem Gas und fuhr in Schlangenlinien und mit Bremsmanövern, um den Mann loszuwerden.
Auf der nahe gelegenen Autobahn fuhr sie mit Tempo 80 bis 90. "Das war wie in einem Actionfilm", sagte Polizeisprecher Rainer Wetzel. Der Beifahrer habe aus dem Auto die Polizei angerufen. "Die Kollegen haben ihm dann gesagt, dass der Wagen stoppen soll."
Obama macht Rap im Garten vom Weißen Haus
Barack Obama hat eine Schwäche dafür, seinen Social-Media-Kanal und den des Weißen Hauses auch mit Inhalten zu füttern, die nicht unmittelbar mit Politik verbunden sind. Nun war dem Commander in Chief offenbar nach Rap zumute und er traf sich mit Komponist und Rapper Lin-Manuel Miranda im Rosengarten seines Machtzentrums auf ein paar Rhymes.
Krankenstand 2015 auf 16-Jahres-Hoch
Die deutsche Wirtschaft verzeichnete 2015 den höchsten Krankenstand seit 16 Jahren. An jedem Tag des Jahres waren im Schnitt 41 von 1000 Erwerbstätigen krankgeschrieben, wie aus einer von der Krankenkasse DAK-Gesundheit vorgelegten Studie hervorgeht. Frauen fehlten demnach 14 Prozent häufiger im Job als Männer.
Kassenchef Herbert Rebscher sagte, zum einen habe die Grippewelle die Krankheitsrate nach oben getrieben. Ursache für den kontinuierlichen Anstieg seien jedoch vermehrte Krankschreibungen wegen psychischer Leiden und Muskel-Skelett-Erkrankungen wie etwa Rückenschmerzen. Insgesamt lag der Krankenstand 2015 bei 4,1 Prozent.
Pharmafirmen ließen in der DDR Medikamente testen
Westliche Pharmahersteller haben in der DDR in den 80er Jahren Medikamente in großem Stil getestet - 320 solcher Studien sind nun nachgewiesen.
Insgesamt habe es Hinweise auf bis zu 900 klinische Tests zwischen 1961 bis 1990 gegeben, heißt es im Abschlussbericht eines Forschungsprojekts unter Leitung des Berliner Medizinhistorikers Volker Hess.
Aufträge kamen demnach vor allem aus Westdeutschland, aber auch aus der Schweiz, Frankreich, den USA und Großbritannien. Gefunden wurden Aufträge von 75 Unternehmen aus 16 Ländern.
Die DDR habe ihr Gesundheitssystem zur Verfügung gestellt, um begehrte Devisen zu erwirtschaften, hieß es. Systematische Verstöße gegen damals geltende Regeln seien bei den Tests nicht festgestellt worden. Ob DDR-Patienten in jedem Fall informiert wurden, habe sich nicht vollständig klären lassen.
Norwegen verlängert Grenzkontrollen
Norwegen hat seine Grenzkontrollen um einen weiteren Monat bis zum 13. April verlängert. Das geschehe, um die "öffentliche Ordnung und innere Sicherheit" zu schützen, teilte die Regierung in Oslo mit.
Seit Ende November kontrolliert das Land alle Passagiere auf Fähren aus Dänemark, Schweden und Deutschland. Reisende in Zügen und Bussen werde stichprobenartig überprüft.
"Die Kontrollmaßnahmen haben einen guten vorbeugenden Effekt gehabt, und es gibt keine Hinweise darauf, dass die Kontrolle zu großen Nachteilen für gewöhnliche Reisende geführt hat", sagte der norwegische Justizminister Anders Anundsen von der rechtspopulistischen Fortschrittspartei laut einer Mitteilung.
Schlagzeilen zur Mittagspause
Steinbach könnte Fraktions-Posten verlieren
Die Zukunft der CDU-Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach als Fraktionssprecherin für Menschenrechte scheint nach deren heftig umstrittenen Mitteilungen über Twitter offen.
Auf die Frage, ob Steinbach ihr Amt als Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe behalten werde, sagte Unionsfraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer: "Das müssen wir mal sehen." Es habe eine Diskussion der Landesgruppe Hessen gegeben. Er wolle nun hören, was dort besprochen wurde, und was Steinbach dazu sage. Es würden noch weitere Gespräche geführt.
Steinbach hatte in einem Tweet die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung indirekt mit einer Diktatur verglichen. "Seit September alles ohne Einverständnis des Bundestages. Wie in einer Diktatur", schrieb sie. Grosse-Brömer sagte: "Dieses Vorgehen als Diktatur zu bezeichnen, ist für mich inakzeptabel."
Vor gut zwei Wochen hatte sie mit einem Foto zur Flüchtlingskrise einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Das Bild zeigt ein blondes Kind, umringt von dunkelhäutigen Menschen. Darüber steht: "Deutschland 2030", darunter "Woher kommst du denn?".
Sparkassen: "Zeit von kostenlosen Girokonten vorbei"
Das Zinstief zwingt Deutschlands Sparkassen zum Drehen an der Kostenschraube.
"Die Zeit von kostenlosen Girokonten ist vorbei", sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Georg Fahrenschon. "Alle Marktteilnehmer müssen angesichts der falschen Zinspolitik neue Ertragsquellen erschließen."
Im vergangenen Jahr konnten die 413 Sparkassen sinkende Zinsüberschüsse durch höhere Provisionsüberschüsse ausgleichen - besonders dank guter Geschäfte mit Wertpapieren. Der Vorsteuergewinn lag letztlich mit 4,6 Milliarden Euro um 200 Millionen Euro unter dem Wert von 2014. Unter dem Strich stand erneut ein Überschuss von rund zwei Milliarden Euro.
"Es ist aber angesichts der Zinspolitik der EZB klar, dass sich diese guten Ergebnisse in den nächsten Jahren nicht wiederholen werden", sagte Fahrenschon. "Die Sparkassen werden vielmehr unternehmerisch sehr stark gefordert werden."
US-General sieht in Brexit Sicherheitsrisiko
Das US-Militär befürchtet bei einem Brexit eine Verschiebung der Machtverhältnisse zugunsten von Russland.
Sollte Großbritannien aus der Europäischen Union ausscheiden, könnte das zu einer Auflösung der EU führen und in der Folge auch das Verteidigungsbündnis Nato schwächen, sagte Ben Hodges, der Kommandeur der US-Armee in Europa, dem Sender BBC.
"Was hier passiert, ist für uns von strategischem Interesse." Die Nato und die EU müssten angesichts der russischen Aggression Solidarität zeigen.
Einem Zeitungsbericht zufolge will US-Präsident Barack Obama im April in London für den Verbleib Großbritanniens in der EU werben. Die Briten entscheiden am 23. Juni in einer Volksabstimmung über das Thema.
Fahrendes Auto in Berlin explodiert - ein Toter
Vermutlich bei einer Explosion in seinem fahrenden Auto ist im Berliner Stadtteil Charlottenburg ein Autofahrer ums Leben gekommen.
Wie ein Polizeisprecher sagte, explodierte etwas in oder an dem Wagen während der Fahrt in Richtung Innenstadt. Der Wagen fuhr den Angaben zufolge danach noch gegen ein parkendes Fahrzeug.
Weitere Verletzte waren der Polizei nicht bekannt. Die Hintergründe waren zunächst völlig unklar. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben in alle Richtungen.
Jugendliche trinken und rauchen weniger
Bei den aktuellen Meldungen rund um die Kölner Abi-Feierlichkeiten möchte man das kaum glauben, doch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet, dass Alkohol und Zigaretten bei Jugendlichen zunehmend unbeliebter werden.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der WHO. Demnach ist der Konsum von Alkohol und Tabak bei 11- bis 15-Jährigen in Europa und Nordamerika seit 2010 deutlich zurückgegangen. Vor allem Mädchen griffen demzufolge seltener zu den Suchtmitteln.
Besorgniserregend ist nach Einschätzung der Experten jedoch die relativ hohe Anzahl übergewichtiger Jugendlicher sowie der Mangel an sportlicher Betätigung. Die WHO untersuchte für die Erhebung Daten von rund 220.000 Jugendlichen in mehr als 40 Ländern.
Mutter verfolgt Sohn mit Küchenbeil
Bizarre Szenen spielten sich im Haushalt einer Familie in Landau ab. Weil ihr Sohn ihr eine Fotokopie nicht anfertigen wollte, rastete eine Mutter aus und jagte den 18-Jährigen mit einem Küchenbeil durch die Wohnung.
Wie die Polizei mitteilte, konnte sich der junge Mann jedoch in seinem Zimmer verschanzen. Das hielt die Mutter nicht davon ab, rund 15 Mal mit dem Beil auf die Tür einzuschlagen, wie die Polizei mitteilt.
Die alarmierte Polizei musste die Wohnungstür gewaltsam öffnen und konnte der Frau das Beil abnehmen. Der 18-Jährige blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock.
Breivik erscheint mit Hitlergruß vor Gericht
Der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik hat zum Auftakt seines Prozesses für bessere Haftbedingungen mit dem Hitler-Gruß provoziert.
Der Rechtsextremist erschien mit kahl rasiertem Schädel in der für das Verfahren genutzten Turnhalle des Gefängnisses Skien, wandte sich den Journalisten zu und hob den rechten Arm.
Sein Rechtsbeistand argumentiert, die Isolationshaft wirke sich verheerend auf die "psychische Gesundheit" des 37-Jährigen aus. Bis Freitag soll über Breiviks Klage entschieden werden.
Breivik hatte im Juli 2011 zunächst acht Menschen bei einem Bombenanschlag in Oslo getötet und anschließend auf der Insel Utöya 69 Teilnehmer eines Sommerlagers der sozialdemokratischen Jugendorganisation erschossen.
Kauflaune der Deutschen so gut wie zuletzt 2000
Dank der guten Konjunktur haben die Deutschen ihren Konsum 2015 so stark erhöht wie seit 15 Jahren nicht mehr.
Sie gaben - bereinigt um steigende Preise - 1,9 Prozent mehr aus, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Grund waren die positive Kauflaune wegen der niedrigen Zinsen, der geringen Inflation und der guten Lage am Arbeitsmarkt. Die Zahl der Erwerbstätigen kletterte 2015 auf das Rekordniveau von 43 Millionen.
Einschließlich der Inflation stiegen die privaten Konsumausgaben der Deutschen im Vorjahr um 2,6 Prozent auf 1,63 Billionen Euro. Die Haushalte gaben vor allem mehr Geld für Beherbergung und Gastronomie (plus 6,0 Prozent) sowie für Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (plus 3,4 Prozent) aus.
Schlagzeilen am Morgen
Russisches Fernsehen zeigt Abzug aus Syrien
Russland hat dem staatlichen Fernsehen zufolge mit dem Abzug aus Syrien begonnen. Unterschiedliche Sender zeigten Bilder, auf denen Soldaten bei der Beladung von Frachtflugzeugen am Stützpunkt Hmejmim in der Provinz Latakia zu sehen sind. Das russische Verteidigungsministerium erklärte zudem, Techniker hätten damit angefangen, Flugzeuge auf den Rückflug nach Russland vorzubereiten.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Montag etwa fünf Monate nach dem Beginn der Luftangriffe in Syrien den Abzug des Hauptkontingents befohlen. Hier lesen Sie mehr dazu.
Bezahlen per Selfie? Amazon sichert sich Patent
Der US-Versandriese Amazon will sich ein Patent sichern, durch das Nutzer beim Einkaufen per Smartphone nicht mehr mit einem Passwort ihre Identität bestätigen, sondern mit Selfie-Videos.
In einem nun bekannt gewordenen Patentantrag argumentiert der Konzern, dass eine Kombination aus Gesichts- und Gestenerkennung eine höhere Sicherheit für Kundenkonten garantiere als ein Passwort.
Demnach soll die Smartphone-Kamera Video-Schnipsel aufnehmen, um die Identität des Nutzers zu überprüfen. So soll der Kunde beispielsweise aufgefordert werden, bestimmte Bewegungen oder Gesten zu machen - "zu lachen, zu zwinkern oder den Kopf zu neigen", erklärt Amazon in dem Patentantrag, den der Konzern Ende vergangenen Jahres eingereicht hat.
Hunderte Migranten kehren zurück nach Griechenland
Hunderte Migranten, denen es am Vortag nicht gelungen war, den Zaun an der mazedonischen Grenze zu überqueren, sind wieder ins griechische Hinterland zurückgekehrt. Dies berichtete der Nachrichtensender Skai.
"Die Migranten wurden gestern Abend von den mazedonischen Sicherheitskräften gestoppt. Sie konnten am Zaun übernachten und jetzt kommen sie wieder zurück (nach Griechenland)", berichtete ein Reporter des Senders.
Wie vielen Migranten die illegale Einreise von Griechenland nach Mazedonien gelungen ist, war aus offiziellen Quellen nicht zu erfahren. Medien schätzten ihre Zahl auf zwischen 700 und 2000.
Hier erfahren Sie mehr zum Thema.
Zwölf Menschen sterben bei Wohnhausbrand in Russland
Bei einem Wohnhausbrand sind in der russischen Stadt Sterlitamak mindestens zwölf Menschen gestorben.
Bei den Löscharbeiten in dem Ort rund 1200 Kilometer östlich von Moskau seien die Leichen von zwei Frauen und zehn Männern gefunden worden, teilte der Zivilschutz nach Angaben der Agentur Tass mit.
Ersten Berichten zufolge soll es sich um Arbeitsmigranten aus einer früheren Sowjetrepublik handeln. Dafür gab es aber zunächst keine Bestätigung.
USA: Zahl der Deserteure beim IS steigt
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) rekrutiert nach Einschätzung der USA zunehmend Kindersoldaten, weil immer mehr erwachsene Kämpfer desertieren.
Außenamtssprecher John Kirby sagte, "immer mehr" Kämpfer verließen den IS. Daher setze die Miliz zunehmend auf Minderjährige.
Zuvor seien Kinder vor allem zur Beschaffung von Informationen und für Selbstmordattentate benutzt worden, was der IS auch nach wie vor tue, sagte Kirby.
"Jetzt bekommen wir aber immer mehr Berichte darüber, dass sie Kinder bei richtigen Kampfhandlungen an der Seite von erwachsenen Kämpfern einsetzen." All dies seien Anzeichen für Probleme des IS, Mitglieder zu rekrutieren und zu halten.
Montreal erwägt generelles Plastikflaschen-Verbot
Der Bürgermeister der kanadischen Millionenstadt Montreal denkt über ein generelles Verbot von Plastikflaschen nach.
Denis Coderre sagte: "Ich habe das Thema auf die Agenda gehoben, weil Plastikflaschen eine Umweltplage sind - mehr als 700 Millionen Einwegflaschen landen jedes Jahr auf den Müllkippen von Quebec", berichtet "USA Today".
"In Montreal haben wir exzellentes Leitungswasser. Wir vergessen oft, dass das Wasser so gut ist, dass Firmen es in Flaschen abfüllen und Menschen finden, die dafür Geld bezahlen", ergänzte er.
Montreal hat bereits ein Gesetz erlassen, das Plastiktüten verbietet. Es tritt 2018 in Kraft. Plastikflaschen sind nur an wenigen Orten verboten - etwa in der australischen 3000-Einwohner-Gemeinde Bundanoon und in Concord im US-Bundesstaat Massachusetts. Wasser wird dort seither in Tetrapaks verkauft.
Erster ziviler Präsident seit Jahrzehnten in Myanmar gewählt
Mit der Wahl eines Vertrauten von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zum neuen Präsidenten ist in Myanmar der Übergang von der Militärdiktatur zur Demokratie besiegelt worden:
Der 69-jährige Htin Kyaw wurde auf einer historischen Sitzung von beiden Parlamentskammern mit 360 zu 652 Stimmen zum ersten zivilen Staatsoberhaupt seit über 50 Jahren gewählt.
Er lenkt die Geschicke des Landes nun in enger Zusammenarbeit mit Suu Kyi, der durch die Verfassung der Weg an die Staatsspitze noch verwehrt ist.
Drogen im Bundestag - was der Fall Beck gelehrt hat
Der Fall Volker Beck hat mindestens drei Dinge gelehrt:
1. Crystal Meth ist nicht nur in den ostdeutschen Grenzgebieten bei ungebildeten Hillbillies beliebt, sondern hat sich seinen Weg in die Mitte der Gesellschaft gesucht - ganz ähnlich wie die AfD eigentlich.
2. Grüne kiffen nicht nur, sie nehmen auch noch andere Drogen.
3. Der Verkauf und die Weitergabe von Drogen im Bundestag muss in Zukunft wesentlich diskreter ablaufen - wie die Kollegen von der "heute show" beobachtet haben.
Weitere Leicheinteile von Germanwings-Absturz beigesetzt
In einem Gemeinschaftsgrab im französischen Le Vernet sollen weitere Leichenteile von Opfern der Germanwings-Katastrophe vor fast einem Jahr beigesetzt werden.
Die sterblichen Überreste seien im Zuge der abschließenden Arbeiten an der Absturzstelle geborgen wurden, teilte der Germanwings-Mutterkonzern Lufthansa den Angehörigen mit. Demnach soll die Nachbestattung am Donnerstag erfolgen.
Bereits im Juli waren auf dem Friedhof des Ortes die sterblichen Überreste beigesetzt worden, die sich nicht mehr einzelnen Opfern zuordnen ließen.
Russische Truppen beginnen einzupacken
Nach dem Befehl von Präsident Wladimir Putin haben die russischen Soldaten in Syrien mit dem angeordneten Teilabzug begonnen.
Auf der Militärbasis Hamaimim in der Provinz Latakia bereitete das Personal Flugzeuge für die Rückkehr nach Russland vor, wie die Agentur Interfax meldete.
Soldaten auf dem Stützpunkt hätten mit dem Verstauen von Ausrüstung begonnen, hieß es unter Berufung auf die Führung in Moskau. Verteidigungsminister Sergej Schoigu habe angeordnet, den Befehl von Putin umzusetzen.
Das wird heute wichtig
[kein Linktext vorhanden]Guten Morgen, liebe Leser! Benjamin Konietzny beegrüßt Sie an dieser Stelle und wünscht Ihnen einen schönen Tag - wo auch immer Sie seien mögen. Schauen wir mal auf den Terminplan der Redaktion:
In Genf werden die Friedensverhandlungen im Syrien-Konflikt fortgesetzt - nach Ankündigung Moskaus, seine Truppen aus Syrien abzuziehen.
Am Bundesverfassungsgericht wird heute verhandelt, ob der deutsche Atomausstieg rechtens ist. Die Beschwerde wurde von den drei großen Atomkonzernen Eon, Vattenfall und RWE eingreicht.
In den USA finden die Vorwahlen in fünf Staaten statt - Florida, Missouri, Illinois, North Carolina und Ohio.
Haben westdeutsche Pharma-Unternehmen Medikamente an lebenden Menschen in der DDR testen lassen? Eine entsprechende Untersuchung der Berliner Charité wird heute vorgestellt.
Die Weltgesundheitsorganisation stellt heute eine Studie zur Gesundheit von Jugendlichen vor.
In Luxemburg wird heute am Europäischen Gerichtshof die Frage diskutiert, ob Angestellte am Arbeitsplatz ein Kopftuch tragen dürfen. Eine belgische Angestellte klagt gegen ihren Arbeitgeber, der ihr das Tragen des Tuches verboten hatte.
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir (bitte ohne das Stichwort "Lügenpresse") - bei Twitter oder per Mail an
benjamin.konietzny (at) nama.de
Das Wetter mit Björn Alexander
Bevor sich morgen Hoch "Joachim" wieder mit mehr Sonne zurückmeldet, ist es heute vorübergehend wolkiger. Vom Nordosten bis herunter in den Süden ziehen dabei auch Niederschläge durch. Oberhalb von etwa 300 bis 600 Metern fällt etwas Schnee, streckenweise mit Glätte. Darunter ist es häufiger Schneeregen oder Regen. Die Temperaturen: in der Früh oft minus 5 bis plus 5 Grad, wobei es in der Mitte und im Süden verbreitet frostig ist. Tagsüber dann im Südosten häufig 0 bis 4, sonst meist 5 bis 11 Grad.
Schlagzeilen aus der Nacht