Unterhaltung

KreditkartenbetrugFischer fiel auf Prostituierte herein

17.10.2009, 14:07 Uhr

Mit einer gefälschten Unterschrift haben zwei Prostituierte den Schauspieler Ottfried Fischer angeblich um mehr als 30.000 Euro betrogen. Fischer will jedoch nicht gewusst haben, dass die Treffen mit den Damen professioneller Natur gewesen waren.

Zwei Prostituierte sollen einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge den Schauspieler Ottfried Fischer um mehr als 30.000 Euro betrogen haben. Wie das Blatt berichtete, sollen die Frauen die Unterschrift des Schauspielers gefälscht haben, um Geld von seiner Kreditkarte abzubuchen. Die Prostituierten forderten demnach von Fischer insgesamt 32.580 Euro für ihre Liebesdienste. Der 55-Jährige sei dagegen davon ausgegangen, dass es sich bei den Treffen gar nicht um Prostitution gehandelt habe. Mueller bestätigte, dass der "Bulle von Tölz" bereits die Staatsanwaltschaft eingeschaltet habe.

Fischers Rechtsanwalt Christopher Mueller sagte der "Bild", Fischer habe eine der Damen durch eine gemeinsame Bekannte kennengelernt. "Man fand sich sympathisch, feierte zusammen", sagte Mueller. "In den folgenden Wochen besuchte die Dame Herrn Fischer mehrere Male zu Hause, manchmal zusammen mit einer Freundin." Von einer Entlohnung dieser Besuche sei zwischen Fischer und den Damen nie die Rede gewesen.

Anwalt: Prostituierte nutzten Vertrauen aus

"Dieses vermeintliche Vertrauensverhältnis wurde von den Damen in Form des bekannten Kreditkartenbetrugs ausgenutzt", sagte der Anwalt. "Mein Mandant geht davon aus, dass die Damen davon ausgegangen sind, dass Herr Fischer sich auf Grund seines Bekanntheitsgrades nicht wehrt."

Der Schauspieler schaltete laut "Bild" allerdings die Polizei ein. Demnach durchsuchten Ermittler die Wohnungen der Prostituierten und ließen von Experten die Unterschriften auf den Kreditkarten-Belegen analysieren.

Quelle: AFP