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Der TagWesternhagen: Erfolgs-Musik zu schematisiert
01.10.2015, 10:50 Uhr
Gut, der Vorwurf ist jetzt nicht neu. Seit dem Elvis Presley seine Hüften geschwungen hat, gibt es den Vorwurf, dass Popmusik irgendwie eintönig und minderwertig sei. Das gehört quasi dazu - sonst könnten sich die Jungen damit ja auch nicht so gut von den Alten abgrenzen. Marius Müller-Westernhagen, der mittlerweile 66 ist, findet, das heute erfolgreiche Musik zu stark "schematisiert" ist. "Eine Single darf nicht länger als 3:30 Minuten sein und es wird nichts im Radio gespielt, was ein Gitarren-Solo hat." Die betrübliche Folge: "Wir haben uns damit ein Publikum erzogen, das weder emotional noch intellektuell gefordert werden will."