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Til Schweiger plant außerdem ein "Vorzeige-Flüchtlingsheim" in Osterode am Harz.
Til Schweiger plant außerdem ein "Vorzeige-Flüchtlingsheim" in Osterode am Harz.(Foto: picture alliance / dpa)

Verbündete für Flüchtlingshilfe: Prominente helfen Til Schweiger

Was haben Joachim Löw, Sigmar Gabriel und Thomas D gemeinsam? Alle unterstützen Til Schweiger. Der plant eine Stiftung unter anderem für traumatisierte Flüchtlingskinder. Schon jetzt hat er viel Geld gesammelt.

Schauspieler Til Schweiger hat prominente Unterstützer für seine Stiftung zur Flüchtlingshilfe gefunden. An der Stiftung, die "Til Schweiger Foundation" heißen solle, würden sich Bundestrainer Jogi Löw und der Rapper Thomas D von den Fantastischen Vier beteiligen, sagte Schweiger der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Im Beirat werden außerdem auch SPD-Chef Sigmar Gabriel, Schauspieler Jan-Josef Liefers und Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth sitzen.

"Das sind alles tolle Menschen, mit denen man ganz viel Schönes bewegen kann", so Schweiger. Er habe bereits vor der formellen Gründung der Stiftung viel Geld eingesammelt, berichtete Schweiger. Er selbst gebe 100.000 Euro, auch Thomas D steuere diese Summe bei. Löw wolle 25.000 Euro von der Sportstiftung einbringen.

Das erste Engagement der Stiftung ist dem Bericht zufolge in einer Erstaufnahmeeinrichtung in Osnabrück geplant. Das gehe auf die Anregung des niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius zurück, sagte Schweiger. Dieser habe ihm von der Einrichtung und "der wahnsinnigen Unterstützung durch die Bevölkerung in Osnabrück" erzählt. Neben der Stiftung plant der Schauspieler auch ein "Vorzeige-Flüchtlingsheim" in Osterode am Harz. Der NDR berichtet in dem Zusammenhang allerdings von großen Problemen: In vielen Gebäuden der ehemaligen Kaserne seien Giftstoffe gefunden worden. Das genaue Ausmaß sei noch unklar.

Schweiger hatte zuletzt wiederholt seinem Zorn über Fremdenfeindlichkeit in Deutschland Luft gemacht und die Politik zum Handeln aufgerufen. Am Dienstagabend war er den CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer in einer Talkshow hart angegangen. Für die Äußerung "Sie gehen mir auf den Sack" entschuldigte er sich allerdings im Anschluss.

Quelle: n-tv.de

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