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Wurde er übergangen? Dieter Bohlen.
Wurde er übergangen? Dieter Bohlen.(Foto: picture-alliance/ dpa)
Montag, 25. Juni 2012

"Supertalent" ohne Furz und Nackedeis: Schmeißt Bohlen hin?

Hier kommt der Autor hin

So hatte man sich das ganz sicher nicht vorgestellt: Thomas Gottschalks Wechsel zum RTL-"Supertalent" soll hinter den Kulissen für ordentlich Wirbel sorgen. Angeblich ist Dieter Bohlen über die Verpflichtung seines Kollegen alles andere als begeistert.

Die Meldung, dass Thomas Gottschalk von der ARD zu RTL wechselt und künftig in der "Supertalent"-Jury Platz nimmt, hat alle überrascht. Offenbar auch Dieter Bohlen. Dies jedenfalls berichtet die "Bild"-Zeitung ohne nähere Angabe von Quellen.

Nach Informationen der Zeitung wurde der "Pop-Titan" von der Entscheidung, Gottschalk zu einer festen Größe in der Sendung zu machen, womöglich "überrumpelt". Demnach sei Bohlen lediglich von einer Gastrolle des einstigen "Wetten dass..?"-Moderators in der Show ausgegangen, wie er sie dem Blatt zufolge Gottschalk in der Vergangenheit bereits mehrfach persönlich angeboten hatte.

Laut "Bild"-Zeitung hat Bohlen, der sich derzeit auf Mallorca aufhalte, nach der Verkündung von Gottschalks Verpflichtung jeden Kontakt zu RTL abgebrochen. E-Mails, in denen der Sender ihn um eine kurze Stellungnahme zu seinem künftigen Jury-Kollegen gebeten habe, habe der 58-Jährige bislang ignoriert.

Weiterhin berichtet die Zeitung, Gottschalk habe in seinen Vertragsverhandlungen Änderungen am Konzept des "Supertalents" durchgesetzt. So sollten künftig keine skurrilen Auftritte in der Form eines Penis-Malers, eines Furz-Talents wie "Mr. Methan" oder allzu spärlich bekleideter Kandidaten mehr stattfinden. Bohlen halte dies für falsch, sei dazu jedoch nicht gefragt worden.

RTL hatte am Freitag die spektakuläre Verpflichtung von Gottschalk bestätigt. Wenig später wurde zudem bekannt, dass auch die frühere Co-Moderatorin von "Wetten dass..?", Michelle Hunziker, der nächsten "Supertalent"-Jury angehören soll. Der 62-jährige Gottschalk hatte bis zum 6. Juni 2012 durch das Talk-Format "Gottschalk Live" im ARD-Vorabend geführt. Wegen zu geringer Quoten war die Sendung nach nicht einmal einem halben Jahr abgesetzt  worden.

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Quelle: n-tv.de

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