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1982 war er als "Goldener Reiter" hoch auf der Leiter, 1998 spülte ihn "Die Flut" in ein anderes großes Leben, 2012 bekommt er Ärger mit dem Staat: Sänger Joachim Witt.
1982 war er als "Goldener Reiter" hoch auf der Leiter, 1998 spülte ihn "Die Flut" in ein anderes großes Leben, 2012 bekommt er Ärger mit dem Staat: Sänger Joachim Witt.

"Gloria"-Video soll auf Index-Liste: Staat geht gegen Joachim Witt vor

Die Bundesregierung beantragt, ein Musikvideo von Joachim Witt auf den Index setzen zu lassen. Der Antrag kommt vom Verteidigungsministerium: In dem Video "Gloria" wird unter anderem eine Vergewaltigungsszene gezeigt. Als Täter sind Männer in Bundeswehr-Tarnuniformen und die deutsche Nationalflagge zu erkennen.

Die Bundesregierung geht gegen ein Musikvideo mit einer verunglimpfenden Darstellung von Bundeswehrsoldaten vor. Das Bundesfamilienministerium habe die Indexierung des umstrittenen Videos beantragt, bestätigte die Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), Elke Monssen-Engberding. Über den Indexierungsantrag hatte zunächst das Bundeswehrblog "Augen geradeaus" berichtet.

Gegen das Video des Musikers Joachim Witt hatte der Bundeswehrverband in der vergangenen Woche heftig protestiert. Das Video zum Lied "Gloria" zeigt Soldaten in Bundeswehruniform, die eine Frau vergewaltigen. Der 63-jährige Witt entschuldigte sich aufgrund vieler empörter Reaktionen via Facebook.

Sollte die BPjM den Clip als jugendgefährdend einstufen, darf er nur noch Erwachsenen zugänglich gemacht werden. Mit einer Entscheidung ist nach den Worten von Monssen-Engberding bis Anfang kommender Woche zu rechnen.

Quelle: n-tv.de

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