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Carl Gustaf bestreitet RotlichtaffäreSex-Fotos sollen gezeigt werden

31.05.2011, 09:26 Uhr
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"Sex-Fotos kann es faktisch nicht geben": Schwedens König Carl Gustaf kämpft um seinen Ruf. (Foto: dpa)

Einen Tag, nachdem der schwedische König seine Unschuld beteuert hat, kündigt der ehemalige Nachtclubbesitzer Markovic die baldige Veröffentlichung der Sex-Fotos von Carl Gustaf an. Der Monarch ist schwer angeschlagen wegen der Rotlichtaffäre.

Die Auseinandersetzung um angebliche Rotlicht-Aktivitäten von Schwedens König Carl XVI. Gustaf spitzt sich weiter zu. Unmittelbar nach einem Interview, in dem der König alle Vorwürfe als unwahr zurückgewiesen hatte, kündigte der serbische Ex-Nachtclubbetreiber Mille Markovic die baldige Veröffentlichung von kompromittierenden Fotos mit dem Monarchen an.

Er sagte in der Zeitung "Expressen": "Eines Tages kommt der Beweis, und der Tag kommt näher. Es handelt sich nicht um Jahre, sondern Wochen oder Monate." Der mehrfach vorbestrafte Markovic sagte, er freue sich darauf.

König bestreitet Vorwürfe

Carl Gustaf hatte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TT erklärt; die Existenz solcher Bilder sei nicht möglich, weil es "keine Situationen" gegeben habe. "Es kann sie gar nicht geben." Zu den vielen angeblichen Zeugen meinte er: "Leider, leider, solche Clubs besuchen viele Menschen. Und die können nicht immer auseinanderhalten, wer da gewesen ist und wer nicht." Für diese Besuche waren in der Biografie "Der widerwillige Monarch" zahlreiche Zeugen benannt worden. Ob er sich hier oder in anderen ähnlichen Situationen erpressbar gemacht haben könnte, fragte TT. "Nein, das verstehe ich nicht. Es gibt keine Situationen", antwortete der König.

Die Popularität des schwedischen Königs war nach seinem monatelangen Schweigen zu den Rotlicht-Vorwürfen drastisch gesunken. Das Stockholmer Echo auf den Inhalt des Interview fiel geteilt aus: "Zu spät" und "hohes Risiko" lauteten die überwiegenden Kommentare in Medien.

Erst am Wochenende hatten sich bei einer Umfrage 41 Prozent für seine Abdankung zugunsten von Kronprinzessin Victoria ausgesprochen. Mit 44 Prozent wollen ihn nur wenig mehr Schweden weiter auf dem Thron sehen.

Quelle: tis/dpa