Donnerstag, 01. Oktober 2015: Der Tag bei n-tv

Heute mit Volker Petersen und Nora Schareika

22:36 Uhr

Das war Donnerstag, der 1. Oktober 2015

Schauen wir uns zum Abschluss des Nachrichtentages noch einmal an, was wichtig war. Ich verabschiede mich schon einmal. Gute Nacht wünscht Nora Schareika. Bis morgen Nachmittag!

  • Am späten Abend unserer Zeit wurde bekannt, dass ein Amokläufer an einem College im US-Bundesstaat Oregon mindestens zehn Menschen ermordet hat.
     
  • Die russischen Luftschläge in Syrien erzürnen viele westliche Politiker und machen alle ratlos, die nach einer Lösung für den Bürgerkrieg suchen.

    Christoph Herwartz ist der Meinung, dass jetzt alles noch komplizierter wird.
     
  • Sehr viele von Ihnen haben sich offenbar auch über den Chef amüsiert, der sehr cool reagiert hat, als seine Angestellten ihm aus Versehen ein Nacktbild von sich schickte, das eigentlich für ihren Freund bestimmt war.
  • Auf großes Interesse stieß der Artikel von Christian Rothenberg darüber, wann und ob Kommunen Mieter zugunsten von Flüchtlingen aus Wohnungen werfen dürfen.
  • In Hamburg gingen rund hundert Flüchtlinge in einer Erstaufnahmeeinrichtung aufeinander los. Auch das hat viele Leser interessiert. Zum Thema Flüchtlinge in Deutschland wurde dieses Video besonders häufig geklickt.
Video

 

22:14 Uhr

Muss VW Steuern seiner Kunden nachzahlen?

Der Abgasskandal wird VW Milliarden kosten. Nun rechnet der "Spiegel" vor, dass möglicherweise noch ein paar Millionen mehr fällig werden.

  • Wegen des falsch angegebenen Schadstoffausstoßes könnten Autofahrer falsch besteuert worden sein. Natürlich, ohne es zu wissen.
  • Für solche Fälle gibt es im Strafrecht den Begriff der mittelbaren Täterschaft. Die Autofahrer wurden unwillentlich zu Steuerbetrügern. Die Nachzahlung müsste VW also bezahlen, wenn sie denn verlangt wird.
  • Der nordrhein-westfälische Justizminister sagte dem Magazin: "Hier wurden nicht nur die Kunden vorsätzlich über den Schadstoffausstoß getäuscht, sondern auch der Staat bei der Festsetzung der Kraftfahrzeugsteuer."

Die gesammelten Werke der Redaktion zum VW-Abgasskandal finden Sie hier.

21:59 Uhr

Regierungskritischer Journalist in Istanbul angegriffen

(Foto: AP)

In Istanbul ist heute ein prominenter Journalist angegriffen und verletzt worden, der regierungskritische Artikel und Kolumnen veröffentlicht hat.

  • Ahmet Hakan arbeitet für die Zeitung "Hürriyet"
  • Vier Männer griffen Hakan kurz nach Mitternacht der vergangenen Nacht an. Zuvor hatte der Journalist seine Late-Night-Show bei CNN-Türk moderiert.
  • Er hatte Leibwächter dabei. Trotzdem schlugen die Angreifer ihn krankenhausreif.
  • Die Angreifer wurden festgenommen. Laut Hürriyet sind zwei von ihnen Mitglieder der AKP.

 

21:05 Uhr

Israelisches Ehepaar bei Anschlag getötet

Bei einem mutmaßlich palästinensischen Anschlag im Westjordanland sind nach Armeeangaben zwei Israelis getötet worden.

  • Nahe der Siedlung Itamar im Norden des Westjordanlands habe ein Angreifer das Feuer auf ein israelisches Fahrzeug eröffnet.
  • Dabei wurde nach Medienberichten ein Elternpaar tödlich verletzt. Auch vier Kinder des Paares hätten Verletzungen erlitten.

In letzter Zeit gibt es wieder häufiger Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis. Hintergrund ist der Streit um die Nutzung des Tempelbergs in Jerusalem.

Bei seiner Ansprache vor der UN-Vollversammlung in New York hatte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gesagt, er sehe sich nicht mehr an die Friedensverträge mit Israel gebunden.

20:43 Uhr

Das hat Steinmeier vor den UN gesagt

Bei der Generaldebatte der Vereinten Nationen hatte Außenminister Frank-Walter Steinmeier heute Abend seinen Auftritt.

Wenig überraschend ging es darin vor allem um den Krieg in Syrien, die Flüchtlinge und die militärische Unterstützung Russlands für das Assad-Regime.

Hier zwei Zitate:

  • (Foto: dpa)
    "Seit Jahresbeginn haben wir 600.000 Flüchtlinge bei uns aufgenommen; zurzeit kommen jeden Tag bis zu 10.000 hinzu. Diese Zahlen zeigen, dass auch wir die Aufgabe auf Dauer nicht alleine schultern können, sondern wir brauchen eine europäische Lösung!"
  • "Statt einsamer Entscheidungen Russlands, nun auch direkt militärisch in Syrien einzugreifen, brauchen wir den politischen Einsatz Russlands für eine Transformation in Syrien."

Ausführlicher berichten die Kollegen vom Newsdesk.

20:32 Uhr
20:11 Uhr

Bundeswehrsoldaten fliegen nach Kundus

Seit Tagen wird in Deutschland diskutiert, ob der Bundeswehreinsatz in Afghanistan nicht doch verlängert werden sollte. Hintergrund: Die Eroberung von Kundus durch die Taliban und die schweren Kämpfe dort mit der Armee. Die Bundeswehr ist seit vergangenem Jahr aus Kundus abgezogen.

  • Jetzt sind einige Soldaten der Bundeswehr aber erneut genau dorthin geflogen, wo es gerade brennt.
  • In der Provinzhauptstadt wollen sie die afghanischen Truppen bei ihrer Offensive gegen die Taliban beraten.
  • Das Einsatzführungskommando bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des "Tagesspiegel".

In Afghanistan sind übrigens nicht nur die Taliban wieder auf dem Vormarsch. Auch der IS hat eine lange unterschätzte Dependance am Hindukusch aufgebaut.

Die afghanische Armee versucht, Kundus zurückzuerobern.
Die afghanische Armee versucht, Kundus zurückzuerobern.(Foto: dpa)

 

19:46 Uhr

Und es geht wieder weiter am BER

(Foto: dpa)

Am BER darf wieder gebaut werden. Nach zwei Wochen Zwangspause sind wieder Bauarbeiter im neuen Terminal-Gebäude zugange. Auslöser des Baustopps war die Feststellung gewesen, dass auf den Technikbühnen unter dem Dach teilweise deutlich schwerere Rauchgasventilatoren installiert worden waren als angenommen. Die Probleme an den Technikbühnen sind Teil einer ganzen Serie erst jüngst bekannt gewordener Probleme am BER.

BER-Chef Karsten Mühlenfeld hatte in der vergangenen Woche die Öffentlichkeit darauf vorbereitet, "dass wir auch künftig auf Vorgänge aus der Vergangenheit stoßen, die auf den ersten Blick unfassbar erscheinen".

19:20 Uhr

Seehofer holt Guttenberg ins Kompetenzteam

(Foto: REUTERS)

Es war ja zu erwarten: Ein paar Jahre hat Karl-Theodor zu Guttenberg in den USA abgewartet, bis Gras über die Sache mit seiner Doktorarbeit gewachsen ist. Nun ist der gefallene CSU-Star zurück.

  • CSU-Chef Horst Seehofer beruft den ehemaligen Bundesverteidigungsminister in sein Wahlkampf-Kompetenzteam.
  • Der 43-Jährige solle die Partei in der Sicherheitspolitik sowie bei der Digitalisierung beraten, sagte Seehofer der "Süddeutschen Zeitung".
  • Strebt Guttenberg also wieder nach politischen Ämtern, vielleicht erst einmal in Bayern?
  • Seehofer bleibt da kryptisch: Aus der neuen Zusammenarbeit seien "keine weiteren Schlüsse" über weitere Aufgaben Guttenbergs zu ziehen.

Seehofer lobte Guttenberg dann noch als "herausragenden Kopf". Laut SZ will der ehemalige Bundesminister seinen Lebensmittelpunkt in den USA behalten und wolle lediglich seiner politischen Heimat helfen.

Hier können Sie noch mehr dazu lesen.

18:58 Uhr

Mann stirbt an selbstgesammelten Pilzen

Ein 56 Jahre alter Mann ist an Pilzen gestorben, die er selbst gesammelt und dann gegessen hat. Er und seine Lebensgefährtin hatten bei Bremerhaven Pilze gesammelt. Nach dem Essen fühlten sie sich immer schlechter. Die Frau konnte morgens - da war ihr Freund bereits tot - noch um Hilfe rufen, bis ein Nachbar aufmerksam wurde.

Die Polizei geht davon aus, dass die erfahrenen Sammler versehentlich giftige Sorten mit nach Hause nahmen. In der Gegend wächst unter anderem der sehr giftige Knollenblätterpilz, der essbaren Sorten zum Verwechseln ähnlich sieht.

Grüner Knollenblätterpilz
Grüner Knollenblätterpilz(Foto: picture alliance / dpa)

 

18:31 Uhr

Irak ist "offen" für russische Luftangriffe

Ja, sie haben sich nicht verlesen. Der irakische Regierungschef Haidar al-Abadi sieht in russischen Luftangriffen in seinem Land "eine Möglichkeit".

Eine Möglichkeit wofür?

  • Um den Kampf gegen den Islamischen Staat auszuweiten. Das sagte Abadi bei "France 24".
  • Wörtlich: "Wenn wir das Angebot bekommen, werden wir darüber nachdenken."
  • Es liege aber noch kein solcher Vorschlag aus Moskau vor.
  • Russland möchte aber offenbar darum gebeten werden. Außenminister Sergej Lawrow sagte: "Wir wurden nicht eingeladen, wir wurden nicht gefragt, und wir sind höfliche Menschen, wie Sie wissen - wir kommen nicht ohne Einladung."

Hier finden Sie eine ausführliche Meldung zu diesem Thema.

 

18:15 Uhr

Wetter am Freitag soll traumhaft werden

(Foto: dpa)

Morgen soll sich der Herbst von seiner besten Seite zeigen. Der Himmel ist verbreitet wolkenlos, die Temperaturen liegen bei angenehmen 14 bis 21 Grad. So sagen es die Meteorologen voraus.

17:58 Uhr

Mehr als die Hälfte der Mekka-Toten waren Iraner

Eine Iranerin zeigt ein Foto ihres Mannes, der immer noch als vermisst gilt.
Eine Iranerin zeigt ein Foto ihres Mannes, der immer noch als vermisst gilt.(Foto: REUTERS)

Nun ist es offiziell: Mehr als die Hälfte der Toten bei der Massenpanik bei Mekka (Saudi-Arabien) vergangene Woche waren Iraner.

  • Das teilten die iranischen Behörden mit.
  • BBC berichtet, im Iran gebe es keine Hoffnung mehr, dass bis jetzt vermisste Pilger noch am Leben seien.
  • Insgesamt geht man von 464 getöteten iranischen Pilgern aus.
  • Die offizielle Gesamtzahl der Toten beträgt 769.
  • Iran, Pakistan, Indien und Indonesien gehen aber von mehr als 1000 Opfern aus. Alle diese Länder hatten viele Opfer zu beklagen.
  • Das Unglück hat zu neuen Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran geführt. Teheran macht die Saudis verantwortlich dafür.
17:27 Uhr

Massenmörder Breivik droht mit Hungerstreik

Anders Behring Breivik ist unzufrieden mit seinen Haftbedingungen. So unzufrieden, dass er in den Hungerstreik treten will.

  • Deshalb hat der verurteilte Massenmörder einen Brief an das Justizministerium und mehrere Redaktionen in Norwegen geschickt. Darin beschwert er sich über die Verschärfung seiner Isolationshaft.
  • Was ihn dabei angeblich besonders umtreibt: Er könne unter diesen Umständen sein Studium nicht fortführen.
  • Das "Dagbladet" berichtet, der zu 21 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilte Breivik könne nicht gezwungen werden, zu essen.

 

17:11 Uhr

Grafik: Hier bombardiert Russland in Syrien

Einen Artikel zu den Luftangriffen Russlands in Syrien finden Sie hier.

Eine Analyse darüber, warum Russland das tut, hat heute mein Kollege Christoph Herwartz geschrieben.

17:00 Uhr
16:57 Uhr

Schreiben Sie uns!

Noch knapp sechs Stunden wird Sie "Der Tag" bei n-tv.de begleiten. Haben Sie Anregungen, Lob oder Kritik? Wollen Sie uns auf eine Geschichte aufmerksam machen wir z.B. die in Fröndenberg?

Dann schreiben Sie mir doch gerne eine E-Mail oder nehmen Sie via Twitter Kontakt auf.

Viele Grüße,
Nora Schareika

16:43 Uhr

Fröndenberg einigt sich mit campenden Flüchtlingen

Heute früh haben wir berichtet über die jungen Syrer und Iraker, die aus Protest vor dem Rathaus der nordrhein-westfälischen Stadt Fröndenberg bei frostigen Temperaturen im Freien geschlafen haben.

Nun konnte sich die Stadtverwaltung mit den Flüchtlingen einigen. Wie "Rundblick Unna" berichtet, kehren die Männer nun vorübergehend in ihre Unterkunft nach Altendorf zurück.

Bürgermeister Rebbe: "Wir haben diesen Männern, die dort im Freien auf der Rathaustreppe übernachtet haben, deutlich gemacht, was geht und was nicht geht. Meine Position habe ich (...) unmissverständlich formuliert: Überzogenes Anspruchsdenken schadet."

Überzogen findet der Bürgermeister etwa die Forderung der Männer nach Einzelzimmern und danach, nur mit ihresgleichen untergebracht zu sein. Trotzdem werde nun nach einer langfristigen Lösung zur Zufriedenheit aller gesucht.

16:14 Uhr

Viele Tote bei Busunfall in Ankara

In der türkischen Hauptstadt hat sich ein sehr schwerer Busunfall ereignet.

  • Mindestens zwölf Menschen wurden getötet. Acht oder mehr sind verletzt.
  • Der Bus erfasste eine Gruppe Menschen, die an einer Haltestelle im Zentrum Ankaras nahe der Medizinischen Fakultät warteten. Offenbar versagten die Bremsen.
  • Der Fahrer blieb unverletzt und sagte aus, er habe die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.

Hier lesen Sie eine ausführliche Nachricht zu dem Unglück.

Der Bus raste ungebremst in die Wartenden.
Der Bus raste ungebremst in die Wartenden.(Foto: AP)

 

15:51 Uhr

Vermieter können Stehpinklern nichts

Stehpinkler können vorsichtig aufatmen: Wer zum Beispiel in seiner Mietwohnung einen marmornen Badezimmerboden mit Urinspritzern ruiniert, muss dafür höchstens im Ausnahmefall bezahlen.

  • Am Düsseldorfer Landgericht läuft noch bis Mitte November ein Berufungsverfahren in einem solchen Fall.
  • Die Richterin tat aber heute schon in einer vorläufigen Bewertung kund, dass die klagende Vermieterin keine Aussicht auf Erfolg hat.

Die Begründung: Auch wenn die Marmorböden in Bad und Gäste-WC durch Urinspritzer stumpf geworden seien, sei dies "keine schuldhafte Beschädigung der Mietsache".

Hier finden Sie mehr dazu.

15:27 Uhr

England erlässt Rauchverbot im Auto

Das britische Rauchverbot ist um eine Verschärfung reicher:

  • Rauchen im Auto in Anwesenheit von Kindern kostet seit heute in England und Wales 50 Pfund Bußgeld. Das sind umgerechnet etwa 67 Euro.
  • Die Strafe wird auch dann fällig, wenn die Autofenster offen sind.
  • Die vom Parlament gebilligte Verordnung zum Schutz von Minderjährigen vor Passivrauchen geht so weit, dass Fahrer, die rauchende Beifahrer nicht am Qualmen hindern, ebenfalls belangt werden können.
  • Schottland will ein ähnliches Gesetz im kommenden Jahr verabschieden.

Und wenn Sie jetzt fragen: "Wie wollen die das denn umsetzen?" – Genau deshalb ist auch die britische Polizei skeptisch. Es werde "äußert schwierig", die Vorschriften durchzusetzen, sagte Steve White von der Polizeigewerkschaft in der BBC. Die Polizei sei nämlich schon mit schwereren Delikten überlastet.

15:06 Uhr

Isländische Jäger töten 155 Finnwale

Sie hätten noch mehr Wale töten dürfen, deshalb finden die isländischen Walfänger ihre Quote in diesem Jahr eigentlich moderat.

  • Sie haben "nur" 155 der streng geschützten Meeressäuger erlegt.
  • Die Internationale Walschutzorganisation (WDC) erklärte dagegen, die Population könnte höchstens ein Drittel dieser Fangquote vertragen.
  • Es gibt auch immer weniger Zwergwale. Die Isländer konnten nur 29 Tiere fangen, obwohl sie laut Quote 275 hätten fangen dürfen.
  • Das meiste Walfleisch wird nach Japan exportiert.
  • Laut WDC steht die Jagd auf Finnwale auf einer Stufe mit Elefangenwilderei und Nashornjagd.
(Foto: AP)

14:40 Uhr

Iran entsendet Bodentruppen nach Syrien

Nach einem russischen Luftangriff in der Region Idlib.
Nach einem russischen Luftangriff in der Region Idlib.(Foto: REUTERS)

Die Vermutung und zahlreiche Indizien gibt es schon lange. So offiziell wurde es aber bisher nicht verlautbart: Gut unterrichteten Quellen im Libanon zufolge hat der Iran mehrere hundert Kämpfer nach Syrien entsandt. Sie sollen den Assad-Truppen im Norden des Landes helfen, Rebellen zurückzuschlagen. Auch die libanesische Hisbollah-Miliz will sich an den Kämpfen beteiligen. Präsent in Syrien ist sie ohnehin schon. Flankiert wird die syrisch-iranisch-libanesische Allianz von russischen Luftschlägen.

Hier mehr.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser, Volker Petersen hat sich in den Feierabend verabschiedet und bekommt jetzt seinen Teil von diesem herrlichen ersten Oktobertag ab. Ich bin Nora Schareika und werde mich bis zum späten Abend bemühen, Sie mit schnellen Nachrichten, Geschichten aus aller Welt, Interessantem oder Kuriosem zu unterhalten. Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:03 Uhr

Löschten Wolfsburger Stadtmitarbeiter eigene Knöllchen?

Urlauber, die in einem EU-Land ein Knöllchen kassieren, reagieren besser auf den Bescheid. Denn ab 70 Euro werden Strafen aus dem EU-Ausland in Deutschland vollstreckt. Foto: Frank Leonhardt
(Foto: dpa)

Es läuft echt nicht gut gerade für Wolfsburg. Mitarbeiter der Stadt sollen Knöllchen, die ihnen verpasst wurden, aus dem System gelöscht haben. Zwei verdächtige Mitarbeiter wurden aus der Bußgeldstelle abgezogen. Ein anonymer Hinweis hatte die Stadtverwaltung auf die Spur gebracht.

13:30 Uhr

Archäologen finden geheimnisvolle Goldperle in Schwerin

Dieses Stück bezeichnen die Archäologen als Perle. Scheint ein wenig ramponiert zu sein.
Dieses Stück bezeichnen die Archäologen als Perle. Scheint ein wenig ramponiert zu sein.(Foto: dpa)

Verlieren Sie öfter mal wichtige Dinge und ärgern sich dann, dass man nicht jeden Gegenstand wie sein Smartphone anrufen kann? Ich kann Sie beruhigen. Früher oder später wird dieser Wertgegenstand gefunden werden - von Archäologen. Nachteil: Es dauert vielleicht 1000 Jahre. So wie bei der Goldperle, die Wissenschaftler nun bei Grabungen im Hof des Schweriner Schlosses gefunden haben. Sie stammt aus dem elften Jahrhundert und dient als Indiz dafür, dass an sich an der Stelle damals eine Burg befand. Sie birgt noch viele Geheimnisse. Wem gehörte sie? Wer verlor sie dort? Und wie? Durch Raub, durch Dummheit, durch Absicht? Wollten Sie nicht immer schon einen Mittelalter-Roman schreiben? Dann fangen Sie doch jetzt damit an. So viel ist bekannt: Die Perle stammte vermutlich aus Skandinavien.

13:06 Uhr

Schweden zahlen jetzt mit Astrid-Lindgren-Scheinen

Das ist der Vorteil einer nationalen Währung: Man kann draufdrucken, was man will. Von diesem Recht machen die Schweden nun Gebrauch: Sie bedrucken den neuen 20-Kronen-Schein mit dem Porträt von Astrid Lindgren. Könnte ich mir auch gut auf dem Euro vorstellen. Aber darauf sind ja nur Häuser, Brücken und andere Bauwerke zu sehen.

12:37 Uhr

Deutsche Bauern rufen um Hilfe

(Foto: picture alliance / dpa)

Das Leben auf einem Bauernhof erscheint vielen so idyllisch, dass sie dort sogar gern Urlaub machen. Doch die Wahrheit sieht oft anders aus. Vor allem in diesen Tagen - bei vielen Landwirten reichen die Einnahmen hinten und vorne nicht. Schuld daran sind auch die niedrigen Erzeugerpreise. Der Deutsche Bauernverband hat daher nun die Politik um Hilfe gerufen. Er fordert einen zinslosen Aufschub bei Steuern und Abgaben und einen höheren Zuschuss zur Unfallversicherung. Um dies zu untermauern, soll es heute noch einen Traktorkorso durch Fulda geben, wo der Verband gerade tagt. Ob die Bauern irgendwann einmal wie in Frankreich alle Autobahnen in die Hauptstadt blockieren? Ich bin gespannt.

12:14 Uhr

De Maiziere: Harte Entscheidungen nötig

De Maiziere.
De Maiziere.(Foto: AP)

Der Bundestag diskutiert über das neue Asylgesetz. In seiner Rede hat Innenminister de Maiziere versucht, die konservativen Wähler zu beruhigen. Das hörte sich dann so an:

  • "Wenn wir mit unseren Bürgern über eine Willkommenskultur sprechen, müssen wir von denen, die zu uns kommen, auch eine Anerkennungskultur einfordern", sagte er.
  • Dazu gehöre auch, "dass man sich nicht prügelt" und "dass man andere Menschen akzeptiert, unabhängig von Religion und Geschlecht". Er mahnte zudem die Migranten zu Geduld.
  • Angesichts des großen Flüchtlingsandrangs müsse die Politik auch harte Entscheidungen treffen, so der Minister.

Neue Zahlen gibt es auch: Im September kamen 163.000 Flüchtlinge nach Deutschland. Seit Januar sind es damit 577.000. Das sind aber nur die offiziell Registrierten, tatsächlich liegen die Zahlen höher.

Mehr dazu hier.

12:00 Uhr
11:50 Uhr

Medien: Russland fliegt 30 neue Luftangriffe

Video

Ein libanesischer TV-Sender berichtet, Russland habe 30 neue Luftangriffe in Syrien geflogen.

  • Schwerpunkt sei die nordwestliche Stadt Dschisr al-Schughur gewesen, wo auch die Nusra-Front kämpft.
  • Laut Russland wurde dabei auch der IS getroffen. Das bezweifeln aber Rebellen und westliche Staaten, denen zufolge der IS gar nicht in der Gegend operiert.

Warum Russland den IS in Syrien gar nicht bekämpft, lesen Sie hier.

11:36 Uhr

Flüchtlinge schlafen bei unter acht Grad vor Rathaus

Es ist eine Episode der Flüchtlingskrise. Vor dem Rathaus der nordrhein-westfälischen Stadt Fröndenberg schlafen seit Mittwochabend sieben junge Männer aus dem Irak und Syrien. Warum? Weil sie sich weigern, in einer angeblich schmutzigen Flüchtlingsunterkunft mit lauter Fremden zu leben. Daher sind sie direkt vor die Tür des Rathaus gezogen - mit Erlaubnis von Polizei und Behörden.

Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

11:21 Uhr
11:06 Uhr

Doch kein Verfahren gegen Winterkorn

Da hat sich die Braunschweiger Staatsanwaltschaft "falsch ausgedrückt", wie ihr Sprecher heute sagte. Es geht um Ex-VW-Chef Winterkorn.

  • Gegen diesen läuft doch kein Ermittlungsverfahren, hieß es heute.
  • Es würde nur ein Anfangsverdacht geprüft, da Winterkorn mehrfach angezeigt wurde.

Mehr dazu hier.

10:50 Uhr

Westernhagen: Erfolgs-Musik zu schematisiert

Nur noch Schema F? Westernhagen.
Nur noch Schema F? Westernhagen.(Foto: picture alliance / dpa)

Gut, der Vorwurf ist jetzt nicht neu. Seit dem Elvis Presley seine Hüften geschwungen hat, gibt es den Vorwurf, dass Popmusik irgendwie eintönig und minderwertig sei. Das gehört quasi dazu - sonst könnten sich die Jungen damit ja auch nicht so gut von den Alten abgrenzen. Marius Müller-Westernhagen, der mittlerweile 66 ist, findet, das heute erfolgreiche Musik zu stark "schematisiert" ist. "Eine Single darf nicht länger als 3:30 Minuten sein und es wird nichts im Radio gespielt, was ein Gitarren-Solo hat." Die betrübliche Folge: "Wir haben uns damit ein Publikum erzogen, das weder emotional noch intellektuell gefordert werden will."

10:31 Uhr

Fifa-Probleme mit Umbau lösbar?

 (Sie sehen nichts? Dann bitte hier klicken.)

10:12 Uhr

Italienischer Arzt bekommt Alternativen Nobelpreis

Gino Strada.
Gino Strada.(Foto: dpa)

Die Entscheidung ist gefallen: Der italienische Arzt Gino Strada, die kanadische Inuit-Aktivistin Sheila Watt-Cloutier und die Menschenrechtsaktivistin Kasha Jacqueline Nabagesera bekommen den Alternativen Nobelpreis. Warum? Darum:

  • Strada versorgt seit 20 Jahren Opfer von Krieg und Verfolgung auf der ganzen Welt. In der Flüchtlingskrise hilft seine Organisation "Emergency" in Italien und im Irak.
  • Watt-Cloutier setzt sich für die kanadischen Ureinwohner ein.
  • Nabagesera kämpft in Uganda für die Rechte von Homo-, Inter- und Transsexuellen.

Der Preis wird am 30. November in Stockholm verliehen.

Mehr dazu hier.

09:51 Uhr

Kanada: Vorsicht bei Reisen nach Ostdeutschland

Dabei ist es doch so schön im Osten, wie etwa in Brandenburg, wo dieses Bild entstand.
Dabei ist es doch so schön im Osten, wie etwa in Brandenburg, wo dieses Bild entstand.(Foto: dpa)

Gefährlich ist es in Kundus, Mexiko-Stadt und vor allen Häusern in den USA, in denen ein Verrückter mit einer Pistole hockt. Aber in Ostdeutschland? Kanada sagt genau das.

  • Die Regierung warnt ihre Bürger davor, bestimmte Gebiete im Osten Deutschlands zu betreten, wie die "Berliner Zeitung" berichtet.
  • Es werde vor extremistischen Jugendbanden gewarnt, die eine Bedrohung darstellten. Sie meinen offenbar Neonazis - es stehe zu befürchten, dass diese Personen wegen ihres Aussehens angreifen oder belästigen.
  • Die CDU in Sachsen reagiert entsetzt: "Das entspricht nicht der Realität und ist extrem rufschädigend", zitiert die Zeitung Generalsekretär Michael Kretschmer.

Warum Kanada irritiert über die Aufregung in Deutschland ist, lesen Sie hier.

09:31 Uhr

Ex-"Miss America" beschuldigt Bill Cosby

Mehr als 40 Frauen werfen Bill Cosby sexuelle Vergehen vor. Foto: Frank Franklin II
Mehr als 40 Frauen werfen Bill Cosby sexuelle Vergehen vor. Foto: Frank Franklin II(Foto: dpa)

"Schäm dich, Mr. Vaterfigur von Amerika, deine Kinder sind älter als ich" - mit diesen Worten will die einstige Schönheitskönigin Lisa Christie ("Miss America") Belästigungen von Bill Cosby zurückgewiesen haben. Dieser habe sie 1989 in ein Hotelzimmer in Chicago gelockt, angeblich um ihr einen Film zu zeigen. Stattdessen habe er versucht, sie zu küssen. Es sind nicht die einzigen neuen Vorwürfe gegen den heute 78-Jährigen und einstigen TV-Superstar aus der "Cosby Show", in der einen Arzt und Vorzeige-Daddy spielte.

Mehr dazu hier.

09:18 Uhr

Iraker rufen um Hilfe

Haidar al-Abadi.
Haidar al-Abadi.(Foto: REUTERS)

Der Kampf gegen den IS läuft nicht gut für den Irak. Vor der UN-Vollversammlung bittet Ministerpräsident Haidar al-Abadi daher um Hilfe. "Die Iraker kämpfen diesen Kriegen gegen das Böse, das sich Islamischer Staat nennt. Aber wir benötigen Hilfe, wenn wir diesen Kampf tatsächlich zu einem erfolgreichen Ende führen wollen." Willkommen sei logistische, aber auch jedwede militärische Unterstützung.

09:00 Uhr
08:46 Uhr

Gysi: Wiedervereinigung war gar keine

Gysi.
Gysi.(Foto: dpa)

Nein, so richtig Freude scheint bei Gregor Gysi über die Wiedervereinigung nicht aufzukommen. Diese habe diese Bezeichnung nicht verdient, sagte er.

  • "Das war ein Beitritt der DDR zur Bundesrepublik", sagte er. "Natürlich wurde der Osten vereinnahmt, vor allem die Wirtschaft."
  • Gysi sagte, durch Volksentscheide hätten sich die Bevölkerungen beider Staaten damals eine neue Verfassung geben können. "Dann wäre ein neuer Staat entstanden."
  • Die größten Versäumnisse der Wiedervereinigung seien für ihn der mangelnde Respekt vor ostdeutschen Biografien gewesen und dass die Westdeutschen nicht von der Einheit profitiert hätten. "Man hätte ja auch zehn Sachen aus dem Osten einführen können, zum Beispiel ein flächendeckendes Netz von Kindertagesstätten oder eine Kinderbetreuung an den Schulen auch nachmittags. Das hätte auch die Lebensqualität der Menschen im Westen verbessert und ihnen damit ein Einheitserlebnis beschert."
08:34 Uhr

200 Flüchtlinge prügeln sich in Hamburg

Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan sind in der vergangenen Nacht in Hamburg aneinandergeraten.

  • Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, waren rund 200 Menschen an der Prügelei in der Erstaufnahme im Stadtteil Bergedorf beteiligt.
  • Laut Polizei gingen Stühle und Betten zu Bruch. Eisenstangen und Steine sollen als Waffen benutzt worden sein. Wie es zu dem Streit kam, ist noch unklar.
  • Die Polizei war mit 50 Mann im Einsatz und brachte die Lage unter Kontrolle.

Mehr dazu lesen Sie hier.

08:18 Uhr

Pentagon warnt vor Rüstungsfusionen

Das Pentagon ist das US-Verteidigungsministerium und befindet sich in Arlington im US-Bundesstaat Virginia.
Das Pentagon ist das US-Verteidigungsministerium und befindet sich in Arlington im US-Bundesstaat Virginia.(Foto: picture alliance / dpa)

Das Pentagon müsste doch eigentlich der beste Freund der Rüstungskonzerne sein, oder? Immerhin ist das US-Verteidigungsministerium der große Auftraggeber für die US-amerikanischen Waffenschmieden. Aber die werden den Politikern langsam zu groß.

  • Der Chef-Waffenkäufer des Pentagon warnt vor weiteren Fusionen in der Rüstungsindustrie.
  • Weitere Zusammenschlüsse großer Rüstungskonzerne könnten Innovationen schaden, die Zuliefererbasis einschränken und die Kosten aufblähen, sagte Frank Kendall.
  • "Mit Größe kommt Macht, und die Erfahrung des Ministeriums mit großen Rüstungsunternehmen ist, dass sie nicht zögern, diese Macht zum Vorteil des Unternehmens einzusetzen."
08:12 Uhr

Putin besetzt freien Stuhl

 Ich sage mal so: Ohne Worte. (Sehen Sie nichts? Dann bitte hier klicken.)

07:46 Uhr

Nordkorea plant umstrittene Raketenstarts

Kim und seine Vertrauten.
Kim und seine Vertrauten.(Foto: REUTERS)

Es ist wieder so eine Episode aus dem diplomatischen Kleinkrieg zwischen den beiden Koreas. Ende des Monats ist ein Familientreffen zwischen Bürgern beider Staaten geplant - das scheint das Kim-Regime im Norden nun als Druckmittel zu nutzen. So berichtet der "Guardian", dass Nordkorea umstrittene Raketentests plant und daran trotz Sanktionsandrohungen festhält. Dabei geht es angeblich nur um ein Satellitenprogramm, die USA befürchten jedoch, dass es sich in Wahrheit um geheime Tests ballistischer Raketen handelt. Und wenn der Protest dagegen nun zu laut wird? Gibt es eben kein Familientreffen am Ende des Monats.

07:22 Uhr

Australien droht VW mit gigantischer Strafe

Australien ist not amused über den Abgasbetrug von VW. Und das wird teuer: Die Verbraucherschutzbehörde ACCC droht mit einer Millionenstrafe. Jeder Verstoß gegen die Gesetze kann mit bis zu 692.000 Euro bestraft werden. Insgesamt hat VW in den vergangenen sechs Jahren 50.000 Diesel-Fahrzeuge in Australien verkauft. So, dann tippen wir das mal in den Taschenrechner ein und siehe da, Strafen von bis zu 34,6 Milliarden Euro wären dann möglich. Aber Stopp! Das ist wirklich nur ein theoretischer Wert - erstmal muss geklärt werden, bei wie vielen der verkauften Autos tatsächlich betrogen wurde und wie hart das dann bestraft wird. Teuer wird es allemal.

Mehr dazu hier.

07:07 Uhr

Einheits-Radweg von Bonn nach Berlin geplant

Fahren Sie gern Rad? Ich jedenfalls schon, daher interessiert mich diese Nachricht:

  • Es gibt demnächst einen Radweg von Berlin nach Bonn. Das kündigt Verkehrsminister Dobrindt an. Anlass ist die Deutsche Einheit.
  • Er soll 1100 Kilometer lang werden und durch NRW; Rheinland Pfalz, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg nach Berlin führen.
06:53 Uhr

Studie: Smartphones setzen Kinder unter Stress

Wie war eine Jugend ohne Smartphone überhaupt möglich?
Wie war eine Jugend ohne Smartphone überhaupt möglich?(Foto: picture alliance / dpa)

Ich habe es ja geahnt. Mich nervt mein Smartphone schon manchmal, und wenn die n-tv App nicht wäre, die ja einfach nur großartig ist, weil ich da den "Tag" lesen kann und spannende Nachrichten und gute Kommentare...aber ich schweife ab! Also Folgendes:

  • Eine neue Studie der Uni Mannheim zeigt, dass Smartphones Kinder unter Kommunikationsstress setzen.
  • Jeder Vierte der befragten 8- bis 14-Jährigen gab an, sich durch die permanente Kommunikation gestresst zu fühlen.

Mehr dazu hier.

06:45 Uhr

EU-Kommissar: Fehler bei Osterweiterung

Nicht Moscovicis Ding: Widerspruch aus Osteuropa.
Nicht Moscovicis Ding: Widerspruch aus Osteuropa.(Foto: picture alliance / dpa)

Pierre Moscovici war einst französischer Finanzminister, jetzt ist er Währungs- und Wirtschaftskommissar der EU. Und da hat er nun etwas gesagt, was die Staaten in Osteuropa nicht gern hören dürften.

  • Er räumte Fehler bei der Osterweiterung der EU ein. "Es war unsere Verpflichtung, die Länder aufzunehmen, die der sowjetischen Tyrannei entflohen waren. Wir haben das mit Enthusiasmus getan. Aber jetzt würden große kulturelle Differenzen zwischen einigen dieser Länder und dem früheren, westlichen Europa deutlich.
  • "Zum Beispiel: Ist Europa multikulturell oder christlich? Kein Zweifel, dass die Mehrheit christlich ist. Aber Europa schließt andere Religionen nicht aus. In der Flüchtlingskrise nehmen wir keine Christen auf, sondern Menschen. Das sagt selbst der Papst. Wir dürfen diese alten Vorurteile zwischen uns nicht wieder wachsen lassen, sondern müssen dagegen kämpfen."

Moscovici denkt übrigens auch darüber nach die EU-Defizitgrenzen sehr großzügig zu interpretieren.

06:29 Uhr

Das wird heute wichtig

Neuer Monat, neues Glück! Schade, dass der 3. Oktober auf dem Wochenende liegt, nicht wahr? Aber ich greife vor. Heute wird das hier wichtig:

  • Amnesty International und Pro Asyl laden zur Pressekonferenz. Sie wollen sich gegen eine Verschärfung des Asylrechts aussprechen.
  • Bundesaußenminister Steinmeier spricht heute vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen.
  • Heute wird bekannt gegeben, wer den Alternativen Nobelpreis bekommt.
  • Was tut sich bei VW? Wir berichten.
  • Borussia Dortmund spielt heute in der Europa League auswärts gegen PAOK Saloniki. Schalke empfängt im selben Wettbewerb Asteras Tripolis und der FC Augsburg bekommt Besuch von Partizan Belgrad.

Ich heiße Volker Petersen, und begleite Sie heute durch den Tag. Guten Morgen!

Wenn Sie mögen, schreiben Sie mir unter volker.petersen (at) nachrichtenmanufaktur.de oder bei Twitter unter @volpetersen.

06:13 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

Nebel im Harz.
Nebel im Harz.(Foto: imago/Westend61)
n-tv Meteorologe Björn Alexander.
n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Der neue Monat beginnt so wie der alte aufgehört hat. Insofern startet der Oktober heute zwar wieder sehr sehr frisch, aber mit dem Sonnenaufgang und nach Auflösung örtlicher Nebelfelder auch vielerorts golden. Dickere Wolkenfelder sind heute nur ganz im Norden unterwegs. Dazu erreichen die Temperaturen entlang des Rheins 19 oder 20 Grad. Ansonsten sind es häufig zwischen 15 und 18 Grad. Der Wind aus östlichen Richtung weht dabei immer noch recht kräftig daher.

06:02 Uhr