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Karl Lagerfeld hat noch nie gewählt - und will es auch nicht mehr tun.
Karl Lagerfeld hat noch nie gewählt - und will es auch nicht mehr tun.(Foto: picture alliance / dpa)

"Politik muss keine Kunst sein": Karl Lagerfeld wählt nicht

Politik müsse keine Kunst sein, findet Karl Lagerfeld. Ob es ihm deshalb egal ist, wer regiert? In einem Interview hat sich der Star-Designer jedenfalls als notorischer Nichtwähler geoutet. Dabei war er erst vor Kurzem um ein politisches Statement gar nicht verlegen.

Modezar Karl Lagerfeld hat sich als Nichtwähler bekannt. "Ich habe in meinem Leben noch nie gewählt. Werde ich auch nicht mehr tun", sagte der 74-Jährige in einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit".

Gute Reden zu halten sei eine Kunst, sagte der Modedesigner. Als positives Beispiel nannte Lagerfeld den deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Anders sehe es in Frankreich aus: "Der französische Präsident Hollande kann nicht sehr gut reden". Er räumte allerdings ein: "Aber bei der Politik kommt es ja darauf an, was am Ende herauskommt. Sie muss keine Kunst sein."

Plädoyer für die Homo-Ehe

Erst jüngst war Lagerfeld mit einem politischen Statement aufgefallen. Beim Abschluss seines Defilees im prachtvollen Pariser "Grand Palais" zeigte er zwei Mannequins, die Hand in Hand in langen weißen Roben mit Schärpen über den Laufsteg gingen. Begleitet wurden sie von einem kleinen Jungen.

Hinter den Kulissen bestätigte Lagerfeld, er habe mit den beiden Bräuten auf seiner Show das Recht Gleichgeschlechtlicher auf Heirat unterstützen wollen. Die Idee, dass gleichgeschlechtliche Paare "Babys bestellen" unterstütze er aber weniger. Die Show fand während der Debatte um die Zulassung der Homo-Ehe in Frankreich statt.

Quelle: n-tv.de

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