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Panetta (r.) geht demnächst als Verteidigungsminister in Rente.
Panetta (r.) geht demnächst als Verteidigungsminister in Rente.(Foto: AP)

Keine Dokumentation, aber guter Film: Panetta lobt "Zero Dark Thirty"

Der ehemalige Direktor des US-Geheimdienstes CIA, Leon Panetta, hat den neuen Hollywood-Film zur Jagd auf Ex-Al-Kaida-Chef Osama bin Laden gelobt. "Zero Dark Thirty" sei zwar nur ein Film, aber ein "guter Film", sagte Panetta. Er habe die "wahre Geschichte" erlebt.

Es sei klar, dass diese ganze Geschichte nicht in einen zweistündigen Film gepackt werden könne. Die Menschen müssten verstehen, dass es sich bei "Zero Dark Thirty", der seit Ende Januar auch in deutschen Kinos läuft, "nicht um eine Dokumentation, sondern um einen Film" handelt.

Der Streifen der Oscar-prämierten Regisseurin Kathryn Bigelow zeigt die zehn Jahre lange Suche nach Bin Laden, die schließlich mit der Tötung des Al-Kaida-Chefs im Mai 2011 im pakistanischen Abbottabad endete. Die CIA und das Pentagon hatten eng mit dem Filmteam zusammengearbeitet. Panetta war 2009 bis 2011 CIA-Chef und wechselte danach an die Spitze des Verteidigungsministeriums. In Kürze geht der 74-Jährige als Pentagon-Chef in den Ruhestand.

Mit der Wahl des Schauspielers James Gandolfini, der wie er selbst italienische Wurzeln hat, schien Panetta zufrieden. "Jemand kam zu mir und sagte, ich habe Sie in dem Film gesehen, aber Sie haben ganz schön abgenommen", scherzte Panetta.

Quelle: n-tv.de

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