Das war Dienstag, der 15. September 2015
Liebe Leser, das war es mit dem Dienstag. Ich hoffe, Sie hatten einen gelungenen Tag. Nutzen Sie die kommende Nacht doch für ein erholsames Nickerchen. Und wenn Sie morgen wieder wissen wollen, was auf der Welt so los ist, schauen Sie bei n-tv.de vorbei. Kollege Roland Peters begrüßt Sie morgen früh wieder bei "Der Tag".
Folgende Themen haben unsere Leser heute besonders häufig geklickt:
Iranischer Präsident besucht Frankreich
Irans Präsident Hassan Ruhani hat eine Einladung aus dem Elysée-Palast angenommen und wird im November nach Paris reisen.
Das gab Frankreichs Premierminister Manuel Valls im Parlament bekannt.
Nach Abschluss des Atomabkommens mit Teheran könne der Iran dabei helfen, im Syrien-Konflikt nach einem Ausweg zu suchen, sagte Valls.
Der letzte Frankreich-Besuch eines iranischen Präsidenten liegt 16 Jahre zurück.
Obama zu Flüchtlingen: EU und USA müssen kooperieren
Die Flüchtlingskrise erfordert nach den Worten von US-Präsident Obama eine enge Kooperation zwischen den USA und der EU. Die Ursache der Krise sei der Syrien-Konflikt, für den endlich eine Lösung gefunden werden müsse.
Bärenbaby schläft in Pizzeria ein
Ein hungriges Bärenbaby hat erst eine High School in den USA in Alarmbereitschaft versetzt und sich dann nach einem Imbiss im Lagerraum einer Pizzeria schlafen gelegt. Die Polizei von Colorado Springs entdeckte den schlafenden Bär am Montag in einem Regal zwischen Lebensmitteln.
Facebook arbeitet an "Gefällt-mir-nicht"-Button
Facebook arbeitet nach jahrelangem Zögern schließlich doch an einer Art "Gefällt mir nicht"-Knopf.
"Die Menschen haben seit vielen Jahren nach einem 'Dislike'-Button gefragt", sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei einer Fragerunde in der Firmenzentrale.
"Wir haben sie schließlich gehört und wir arbeiten daran und wir werden etwas einführen, was den Bedürfnissen der größeren Gemeinschaft entspricht", wurde er von dem Finanzdienst Bloomberg zitiert.
Mutter tötet behindertes Kind - Gefängnisstrafe
Wegen der Tötung ihres schwerbehinderten Kindes ist eine Französin von einem Gericht in Rennes zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden.
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe in dieser Höhe gefordert, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete.
Die Anwälte der 49-Jährigen plädierten am Ende der zweitägigen Verhandlung auf Freispruch für die von der Mutter als "Akt der Liebe" bezeichnete Tat.
Die Frau hatte ihrer achtjährige Tochter 2010 zunächst Schlaf- und Schmerzmittel gegeben und sie dann erstickt. Anschließend nahm sie selbst Schlaftabletten und schnitt sich die Venen auf, überlebte aber den Suizidversuch.
Gründer von Subway gestorben
Der Mitgründer und Vorstandschef der Sandwich-Kette Subway, Fred DeLuca, ist im Alter von 67 an Blutkrebs gestorben.
DeLuca litt seit 2013 an Leukämie und hatte zuletzt die Verantwortung im Tagesgeschäft an seine Schwester Suzanne Greco übertragen.
DeLuca eröffnete vor 50 Jahren, als damals 17-jähriger High-School-Abgänger, die erste Subway-Filiale in Bridgeport, Connecticut. Inzwischen ist die Kette der Fast-Food-Konzern mit den weltweit meisten Schnellrestaurants.
Janis Joplins bunter Porsche wird versteigert
Janis Joplins bunter Porsche, bisher ein Museumsstück, wird versteigert. Für das 365C Cabriolet der Sängerin aus dem Jahr 1965 werden mindestens 400.000 Dollar (rund 360.000 Euro) erwartet, hieß es von Sotheby's in New York.
In einem ihrer bekanntesten Songs hatte Joplin 1970 wie in einem Gebet gesungen: "Herr, kaufe mir einen Mercedes-Benz. Meine Freunde fahren alle Porsche, da muss ich mithalten." Tatsächlich hatte sie selbst schon zwei Jahre vorher einen hellen Porsche gekauft - für 3500 Dollar.
"Janis ist mit dem Wagen überall hingefahren in San Francisco und runter nach Los Angeles für Aufnahmen", sagte ihre Schwester Laura bei Sotheby's.
Sind Sie interessiert? Hier geht es zum Auktionshaus.
Nordkorea droht - die USA antworten
Nach dem Wiederhochfahren des nordkoreanischen Atomreaktors Yongbyon haben die USA Pjöngjang vor einer Verschärfung des Atomkonflikts gewarnt: "Nordkorea sollte alle unverantwortlichen Provokationen vermeiden, die die regionalen Spannungen verstärken", erklärte ein Sprecher von US-Präsident Barack Obama. Pjöngjang solle vielmehr seine "internationalen Verpflichtungen erfüllen".
Die Regierung in Pjöngjang hatte heute verkündet, der für das umstrittene Atomwaffenprogramm wichtige Atomreaktor in Yongbyon sei nach siebenjähriger Unterbrechung wieder hochgefahren worden.
Europarat fürchtet um Menschenrechte in Ungarn
Die von Ungarn erlassenen Gesetze zur Eindämmung des Flüchtlingsandrangs verstoßen nach Einschätzung des Europarates womöglich gegen die Europäische Menschenrechtskonvention:
Er fordere von Ungarns Regierungschef Victor Orban die Zusendung des vollständigen Gesetzestextes, erklärte Europarats-Generalsekretär Thorbjörn Jagland. Dann werde er prüfen, ob die Gesetze in Einklang mit der Konvention stehen.
Besonders "besorgt" sei er von dem Gesetz, das eine "massive Einwanderung" als Grund einführe, um den "Krisenzustand" auszurufen, heißt es in Jaglands Erklärung. Er werde von Budapest die Zusicherung verlangen, dass die Menschenrechtskonvention auch im Krisenzustand vollständig respektiert werde.
Möglicherweise errichtet Ungarn einen weiteren Zaun an der rumänischen Grenze. Dazu lesen mehr hier.
Bundeskabinett prüft Militäreinsatz gegen Schlepper
Das Bundeskabinett befasst sich am Mittwoch mit der Entsendung bewaffneter deutscher Soldaten in das Mittelmeer.
Sie sollen sich an der EU-Militärmission Eunavfor MED beteiligen, die sich gegen Schlepper richtet, die Flüchtlinge aus Nordafrika unter oft lebensgefährlichen Umständen auf Booten nach Europa bringen.
Der Operationsplan der Mission sieht vor, Schlepperboote zu suchen, aufzubringen und zu beschlagnahmen.
Die Bundeswehr ist im Rahmen des Eunavfor-Einsatzes bereits seit Mai im Mittelmeer mit der Rettung von Menschen in Seenot betraut.
Assad macht Westen für Flüchtlingskrise verantwortlich
Der syrische Machthaber Baschar al-Assad hat den Westen für die Flüchtlingskrise in Europa mitverantwortlich gemacht.
"Falls das Schicksal der Flüchtlinge die Europäer beunruhigt, sollten sie ihre Unterstützung von Terroristen (in Syrien) einstellen", sagte Assad dem russischen Fernsehsender Erster Kanal zufolge in einem Interview mehrerer Moskauer Medien.
Der Westen ernte nun die Früchte, dass er Extremisten in gut und böse einteile, wurde der umstrittene Präsident in dem Gespräch zitiert.
So schmeckt ein Sandwich für 1500 Dollar
Wie schmeckt es wohl, so ein Sandwich für 1500 Dollar? Das haben sich die Macher der Webserie "How to make everything" gefragt. Dabei geht es nicht etwa darum, das Sandwich mit den edelsten, teuersten Zutaten zu belegen. Nein, wie der Name schon sagt, das Sandwich wurde komplett selbst hergestellt. Das Salz wurde aus Meerwasser gewonnen, das Gemüse selbst gezogen, das Mehl gemahlen und so weiter. Das ganze hat sechs Monate gedauert und rund 1500 Dollar gekostet.
Und, hat's geschmeckt? Sehen Sie selbst:
Simbabwes Präsident hält aus Versehen falsche Rede
Simbabwes 91-jähriger Präsident Robert Mugabe hat bei der Eröffnung des Parlaments versehentlich eine bereits vor einem Monat gehaltene Rede vorgetragen.
Es habe eine bedauerliche Verwechslung gegeben, räumte sein Sprecher George Charamba ein.
Mugabe hielt die komplette knapp 30 Minuten lange Rede, die er bereits im August als Ansprache an die Nation gehalten hatte. Die wortgleiche Ähnlichkeit war ihm offenbar nicht aufgefallen.
"Das zeigt klar, dass Robert Mugabe nicht mehr die nötige mentale Fitness hat, um Staatschef zu sein", erklärte die Oppositionspartei des früheren Ministerpräsidenten Morgan Tsvangirai, die Bewegung für demokratischen Wandel.
Mugabe ist in dem Land im Süden Afrikas seit 1980 an der Macht.
Frau gibt sich beim Sex zehn Mal als Mann aus
Ein englisches Gericht hat eine Frau schuldig gesprochen, weil sie sich beim Sex mit einer Freundin als Mann ausgegeben hat.
Die 25-Jährige habe ihre Stimme verstellt, sich verkleidet und ihre Freundin dazu gebracht, eine Augenbinde zu tragen, urteilte ein Gericht in Chester.
Das Opfer hatte über zwei Jahre etwa zehnmal Sex mit dem vermeintlichen Freund. Erst dann will die Frau den Betrug entdeckt haben, weil sie die Augenbinde abnahm. Die Täterin trug einen künstlichen Penis.
Der Fall hatte wegen seiner Absurdität in den vergangenen Tagen Schlagzeilen in Großbritannien gemacht.
US-Armee will Wale und Delfine schützen
Zum Schutz von Walen und Delfinen schränkt die US-Marine ihren Einsatz von Sonargeräten und Sprengstoff vor den Küsten von Kalifornien und Hawaii künftig ein.
Ein Bundesgericht in Hawaii besiegelte eine entsprechende Einigung zwischen der Marine und Umweltschützern.
"Über Jahre hat die Navy gesagt, es sei unmöglich, sich von biologisch wichtigen Gebieten für Meeressäuger fernzuhalten", sagte David Henkin von der Nichtregierungsorganisation Earthjustice. "Jetzt haben sie eingeräumt, dass sie das sehr wohl können."
Umweltgruppen vertreten die Position, dass die Meeressäuger unter den Manövern und Munitionstests der Streitkräfte vor Kalifornien und Hawaii leiden.
Junge schießt sich versehentlich ins Bein - zum zweiten Mal
Ein 16-Jähriger aus Oklahoma in den USA hat sich zum zweiten Mal innerhalb von nur drei Monaten versehentlich ins Bein geschossen.
Wie der US-Sender CBS berichtet, sei der Teenager in einem ernsten medizinischen Zustand. Der Schuss aus einer Pistole, mit der der junge Mann hantierte, löste sich versehentlich, er verlor demnach viel Blut.
Bereits vor rund drei Monaten mussten Polizisten zur gleichen Adresse fahren. Damals hatte sich der 16-Jährige ebenfalls versehentlich ins Bein geschossen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
US-Drohnen töten im Jemen mehr Zivilisten als Al-Kaida
Amerikanische Drohnenangriffe haben im Jemen im vergangenen Jahr mehr zivile Opfer gefordert als Angriffe der Terrororganisation Al-Kaida. Darüber berichtet unter anderem das Magazin "Vice"
Laut UN-Angaben wurden im Jemen vom 1. Juli 2014 bis zum 30. Juni diesen Jahres 40 jemenitische Zivilisten bei Drohnenangriffen getötet.
Die UN machen die Terrormiliz Al-Kaida im gleichen Zeitraum für 24 zivile Opfer im Jemen verantwortlich.
Die Daten über Tötungen bei Drohnenangriffen wurden vom Hohen Kommissar für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen (OHCHR) veröffentlicht. Demnach haben die USA bereits im Jahr 2002 mit Drohnenangriffen auf den Jemen begonnen.
Ratingagentur sieht Kosten für Flüchtlinge gelassen
Deutschland und anderen EU-Staaten sollten nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's durch die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien und aus anderen Ländern nur "einigermaßen bescheidene" Kosten entstehen. Daher dürften sich daraus auch keine unmittelbaren Folgen für die Einschätzung der Kreditwürdigkeit dieser Staaten ergeben.
Auster soll in Nordsee wieder heimisch werden
Rund 80 Jahre nach ihrer Ausrottung vor den deutschen Nordseeküsten soll die Europäische Auster wieder in ihren alten Lebensraum zurückkehren.
Das Bundesamt für Naturschutz kündigte auf einer Meeresschutztagung in Stralsund ein Wiederansiedlungsprojekt für die Muschelart an.
Die Europäische Auster sei aufgrund ihrer Filtrationsleistung eine Schlüsselart in der Nordsee, sagte die Präsidentin des Bundesamtes, Beate Jessel.
Die Bestände sind den Angaben zufolge durch Überfischung Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts so stark dezimiert worden, dass die Europäische Auster aus den deutschen Gewässern faktisch verschwunden ist.
Fall Cecil: Jäger in Simbabwe festgenommen
Die Polizei in Simbabwe hat einen professionellen Jäger festgenommen, der federführend an der Tötung des bekannten Löwen Cecil beteiligt gewesen sein soll.
Dem Simbabwer Theo Bronkhorst wird der versuchte Schmuggel von 29 Antilopen nach Südafrika vorgeworfen, wie die Polizei mitteilte. Er soll nun dem Haftrichter vorgeführt werden.
Ein Zahnarzt aus den USA hatte im Juli mit Bronkhorsts Hilfe den 13 Jahre alten Löwen Cecil mit einem Trick aus dem Hwange-Nationalpark gelockt. Außerhalb des Schutzgebietes, in dem die Jagd verboten ist, erlegte er den Löwen, der wegen seiner schwarzen Mähne bekannt war.
Hamster Udo übertreibt es und wird gefeuert
Hamster Udo hat über die Stränge geschlagen.
Weil das Maskottchen der Adler Mannheim die gegnerischen Fans nach dem Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings mit obszönen Gesten provozierte, hat der deutsche Eishockey-Meister dem Darsteller die Rote Karte gezeigt.
Udo hatte dem Publikum unter anderem den Stinkefinger entgegengereckt und die Hüfte vor und zurück geschoben.
Russland droht Google mit hoher Geldstrafe
Dem Internetriesen Google droht in Russland eine hohe Geldstrafe in einem Kartellverfahren.
Der US-Konzern missbraucht nach Einschätzung der russischen Antimonopolbehörde seine dominierende Marktstellung bei Anwendungen für Smartphones mit dem Betriebssystem Android, wie die Zeitung "Wedomosti" berichtete.
Behördensprecher Wladimir Kudrjawzew sagte, Google platziere seine eigenen Produkte im Android-Shop Google Play prominenter und schränke den Zugang für Konkurrenten ein.
Die Strafe könnte Kudrjawzew zufolge bis zu 15 Prozent des Jahresumsatzes betragen. In den kommenden Tagen soll der Konzern demnach ein genaues Schreiben erhalten. Google hat zwei Monate Zeit, sich juristisch zur Wehr zu setzen.
Schweiz will Flüchtlingsquote erfüllen
Die Schweiz hat sich bereiterklärt, Flüchtlinge in einer Größenordnung aufzunehmen, die im Einklang mit dem Quoten-Vorschlag von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker steht. Das sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga.
Kölner SEK nach Mobbing-Skandal aufgelöst
Wegen Mobbingvorwürfen aus den eigenen Reihen wird ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Kölner Polizei aufgelöst.
Dies habe man entschieden, um "frühestmöglich die Weichen für einen Neuaufbau zu stellen und das SEK in vollem Umfang wieder handlungsfähig zu machen", teilte der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers mit.
Ein SEK-Anwärter hatte Rituale des Spezialeinsatzkommandos ans Licht gebracht. Einem Bericht zufolge mussten zwei Neue im Indianerkostüm körperlich anstrengende Übungen absolvieren, auf dem Boden kniend eine ekelige Eismischung essen, oder sich eine Tauchermaske überziehen lassen, in deren Schlauch Alkohol gefüllt wurde.
Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft in Ostwestfalen
Auf eine Flüchtlingsunterkunft in Porta Westfalica ist ein Brandanschlag verübt worden. Unbekannte warfen eine Glasflasche mit einer brennenden Flüssigkeit an die Fassade des Gebäudes in Ostwestfalen. Bis auf eine Rußspur hinterließ das Feuer aber nur geringen Sachschaden, wie die Polizei mitteilte. In den zwei Gebäuden der Notunterkunft waren zu dem Zeitpunkt 37 Flüchtlinge untergebracht.
Lawine reißt sieben Menschen in den Tod
Bei einem Lawinenunglück in den französischen Alpen sind sieben Menschen ums Leben gekommen.
Die Bergsteiger verunglückten im Ecrins-Massiv, wie der zuständige Präfekt Pierre Besnard sagte. Den Rettungskräften zufolge befinden sich womöglich Ausländer unter den Opfern. Deren Nationalität war aber zunächst unklar.
Die Lawine ging gegen Mittag an dem 4015 Meter hohen Gebirgsgipfel Dôme de Neige des Écrins ab, der relativ einfach zu erreichen und deswegen ein beliebtes Ziel von Bergsteigern ist. Sie riss eine Gruppe von acht Bergsteigern mit sich.
Maradona attackiert Platini und Blatter
Argentiniens Fußball-Ikone Diego Armando Maradona hat die führenden Fußball-Funktionäre Joseph Blatter und Michel Platini scharf attackiert.
"Wenn wir eine transparente FIFA wollen, dann können wir nicht für Platini stimmen, der ein sehr enges Verhältnis zu Blatter hatte. Und dieser hat ihm das Stehlen beigebracht", sagte der Kapitän der argentinischen Weltmeistermannschaft von 1986 im Corriere dello Sport.
Am 26. Februar 2016 wird Blatter nach dann knapp 18 Jahren an der Spitze der FIFA zurücktreten, Platini gilt als aussichtsreichster Nachfolgekandidat.
Französischer TGV fährt quer durchs Ruhrgebiet
Nachmittags ein Croissant in Paris und abends den BVB in Dortmund spielen sehen. Der europäische Hochgeschwindigkeitsverkehr auf Schienen wächst ein Stückchen weiter zusammen.
Der Hochgeschwindigkeitszug Thalys verbindet künftig auch Dortmund mit Paris. Der Zug der französisch-belgischen Gesellschaft fährt vom 13. Dezember an dreimal täglich bis ins östliche Ruhrgebiet.
In 4 Stunden und 40 Minuten können Fahrgäste Paris erreichen oder drei Stunden in Brüssel aussteigen. Der auf dem TGV basierende Zug soll mit bis zu 300 Stundenkilometern unterwegs sein.
Wissenschaftler warnt vor angeblichem Nazi-Zug
Ein polnischer Wissenschaftler hat vor den Gefahren gewarnt, die von einem angeblich in Niederschlesien vergrabenen Nazi-Zug ausgehen könnten.
Nach Ansicht von Stanislaw Popiel von der Militärtechnischen Akademie in Warschau könnte der Zug hochgiftige chemische Kampfstoffe geladen haben. "Diese Möglichkeit lässt sich nicht ausschließen", sagte er der Zeitung "Gazeta Wroclawska".
Nazi-Deutschland habe über eine "weit entwickelte Chemieindustrie, gute Chemiker und ein fortgeschrittenes Chemiewaffen-Programm" verfügt, sagte Popiel. Vor etwaigen Ausgrabungsarbeiten müsse daher ein Evakuierungsplan für die nähere und weitere Umgebung ausgearbeitet werden, forderte der Experte.
Weniger Flüchtlinge erreichen München
Die Zahl der in München ankommenden Flüchtlinge nimmt deutlich ab. Am Montag seien es am Hauptbahnhof 765 gewesen, am Dienstag bisher 865, sagt ein Polizeisprecher. Die Menschen kämen aus den Grenzregionen zu Österreich und seien bereits von der Bundespolizei registriert worden.
Ungarn will Grenzzaun zu Rumänien errichten
Ungarn will nun auch einen Grenzzaun zu Rumänien errichten. Zuvor erklärte Außenminister Peter Szijjarto, sein Land prüfe bereits den Bau. Nach Auskunft des Ministeriums machen die sich verändernden Flüchtlingsrouten den Bau erforderlich.
In Kürze erfahren Sie mehr.
IS veröffentlicht neues Tötungsvideo
Der libysche Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat ein Video veröffentlicht, das nach dessen Angaben die Ermordung eines Tunesiers wegen Spionage zeigt.
In dem Video ist ein Mann in orangefarbener Kleidung zu sehen, der sich selbst als 39-jähriger Tunesier bezeichnet und angibt, als Bäcker in Bengasi zu arbeiten. Seine Augen sind verbunden, umringt ist er von bewaffneten Männern.
Einer der Bewacher verliest daraufhin ein "Todesurteil wegen Spionage", anschließend erschießt ein weiterer Mann das Opfer.
Der IS richtet immer wieder Menschen hin und stellt Videos von den Exekutionen ins Netz. Seit dem vergangenen Jahr weitet der IS seinen Einflussbereich in Libyen massiv aus.
Nordkorea prahlt mit Atomprogramm und droht
Nordkoreas Atomwaffenprogramm läuft nach Angaben des isolierten Landes auf Hochtouren.
Alle Anlagen im Atomkomplex Yongbyon einschließlich des Reaktors und der Urananreicherungsanlagen seien "neu angeordnet, verändert oder angepasst worden", wurde der Leiter der Atombehörde von den Staatsmedien zitiert. Alle liefen jetzt in Normalbetrieb.
Er drohte, Nordkorea könne auf die feindselige Politik der USA jederzeit mit Atomwaffen reagieren.
Die Erklärungen der Behörden erfolgten vor dem 70. Gründungstag der in dem Land herrschenden Arbeiterpartei am 10. Oktober.
Schichtwechsel
[kein Linktext vorhanden]Hallo und guten Tag, mein Name ist Benjamin Konietzny. Ich übernehme an dieser Stelle. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik zu "Der Tag"? Schreiben Sie mir bei Twitter oder per E-Mail an:
benjamin.konietzny (at) nachrichtenmanufaktur.de
Flüchtlinge ziehen Notbremse und springen aus Zug
Knapp 180 Flüchtlinge sind nach Polizeiangaben aus einem Sonderzug von München nach Berlin gesprungen.
Mehrfach hätten Flüchtlinge auf der Strecke die Notbremse des Intercitys gezogen, sagte Bundespolizei-Sprecher Jens Schobranski. Ganze Gruppen von Menschen hätten dann den Zug verlassen.
Von 518 angekündigten Menschen kamen laut Schobranski heute nur 339 am Bahnhof Berlin-Schönefeld am südöstlichen Stadtrand der Hauptstadt an, 179 fehlten.
Die Notbremsungen erfolgten in Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Türkische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen kritische Medien
Die türkische Staatsanwaltschaft hat wegen angeblicher Verbreitung "terroristischer Propaganda" Ermittlungen gegen den einflussreichen Medienkonzern Dogan eingeleitet. Das berichtet die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu.
Zu dem Konzern gehören unter anderem die Zeitung "Hürriyet" und der Fernsehsender CNN-Türk. Diese Medien sind regierungskritisch und haben sich wiederholt Kritik von Präsident Recep Tayyip Erdogan und der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP eingehandelt.
Zu den Ermittlungen kam es den Angaben zufolge nach der Veröffentlichung unzensierter Fotos von getöteten Soldaten und zensierter Fotos von Mitgliedern der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK bei den jüngsten Kämpfen.
Wütende AKP-Anhänger hatten vergangene Woche die "Hürriyet"-Redaktion angegriffen.
Cannabiskonsum Jugendlicher gestiegen
Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland konsumieren Cannabis, so eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
17,7 Prozent der 18- bis 25-Jährigen gaben demnach an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal Cannabis konsumiert zu haben. 2008 waren es erst 11,6 Prozent.
Vor allem unter jungen Männern nimmt der Cannabiskonsum zu: Während 2008 noch jeder siebte Mann zwischen 18 und 25 Jahren (14,8 Prozent) angab, in den letzten zwölf Monaten mindestens einmal zu der Droge gegriffen zu haben, ist es aktuell jeder vierte (23,9 Prozent).
Auch bei den 18- bis 25-jährigen Frauen gibt es einen Anstieg von 8,3 auf 11,2 Prozent.
UN: Zwei Millionen syrische Flüchtlinge in Türkei
Die Zahl der syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge in der Türkei ist auf fast zwei Millionen angestiegen. Seit Juni seien mehr als 200.000 Syrer in der Türkei angekommen, sagt eine Sprecherin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Genf. In den drei Monaten zuvor seien es lediglich 14.000 gewesen.
Ungarn meldete bis zur Grenzschließung Montag auf Dienstag eine neue Höchstmarke: Insgesamt 9380 neue Flüchtlinge seien aus Serbien angekommen, teilte die ungarische Polizei mit. Die Zahl ist absoluter Rekord, sie liegt etwa viermal höher als der Tagesdurchschnitt der vergangenen Wochen.
Hier gibt es mehr zur Lage in Ungarn.
Juncker widerspricht de Maizières Drohung
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zurückgewiesen, er habe im Streit um die Umverteilung von Flüchtlingen eine Kürzung von Strukturfonds für osteuropäische Staaten ins Gespräch gebracht. "Der Präsident hat das nie gesagt", erklärte eine Kommissionssprecherin. Dazu gebe es bisher rechtlich keine Möglichkeit.
Schlagzeilen am Mittag
Deutsche Bahn lässt sich Zeit mit WLAN für ICEs
Bahnkunden in der zweiten Klasse des ICE müssen weiter auf kostenloses WLAN warten.
Momentan gebe es noch einen Engpass bei der Leistungsfähigkeit des Systems an Bord, sagte Fernverkehrschefin Birgit Bohle.
Bis Mitte 2016 kommt demnach die notwendige Technik in die Züge und wird dann getestet.
"Wir werden alles daran setzen, es möglichst 2016 noch hinzubekommen - aber nur zu einer guten Qualität", sagte Bohle.
In der ersten Klasse war der kostenlose, drahtlose Internetzugang im Dezember 2014 eingeführt worden.
UN beziffert Verluste auf bis zu 9,4 Billionen Euro
Den Vereinten Nationen zufolge gehen der Welt jedes Jahr Unsummen verloren, weil ökologisch wertvolle Flächen versiegelt oder durch intensive Landwirtschaft zerstört werden.
Ein neuer UN-Bericht beziffert den Verlust auf weltweit 6,3 bis 10,6 Billionen Dollar (etwa 5,6 bis 9,4 Billionen Euro) im Jahr. Die verlorenen Werte können Ernteerträge sein, aber zum Beispiel auch sauberes Wasser.
Der jährliche Verlust entspricht der Studie zufolge 10 bis 17 Prozent des weltweiten Bruttosozialprodukts.
Die Wissenschaftler geben an, die Entwertung der Flächen könne in den nächsten zehn Jahren zu 50 Millionen zusätzlichen Flüchtlingen führen - alles Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, weil der Boden sie nicht mehr ernähren kann.
Helene Fischers Double verstand "Atemlos" nicht
Helene Fischers Double lernt durch deren Songtexte nebenbei die deutsche Sprache. "Das Wort 'berauscht' kannte ich vorher nicht", sagte Doppelgängerin Bridie June Davies. Die 34-Jährige ist gebürtige Australierin und ab Ende September in der Show "Stars in Concert" in Berlin als Double der Schlagersängerin zu sehen. Das Wort kommt an einer Stelle in Fischers größtem Hit "Atemlos" vor.
Davies war 2002 ohne Deutsch-Kenntnisse nach Berlin gekommen und brachte sich die Sprache nach eigenen Angaben selbst bei. "Schlager war nicht unbedingt mein Lieblingsgenre, als ich nach Deutschland kam." Sie wird nicht die einzige Einwanderin sein, der es so ging.
Tim Wiese wirft Politesse Geld vor die Füße
Er stand für Werder Bremen im Tor, in der Champions League und auch für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Inzwischen geht er hauptsächlich in die Muckibude und versucht sich als Catcher: Tim Wiese.
Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, parkte Wiese in Bremen mit seinem Chevrolet Camaro Z1 direkt vor dem Friseursalon ohne Parkschein, weshalb eine Politesse einen Strafzettel ausstellte.
Wiese kam mit Handtuch um die Schultern aus dem Salon, beklagte sich lautstark und warf der Frau das Geld zur Begleichung der Strafe vor die Füße
Dem Sprecher der Stadt Bremen zufolge wird derzeit geprüft, ob Anzeige erstattet wird oder nicht.
Arnold Schwarzenegger übernimmt für Donald Trump
Der frühere kalifornische Gouverneur und Action-Filmstar Arnold Schwarzenegger übernimmt die Moderation von Donald Trumps Fernsehshow "The Celebrity Apprentice".
Trump hatte die Moderation abgegeben, um sich seiner politischen Karriere zu widmen. Der Milliardär bewirbt sich um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner.
Im Juni hatte NBC alle Verbindungen zu Trump gekappt, weil dieser Stimmung gegen illegal Eingewanderte gemacht hatte. Unter anderem bezeichnete der Geschäftsmann Mexikaner pauschal als "Vergewaltiger".
Bei "The Celebrity Apprentice" nehmen Prominente teil, die ihre Fähigkeiten für einen Job in der Geschäftswelt unter Beweis stellen, um Spenden zu sammeln. Bei der Vorgänger-Show kämpften Unbekannte um einen Management-Job in einer von Trumps Firmen.
Schlagzeilen am Morgen
BMW-Chef bricht auf IAA zusammen
Der neue BMW–Chef Harald Krüger ist bei einer Pressekonferenz auf der Automesse IAA zusammengebrochen. Er wurde von der Bühne gebracht. Die Pressekonferenz von BMW zur Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt wurde abgebrochen.
Der im Jahr 1965 geborene Krüger ist seit Mai BMW-Chef.
Hier gibt es mehr Informationen.
Bosch spricht von Durchbruch für Elektroautos
Der Autozulieferer Bosch übernimmt Seeo, ein US-Startup für Batterietechnologie. "Die Festkörperzelle könnte eine entscheidende Durchbruchstechnologie sein", sagte Vorstandschef Volkmar Denner vor Eröffnung der IAA.
Die Technologie für Elektroautos soll in fünf Jahren serienreif sein. Das Unternehmen rechnet damit, dass sich die Energiedichte der Stromspeicher - und damit die Reichweite - bis 2020 mehr als verdoppeln wird und die Kosten nochmals deutlich sinken.
Der Technikkonzern verfügt im Zusammenspiel mit Eigenentwicklungen über Wissen bei sogenannten Festkörperzellen für Lithium-Batterien und neue Patente. Mit Hilfe der Technologie könne ein Pol der Batterie aus reinem Lithium gefertigt werden, was die Speicherfähigkeit erhöhe.
Der Zulieferer erwartet, dass 2025 rund 15 Prozent aller weltweit gebauten Neufahrzeuge mit reinem E-Antrieb oder Hybridmotor fahren.
Unser Auto-Redakteur Holger Preiss berichtet derzeit von der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main: "Mercedes fährt den Transformer vor".
"Charlie Hebdo" braucht neue Zeichner
Gute Zeichner zu finden, ist für das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" zu einer schwierigen Aufgabe geworden. Die Zeichnungen seien die DNA des Blattes, sagte Chefredakteur Gérard Biard. "Die Latte liegt sehr hoch."
Neue, gute Zeichner zu etablieren, sei sehr langwierig, sagte er. Bei einem islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" wurden im Januar in Paris zwölf Menschen getötet. Darunter waren mehrere bekannte Zeichner.
Vermisste deutsche Touristin lebend gefunden
In Guatemala ist eine vermisste deutsche Touristin in einer bergigen Region im Westen des Landes lebend gefunden worden.
Die 26-Jährige wurde in einem Militärhubschrauber in ein Krankenhaus der Stadt Mazatenango geflogen.
Die deutsche Touristin war vor vier Tagen nach einer Wanderung auf dem Berg Pecul im Department Quetzaltenango als vermisst gemeldet worden. Sie soll sich bei einem Sturz eine Verletzung zugezogen haben.
Die deutsche Botschaft in dem mittelamerikanischen Land bestätigte die Rettung der 26-Jährigen auf ihrer Webseite.
Ischinger fordert deutschen Militäreinsatz in Syrien
Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat sich für ein militärisches Engagement Deutschlands in Syrien ausgesprochen.
"Unsere Strategie in der Syrien-Krise ist nur dann glaubwürdig, wenn sie mit glaubwürdigen militärischen Handlungsoptionen unterlegt ist", sagte Ischinger dem "Münchner Merkur".
Die EU müsse imstande sein, über Fragen wie Schutzzonen in Syrien für die Millionen von Flüchtlingen ernsthaft zu reden und mit den USA und anderen Staaten über mögliche Flugverbote in und um Syrien: "Wer sich dazu nicht aufrafft, darf sich nicht wundern, wenn weitere Hunderttausende oder Millionen Flüchtlinge bei uns landen."
Der Sicherheitsexperte sagte über den Nahen Osten: "Die gesamte Region steht kurz vor der Groß-Explosion." Es sei überfällig, dass Europa nicht nur "Abwehrschritte" unternehme, sondern "eine diplomatische Groß-Initiative".
Die Entscheidung über den geregelten Umgang mit Fliehenden aus Krisenregionen hatten die EU-Minister gestern auf Oktober vertagt.
Weißer Rauch für Helmut Schmidt
Nach der geglückten Operation wegen eines Gefäßverschlusses wird Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) nach Einschätzung seines Arztes nicht mit dem Rauchen aufhören.
"Ich bin mir sicher, dass er wieder rauchen wird, sobald er zu Hause ist", sagte der Chef-Kardiologe an der Asklepios-Klinik in Hamburg, der "Bild"-Zeitung.
"Helmut Schmidt liegt bei uns, er hat ein Nikotinpflaster." Es habe "überhaupt keinen Sinn, ihm mit 96 noch das Rauchen zu verbieten". Viel wichtiger sei es, die "Motorik wieder in Gang zu bringen".
Der Altkanzler wird demnach noch mindestens diese Woche im Krankenhaus bleiben. Sollte das Nikotinpflaster nicht ausreichen, darf er dem Bericht zufolge dort auch schon zur Zigarette greifen.
Einer Studie zufolge gibt es viele gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören - unter anderem: "Rauchern fallen früher die Zähne aus".
Aufwachen wie in China
Falls Sie noch im Bett liegen oder vor Müdigkeit nur mit einem Auge auf den Bildschirm Ihres Büro-PCs schielen können: Diese Morgenübung könnte Ihren Kreislauf in Gang bringen.
Toronto zieht Olympia-Bewerbung zurück
Hamburgs Chancen steigen: Toronto will angeblich doch nicht am Rennen um die Olympischen Spiele 2024 teilnehmen. Torontos Bürgermeister John Tory werde den Verzicht im Laufe des Tages offiziell verkünden, heißt es aus Kanada.
Heute endet die Bewerbungsfrist beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC).
Bislang haben Hamburg, Paris und Rom ihre Unterlagen beim IOC eingereicht.
Es wird erwartet, dass Los Angeles und Budapest heute nachziehen.
Das wird heute wichtig
Die Flüchtlingskrise hält Deutschland weiter in Atem. Die Länder fordern mehr Hilfe vom Bund, Athen kritisiert die Anti-Schleuser-Strategie aus Brüssel, Europa vertagt die erhoffte Quotenregelung bei der Verteilung der Asylsuchenden auf Oktober.
Mein Name ist Roland Peters und das wird heute wichtig:
Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft den österreichischen Regierungschef und Orbán-Kritiker Werner Faymann.
Am Nachmittag ist eine Sondersitzung im Berliner Bundeskabinett angesetzt.
Danach setzen sich die Ministerpräsidenten der Länder mit der Kanzlerin - ebenfalls in einer Sondersitzung - zusammen. Es geht unter anderem um akute Fragen wie die Unterbringung der Neuankömmlinge, die Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt und die Lage nach der Wiedereinführung der Grenzkontrollen.
Unabhängig davon beginnt in Frankfurt der erste Pressetag der Internationalen Automobilausstellung IAA.
Die Deutsche Bahn stellt ihre "Kundenstrategie im Fernverkehr 2016" vor.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) geht der Frage nach, ob der seit Januar geltende Mindestlohn von 8,50 Euro überall angekommen ist. Die Arbeitgeberseite bekräftigte im Vorfeld sicherheitshalber schon einmal eine ablehnende Haltung.
Und in Husum startet das große Treffen der Windkraftbranche. Erwartet werden auf der "Husum Wind" mehr als 600 Aussteller und rund 20.000 Fachbesucher.
Lesenswert: Neuköllns Ex-Bürgermeister Heinz Buschkowsky zur Flüchtlingskrise bei "Das Duell bei n-tv" und der Kommentar meines Kollegen Christoph Herwartz zur Bauchentscheidung der Kanzlerin.
Das Wetter mit Björn Alexander
Der Tag startet zuerst einmal oft freundlich oder sonnig. Erst später wird es allgemein wechselhafter und es kommen öfter Schauer mit dazu, stellenweise mit Blitz und Donner.
Bevorzugt in Schauer- und Gewitternähe, sowie generell in Richtung Nordwesten und Norden sind auch starke bis stürmische Windböen mit dabei. Die Temperaturen erreichen 14 Grad im Bergland und bis 22 Grad an der Oder und an der Grenze zum Salzburger Land.
Schlagzeilen aus der Nacht
