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Ihr erster offizieller Auftritt als Schwangere wurde sehnlichst erwartet.
Ihr erster offizieller Auftritt als Schwangere wurde sehnlichst erwartet.(Foto: Reuters)

Der Bauch des Jahres: Kates neue Handhaltung

Nur zum Winken, da nimmt sie die Hand noch ab und zu vom Bauch. Oder zum Händeschütteln, Aber ansonsten liegen die Hände permanent auf der Leibesmitte. Kate ist im vierten Monat. Gut, dass wir es dazusagen, sonst sähe man vielleicht doch gar nix.

Endlich haben wir sie mal gesehen! Zum ersten Mal seit der Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft nahm Herzogin Kate einen offiziellen Termin wahr. Die 31-Jährige besuchte das "Hope House" in London, eine Entzugsklinik für Frauen.

Die sichtlich gut erholte Kate ist zwar noch immer sehr schlank, trug jedoch eine Wickelkleid, dass sich ab und an stramm über ihren Bauch legte. Die Tatsache, dass sie sehr oft ihre Hände auf den Bauch legte, betonte die Vier-Monats-Kugel natürlich noch. Das Baby von Kate und Thronfolger William soll im Sommer zur Welt kommen.

Der Arbeitsalltag einer Prinzessin ist eben auch kein Zuckerschlecken.
Der Arbeitsalltag einer Prinzessin ist eben auch kein Zuckerschlecken.(Foto: Reuters)

Ganz entspannt genießen kann Kate ihre Schwangerschaft jedoch nicht. Erst letzte Woche druckte ein italienisches Magazin Bikini-Fotos der Schwangeren aus ihrem Urlaub auf der Karibik-Insel Mustique - und eine Schriftstellerin aus dem eigenen Land hetzte gegen sie: Hillary Mantel hatte Prinz Williams Ehefrau Kate als "Schaufenster-Puppe" ohne Persönlichkeit kritisiert. Kate scheine wie lackiert zu sein, mit einem perfekten Plastik-Lächeln, sagte Mantel bei einer Vorlesung vor zwei Wochen, die über die Medien erst jetzt einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurden.

Mantel hatte sich in einer Vorlesung mit dem Schicksal von Frauen an königlichen Höfen und ihrer Rolle in der Öffentlichkeit befasst. "Sie erscheint wie Präzisionsarbeit, von einer Maschine gemacht. So anders als Diana, deren menschliche Besonderheit und emotionale Unkontrolliertheit sich in jeder ihrer Gesten zeigte”, wird Mantel unter anderem im "Guardian" zitiert.

Ist aber nicht böse gemeint

Die Autorin glaubt augenscheinlich nicht an die Liebe des Prinzen und seiner Bürgerlichen: "Kate scheint für ihre Rolle als Prinzessin ausgewählt worden zu sein, weil sie tadellos ist: unglaublich dünn, ohne Eigenarten, ohne Kuriositäten, ohne das Risiko, dass sie Charakter zeigt", fügte sie an. Mantel hatte erst vor drei Wochen für ihr neuestes Buch "Bring up the Bodies" den Costa-Literaturpreis erhalten. Außerdem bekam die britische Autorin 2009 und 2012 für ihre Romane "Wölfe" und "Falken" den Booker Prize, einen renommierten britischen Literaturpreis, verliehen.

Ein Sprecher der Autorin sagte dem "Daily Telegraph", dass die Vorlesung nicht als Kritik, sondern "mitfühlend" gedacht gewesen sei, da die Autorin über königliche Frauen als Opfer ihres Dilemmas gesprochen habe.

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Quelle: n-tv.de

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