Unterhaltung

Als Landwirt fürs Filmen gelerntBuck hat Bauernsohn-Wissen

08.12.2011, 08:36 Uhr
31s50734-jpg7759376991743096176
Die Honks: Matthias Schweighöfer als Schauspieler Alexander Honk, Denis Moschitto als Jan Honk, Detlev Buck als Jürgen Honk mit Katze Rubbel und Maximilian Brückner als Basti Honk in einer Szene aus "Rubbeldiekatz" (v.l.n.r.) (Foto: dpa)

Was dem Bauern das Wetter, ist beim Film der Zuschauer – oder so ähnlich. Regisseur und Schauspieler Detlev Buck jedenfalls nützt heute noch die Tatsache, dass er der Sohn eines Bauern ist.

Regisseur und Schauspieler Detlev Buck profitiert noch heute von seiner Ausbildung als Landwirt. "Man lernt zyklisch zu denken. Der Ablauf des Filmemachens und der Ablauf des Säens und der Ernte haben sehr viel miteinander zu tun", sagte der Sohn eines norddeutschen Bauern. "Jede Ernte und jeder Film ist anders. Beim Bauer ist das Wetter die Komponente, während das Wetter beim Film der Zuschauer ist."

31s80012-jpg4218831420404111913
Buck bei den Dreharbeiten zu "Rubbeldiekatz" in St. Peter-Ording. (Foto: dpa)

Seine Filme seien immer eine Reise irgendwohin, "sie bestehen immer aus Kontrasten", sagte der Regisseur von "Männerpension" oder "Same Same But Different". In Bucks aktuellem Film "Rubbeldiekatz" (Kinostart 15.12.) spielt Matthias Schweighöfer den armen Berliner Schauspieler Alexander Honk, der sich in eine Frau verwandelt, um eine Rolle in einer großen Hollywood-Produktion zu ergattern.

Buck selbst mimt Alexanders Bruder und Manager Jürgen. "Den verstehe ich total, den muss ich nicht spielen. Der denkt wie ich, der kommt von unten und will auch einen Teil von der Torte abhaben", sagt Buck. "Er hat nicht so viel Ahnung, aber ist komplett loyal zu seinen Brüdern. Auf Jürgen ist Verlass, auch wenn er ein bisschen grob ist. Das muss ich nicht spielen. Jürgen ist in mir."

Quelle: dpa