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Daniel Day-Lewis wurde für seine herausragende Lincoln-Verkörperung geehrt.
Daniel Day-Lewis wurde für seine herausragende Lincoln-Verkörperung geehrt.(Foto: Reuters)

Bafta Stimmungstest für Oscars: Day-Lewis bester Hauptdarsteller

Bei der Verleihung der britischen Filmpreise werden Daniel Day-Lewis und Emmanuelle Riva als beste Hauptdarsteller ausgezeichnet. Auch Christoph Waltz nimmt für seine Rolle in "Django unchained" einen Preis entgegen. Und Ben Affleck räumt mit seinem Film "Argo" gleich zwei Preise ab. Und: der Bafta gilt als eine Art "Orakel" für die Oscars.

Christoph Waltz versteckt sich hinter seiner Preis-Maske für seine Rolle in "Django unchained".
Christoph Waltz versteckt sich hinter seiner Preis-Maske für seine Rolle in "Django unchained".(Foto: Reuters)

Hollywoodstar Ben Affleck hat mit seinem Film "Argo" auch bei der Verleihung der britischen Filmpreise abgeräumt. Der Politthriller erhielt am Sonntagabend in der britischen Hauptstadt den BAFTA für den besten Film, Affleck wurde zudem als bester Regisseur geehrt. Als beste Hauptdarsteller wurden Daniel Day-Lewis und Emmanuelle Riva ausgezeichnet, auch der Deutsch-Österreicher Christoph Waltz konnte einen Preis entgegennehmen.

"Argo" handelt von der spektakulären Befreiung von US-Geiseln aus dem Iran 1979 durch den Geheimdienst CIA. Er hatte bereits bei den Golden Globes mehrere Preise eingeheimst und ist für sieben Oscars nominiert. Mit der Auszeichnung in London untermauerte der Politthriller seine Favoritenrolle für den Oscar. Denn der BAFTA ist einer der renommiertesten Filmpreise der Welt und gilt als eine Art "Orakel" für die Oscars. In den vergangenen vier Jahren triumphierte der beste Film der BAFTAs anschließend auch jedes Mal bei den Oscars. Der wichtigste Filmpreis der Welt wird in diesem Jahr am 24. Februar verliehen.

Daniel Day-Lewis geehrt für Lincoln-Darstellung

Hellen Mirren in Rosa und Hellblau.
Hellen Mirren in Rosa und Hellblau.(Foto: dpa)

Der BAFTA für den besten Schauspieler wurde dem Briten Daniel Day-Lewis für seine Darstellung des legendären US-Präsidenten Abraham Lincoln in "Lincoln" zugesprochen. Als beste Schauspielerin wurde die Französin Emmanuelle Riva für ihren Part in dem Film "Liebe" des Österreichers Michael Haneke geehrt.

Die 85-jährige Riva hatte sich die Reise nach London gespart, viele andere Stars aber trotzten auf dem roten Teppich dem typischen Londoner Regenwetter. Für Furore sorgte dabei vor allem Helen Mirren, die mit rosa Haaren überraschte. Auch George Clooney, Jennifer Lawrence, Jennifer Garner, Samuel L. Jackson und Kevin Spacey hatten sich auf den Weg nach London gemacht, um sich zwei Wochen vor der Oscar-Verleihung noch einmal in Szene zu setzen.

Waltz bester Nebendarsteller

Als bester Nebendarsteller konnte sich Christoph Waltz feiern lassen, der für seine Rolle als Kopfgeldjäger in Quentin Tarantinos Film "Django Unchained" den BAFTA erhielt. Beste Nebendarstellerin wurde Anne Hathaway für ihren Part in der Verfilmung des Musicals "Les Misérables", das auf dem weltbekannten Roman des französischen Autors Victor Hugo basiert.

Als bester nicht-englischsprachiger Film wurde Hanekes "Liebe" gekürt, in dem die Liebe eines Professorenpaars im Ruhestand durch Krankheit und Alter auf die Probe gestellt wird. Bester britischer Film wurde der jüngste James-Bond-Streifen "Skyfall", der auch für die beste Musik ausgezeichnet wurde.

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Quelle: n-tv.de

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