Unterhaltung

Nina Eichinger verarbeitet DramaPferderitt sollte Wunden heilen

04.08.2011, 14:49 Uhr

Bei einem einmonatigen Ritt durch die Mongolei hat Moderatorin Nina Eichinger versucht, den Tod ihres Vaters Bernd zu verarbeiten. "In der Natur komme ich zu mir und kann über vieles nachdenken", sagt die 29-Jährige, die nun wieder vor der Kamera steht. Bald vielleicht auch als Schauspielerin.

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Sitzt nun im Aufsichtsrat der Kinderhilfsorganisation ihres Vaters: Nina Eichinger. (Foto: picture alliance / dpa)

Nach dem überraschenden Tod ihres Vaters Bernd Eichinger im Januar hat dessen Tochter Nina Trost bei einem Pferderitt durch die Mongolei gesucht. "Ich bin vier Wochen lang mit Freunden durch die Mongolei geritten. In der Natur komme ich zu mir und kann über vieles nachdenken", sagte die 29-Jährige der "Bild"-Zeitung. Auf diese Weise sei sie vom Kopf her viel freier geworden.

Der legendäre Filmproduzent war in Los Angeles bei einem Abendessen mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen und kurz darauf gestorben. Seine Tochter war bei dem Essen anwesend. Wie Nina Eichinger erklärte, hat sie nach der Trauerphase nun eine Reihe neuer Aufträge übernommen. Sie moderiere neben einer Radiosendung die Fernsehshow "Mia san mia" im Bayerischen Rundfunk.

"Außerdem sitze ich jetzt im Aufsichtsrat von Papas Herzensprojekt, der Kinderhilfsorganisation 'Artists for Kids'." Auch wolle sie nun neue Dinge ausprobieren wie die Schauspielerei. Sie sei im Januar auch deshalb in Los Angeles gewesen, weil ihr Vater ihr einen Schauspiel-Workshop geschenkt hatte.

Quelle: AFP